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Bastian Schweinsteiger sucht sein Glück in Chicago

Foto: Paul ELLIS (SID)

Schweinsteiger wechselt von ManUnited zu Chicago Fire

erschienen am 21.03.2017

Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger wechselt vom englischen Rekordmeister Manchester United in die USA zum MLS-Klub Chicago Fire. Das bestätigten ManUnited und Chicago am Dienstag. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler erhält einen Einjahresvertrag und soll umgerechnet 4,2 Millionen Euro verdienen.

Sein Debüt könnte der ehemalige DFB-Kapitän bereits am 1. April gegen Montreal Impact feiern. "Ich bin traurig, dass ich so viele Freunde bei Manchester United verlasse. Aber ich bin froh, dass mir der Klub die Chance gibt, die Herausforderung bei Chicago Fire aufzunehmen", wird Schweinsteiger auf der United-Homepage zitiert.

Der frühere Bayern-Profi Schweinsteiger hatte bei Manchester unter Teammanager José Mourinho keine Chance auf einen Stammplatz mehr. In nur 35 Einsätzen für die Red Devils seit 2015 erzielte Schweinsteiger zwei Tore und bereitete weitere drei vor. Lediglich zehnmal stand Schweinsteiger dabei in der Startelf.

"Bastian Schweinsteiger ist einer der größten Champions in unserem Sport", sagte Fire-Besitzer Andrew Hauptman, "wir freuen uns für die Fans überall, den am höchsten dekorierten Spieler in 20 Jahren Fire präsentieren zu können."

Im Online-Fanshop bietet der MLS-Verein Trikots mit dem Namen des früheren DFB-Kapitäns und der Rückennummer 31 an. Allerdings ist das rote oder graue Stück Stoff in der "Authentic"-Version kein Schnäppchen: Der Preis liegt bei 149,99 Dollar (umgerechnet rund 140 Euro).

Auf der Webseite von Chicago Fire sagt Schweinsteiger: "In meiner Karriere versuchte ich durchweg, eine positive Wirkung zu haben und dabei zu helfen, etwas Großartiges zu schaffen. Mein Wechsel zu Chicago Fire ist nichts anderes. Ich bin überzeugt von der Vision und der Philosophie des Klubs, und ich will bei diesem Projekt helfen."

Joachim Löw (57) hat derweil den Wechsel begrüßt. "Das ist für ihn eine gute Entscheidung und noch einmal eine neue Herausforderung. Er ist ein vielseitig interessierter Mensch und er hat in einer großen Stadt auch mal die Möglichkeit, abzutauchen", sagte der Bundestrainer einen Tag vor dem Abschiedsspiel von Lukas Podolski in der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch in Dortmund gegen England (20.45 Uhr/ARD).

Dass sich Schweinsteiger beim englischen Rekordmeister letztlich nicht durchsetzen konnte, bedauerte Löw. "Er hat wohl das Gefühl gehabt, das ManU ohne ihn plant. Es ist schade, dass es für ihn so bei Manchester endet. Er hätte der Mannschaft in der aktuellen Situation sicher helfen können." Von daher sei es für Schweinsteiger "okay, in einem anderen Land, in einer anderen Umgebung seine Karriere ausklingen zu lassen".

 
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