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Steffen konzentriert sich jetzt voll auf Olympia

Foto: (SID)

Doppel-Olympiasiegerin ohne Doppel-Belastung

Ab Freitag hat Britta Steffen nur noch Olympia im Kopf. Wenn der Schwimmstar am Eröffnungstag der deutschen EM-Qualifikation in Magdeburg (bis 11. März) ins Wasser springt, ist sie von ihrer Doppelbelastung befreit. Bereits am Donnerstag gab die Wirtschaftsingenieurs-Studentin ihre Bachelor-Abschlussarbeit zum Thema Existenzgründung ab.

"Ich bin froh, dass ich hinter die Arbeit einen Haken machen kann. Jetzt kann ich mich ganz auf den Sport konzentrieren", sagte die Doppel-Olympiasiegerin. Auch ihr Heimtrainer Norbert Warnatzsch ist froh: "Britta war es sehr wichtig, ihren Kopf auch für andere Dinge des Lebens zu schulen. Jetzt ist der Kopf komplett frei fürs Schwimmen."

Das Meeting in Magdeburg dient der Berlinerin als weiterer Gradmesser für die Sommerspiele in London und nicht als EM-Qualifikation. Das Ticket für die kontinentalen Titelkämpfe im ungarischen Debrecen (21. bis 27. Mai) hat die 28-Jährige durch ihre WM-Normerfüllung bei der DM 2011 bereits in der Tasche.

Die in Magdeburg geforderten Norm-Zeiten über ihre Paradestrecken 50 m (25,36 Sekunden) und 100 m Freistil (55,08) hätten Steffen keine Probleme bereitet. Bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften Anfang Februar war sie bereits deutlich schneller gewesen. "In Magdeburg soll es nochmal schneller gehen, aber eine Spitzenzeit ist nicht zu erwarten", sagte Warnatzsch. Nach dem WM-Debakel von Shanghai sei Steffen jedoch "eindeutig auf dem richtigen Weg".

Anders als ihr Freund Paul Biedermann (Halle/Saale) hat die Doppel-Weltmeisterin von 2009 auf den Olympia-Testwettkampf im olympischen Becken des Aquatics Centre von London verzichtet. "Die Briten wollten wohl nicht, dass ausländische Sportler kommen. Ich möchte aber nicht mit einem Negativerlebnis in London starten", erklärte Steffen ihre Entscheidung.

Im Gegensatz zur DSV-Vorzeigeschwimmerin geht es für andere Athleten in Magdeburg um die EM-Qualifikation. Die Normen dafür wurden bewusst weniger anspruchsvoll gehalten als bei der Olympiaqualifikation im Mai. "Weil es noch so früh in der Saison ist, haben wir die Normen angepasst", erklärte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Bei der EM und der DM in Berlin (10. bis 14. Mai) geht es für die Schwimmer dann um die Olympia-Tickets.

 
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