Sujewa und Jefomowa verbessern Weltrekorde

Foto: AFP

Junge Russinnen schwimmen Weltrekorde

Gleich zweimal verbesserten bei den nationalen russischen Meisterschaften in Moskau Julia Efimowa und Anastasia Suewa die Schwimm-Weltrekorde über 50 m Brust und 50 m Rücken. Zunächst blieb im Vorlauf des Rückensprints Suewa mit 27,48 Sekunden um 19 Hundertstelsekunden unter der bisherigen Marke, die seit 13 Monaten von der Australierin Sophie Edington gehalten wurde, aber vom Weltschwimm-Verband FINA bislang nicht anerkannt wurde. Erst am 9. April dieses Jahres hatte die Chinesin Jing Zhao diesen Rekord eingestellt. Im Finale verbesserte sich die 18-jährige Suewa dann nochmals um einen Wimpernschlag auf 27,47 Sekunden.

Im Halbfinale über 50 m Brust unterbot Vize-Europameisterin Efimowa mit 30,23 Sekunden den seit über drei Jahre bestehende Weltrekord der Australierin Jade Edmistone um acht Hunderstelsekunden. Keine 45 Minuten später ließ die 17 Jahre alte Russin dann im Finale 30,05 Sekunden folgen. Damit wurden in diesem Jahr bereits 16 Weltrekord erzielt.

Bereits am Montagabend hatte sie mit 1:05,80 Minuten den erst drei Tage alten Europarekord der Österreicherin Mirna Jukic (1:07, 00) deutlich unterboten. Zudem verbesserte Efimowa ihren Hausrekord von Olympia in Peking von 1:06,08 Minuten, der aber nicht als Europarekord anerkannt worden war.

 
erschienen am 28.04.2009
© Copyright SID Sport-Informations-Dienst GmbH & Co. KG
 
Kommentare
0
(Anmeldung erforderlich)

 
 
 
Artikel weiter empfehlen
per E-Mail per Bookmark
 
Facebook Teilen   Twittern