• 30.04.2012
  • freiepresse.de
  • Chemnitz

Spielen mit dem Klassenfeind 2

In der DDR wurden Gesellschaftsspiele aus dem Westen liebevoll per Hand kopiert

Chemnitz/Berlin (dapd-lsc). Richard Geis öffnet die Schatzkarte. Er rollt das vergilbte Papier aus und streicht es glatt. Über das Blatt schlängeln sich blaue und rote Linien aus Wasserfarben. Hier ist der Buckingham Palace mit Tusche skizziert, dort die Kirche Westminster Abbey eingezeichnet, da die Tower Bridge angedeutet. Der Plan von London gehört ... weiter lesen

 
 
  • 08.03.2012
  • freiepresse.de
  • Regionales

Historiker mahnt: DDR-Biografien nicht "wegwerfen"  

Tagung im DDR-Museum Radebeul thematisiert Diktatur- und Alltagserfahrung

Radebeul (dapd-lsc). Historiker und Politiker haben am Donnerstag unter dem Motto "Früher war alles besser" über das Spannungsfeld zwischen Diktatur- und Alltagserfahrung in der DDR diskutiert. Der wissenschaftliche Leiter des DDR-Museums Berlin, Stefan Wolle, plädierte auf der Veranstaltung der Landeszentrale für Politische Bildung im DDR-Museum ... weiter lesen

 
 
  • 16.01.2012
  • freiepresse.de
  • Panorama
Eine Besucherin betrachtet eine Telefonanlage in einem Vorzimmer.

Ein Blick in Mielkes Büro  

Zwei Jahrzehnte nach Besetzung der Berliner Stasi-Zentrale strömen erneut die Menschenmassen in den Hauptsitz des einstigen MfS

Berlin. Für ihn muss es sich gut anfühlen an diesem Tag. Roland Jahn, seit einem Jahr Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, sitzt auf dem Gelände der berüchtigten einstigen DDR-Geheimdienstzentrale in Berlin in einer Podiumsdiskussion. Der Moderator fragt ihn, ob er Genugtuung darüber empfinde, was in den mehr als zwanzig Jahren seit der Wende aus ... weiter lesen

 
 
  • 12.01.2012
  • freiepresse.de
  • Regioticker

Werdau: "Rock Ost" bringt Stadthalle zum Beben 

Werdau. Selbst geschriebene Songs, die zu schade sind, um für immer in der Schublade zu verschwinden, werden am 21. Januar zu "Rock Ost" die Stadthalle Werdau rocken. Und natürlich Lieder, die fast jeder DDR-Bürger mitsingen kann und die die Rockszene der 70er und 80er-Jahre der DDR entscheidend mitgeprägt haben. Dazu findet sich eine illustre Musikerrunde ... weiter lesen

 
 
  • 30.10.2011
  • freiepresse.de
  • Fußball

Focus: Bayern München unter Beobachtung der Stasi 

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat bei Gastspielen in der damaligen DDR unter permanenter Beobachtung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) gestanden. weiter lesen

 
 
  • 03.09.2011
  • freiepresse.de
  • Regioticker

Crimmitschau: Neue Schau vereint Kunst und Mode 

Crimmitschau. Kunst und Mode vereint eine neue Sonderausstellung, die am Mittwoch, 20 Uhr im Textilmuseum von Crimmitschau eröffnet wird. Im Mittelpunkt steht die Zeitschrift "Sibylle", die seit 1956 das Modebewusstsein der DDR-Bürger mitgeprägt hat. Das Modejournal gab es bis zum Jahr 1995. "Das Museum bietet einen idealen Rahmen für die Präsentation ... weiter lesen

 
 
  • 14.08.2011
  • freiepresse.de
  • Oberes Vogtland

Hunderte Menschen erinnern an Grenzbahnhof an den Mauerbau  

Geschichte der Bahnstation Gutenfürst kaum dokumentiert

Gutenfürst (dapd-lsc). Mehr als 400 Menschen sind am Samstag zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 50. Jahrestags des Mauerbaus ins Vogtland gekommen. Das große Interesse sei ein Beweis dafür, wie das Thema auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung die Menschen bewege, sagte Organisator Jürgen Stader der Nachrichtenagentur dapd. Für ... weiter lesen

 
 
  • 10.08.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales
Das vergitterte Kellerfenster am Hauseingang in der Schönholzer Straße 7 in Berlin-Mitte wirkt unscheinbar.

Die Flucht unter der Mauer hindurch  

Der Dresdner Hasso Herschel baute 1962 heimlich einen Tunnel und brachte Menschen nach West-Berlin

Berlin (dapd-lsc). Das vergitterte Kellerfenster am Hauseingang in der Schönholzer Straße 7 in Berlin-Mitte wirkt unscheinbar. Lediglich eine Gedenktafel an der elfenbeinfarbenen Fassade erinnert daran, dass sich dahinter vor 49 Jahren bewegende Momente abspielten. Am 14. September 1962 durchbrach Hasso Herschel die Kellermauer - am Ende eines 145 ... weiter lesen

 
 
  • 28.07.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales
Die Schicksale Erfurter Jugendlicher stehen im Mittelpunkt der Ausstellung "Von Liebe und Zorn - Jung sein in der Diktatur".

Jugend in der DDR  

Thema einer Ausstellung in Leipzig - Schicksale Erfurter Jugendlicher im Mittelpunkt

Leipzig/Erfurt (dapd-lsc). Die Schicksale Erfurter Jugendlicher stehen im Mittelpunkt der Ausstellung "Von Liebe und Zorn - Jung sein in der Diktatur", die am am 4. August in der Außenstelle Leipzig des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen eröffnet wird. Am Beispiel der Thüringer werde gezeigt, welche Einschränkungen und Repressionen junge ... weiter lesen

 
 
  • 15.07.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales
Im ehemaligen Stasi-Gefängnis Bautzen II soll am 10. August eine Sonderausstellung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus eröffnet werden.

"Der weiße Strich"  

Ausstellung in Bautzen erinnert an spektakuläre Mauer-Aktion

Bautzen (dapd-lsc). Im ehemaligen Stasi-Gefängnis Bautzen II soll am 10. August eine Sonderausstellung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus eröffnet werden. Wie die Gedenkstätte am Freitag mitteilte, geht es in der Schau "Der weiße Strich" um Vorgeschichte und Folgen einer spektakulären Kunstaktion an der Berliner Mauer. Mit einem kilometerlangen weißen ... weiter lesen

 
 
  • 15.04.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales

Zehntausenden früheren DDR-Bürgern drohen geringere Renten  

Ende 2011 endet die Aufbewahrungsfrist für die Aufbewahrung der Lohnunterlagen

Dresden (dapd-lsc). Etwa 286.000 frühere DDR-Bürger droht eine geringere Rente, weil sie ihr Rentenkonto nicht vervollständigt haben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, wie die in Dresden erscheinende "Sächsische Zeitung" berichtet. Ende 2011 ende die Aufbewahrungsfrist für DDR-Lohnunterlagen, ... weiter lesen

 
 
  • 29.01.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales

Im Namen des Volkes: Reichenbacher ist "DDR-Bürger"  

Gericht hat Horst-Günter Hagemann als Staatsangehörigen der DDR bezeichnet

Reichenbach/Auerbach. Horst-Günter Hagemann kann sich das Grinsen nicht verkneifen: "Im Namen des Volkes" hat das Amtsgericht Auerbach den 61-Jährigen zum offenbar letzten DDR-Bürger erklärt. Im Urteil eines wegen Verstößen gegen das Waffengesetz angestrengten Strafverfahrens steht unter Hagemanns Namen "Staatsangehörigkeit: DDR". Genau 20 Jahre, drei Monate und 16 Tage nach Inkrafttreten des Einigungsvertrages und dem damit besiegelten Ende der DDR ist das Urteil am 19. Januar 2011 rechtskräftig geworden. Hagemann, Ingenieur für artillerietechnische Bewaffnung und zuletzt als selbstständiger Büchsenmacher und Waffenhändler tätig, musste sich vor Gericht wegen vorsätzlichen unerlaubten Munitionsbesitzes in Tateinheit mit vorsätzlichem Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen und ... weiter lesen

 
 
  • 29.01.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales

Im Namen des Volkes: Reichenbacher ist "DDR-Bürger"  

Gericht hat Horst-Günter Hagemann als Staatsangehörigen der DDR bezeichnet

Reichenbach/Auerbach. Horst-Günter Hagemann kann sich das Grinsen nicht verkneifen: "Im Namen des Volkes" hat das Amtsgericht Auerbach den 61-Jährigen zum offenbar letzten DDR-Bürger erklärt. Im Urteil eines wegen Verstößen gegen das Waffengesetz angestrengten Strafverfahrens steht unter Hagemanns Namen "Staatsangehörigkeit: DDR". Genau 20 Jahre, drei Monate und 16 Tage nach Inkrafttreten des Einigungsvertrages und dem damit besiegelten Ende der DDR ist das Urteil am 19. Januar 2011 rechtskräftig geworden. Hagemann, Ingenieur für artillerietechnische Bewaffnung und zuletzt als selbstständiger Büchsenmacher und Waffenhändler tätig, musste sich vor Gericht wegen vorsätzlichen unerlaubten Munitionsbesitzes in Tateinheit mit vorsätzlichem Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen und ... weiter lesen

 
 
  • 29.01.2011
  • freiepresse.de
  • Regionales

Im Namen des Volkes: Reichenbacher ist "DDR-Bürger"  

Gericht hat Horst-Günter Hagemann als Staatsangehörigen der DDR bezeichnet

Reichenbach/Auerbach. Horst-Günter Hagemann kann sich das Grinsen nicht verkneifen: "Im Namen des Volkes" hat das Amtsgericht Auerbach den 61-Jährigen zum offenbar letzten DDR-Bürger erklärt. Im Urteil eines wegen Verstößen gegen das Waffengesetz angestrengten Strafverfahrens steht unter Hagemanns Namen "Staatsangehörigkeit: DDR". Genau 20 Jahre, drei Monate und 16 Tage nach Inkrafttreten des Einigungsvertrages und dem damit besiegelten Ende der DDR ist das Urteil am 19. Januar 2011 rechtskräftig geworden. Hagemann, Ingenieur für artillerietechnische Bewaffnung und zuletzt als selbstständiger Büchsenmacher und Waffenhändler tätig, musste sich vor Gericht wegen vorsätzlichen unerlaubten Munitionsbesitzes in Tateinheit mit vorsätzlichem Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen und ... weiter lesen

 
 
  • 02.10.2010
  • freiepresse.de
  • Special39

Merkel wirbt um Verständnis für Verlierer der Einheit 

Kanzlerin hat positive Erinnerungen an Leben in DDR

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat um Verständnis geworben, dass nicht alle Bürger der ehemaligen DDR über die Einheit nur Freude empfinden. Viele Menschen in Ostdeutschland trauerten auch "verlorenen Lebenschancen" nach, sagte Merkel der "Bild am Sonntag" anlässlich des 20. Jahrestags der deutschen Einheit. Die ältere Generation habe den Umbruch ... weiter lesen

 
 
  • 15.04.2010
  • freiepresse.de
  • Thema des Tages Regional

Die Minus-Menschen aus dem Osten  

Sind Bürger aus den neuen Ländern eigener Volksstamm? Prozess um Notiz auf einer Bewerbung

Stuttgart/Chemnitz. Buchhalterin Gabriela S. ist "Ossi". Sie steht zu ihrer ostdeutschen Vergangenheit. "Nur: Ich lass mich nicht bewerten", sagt sie. Nicht als "Minus-Ossi".Die 48-Jährige hatte sich im Sommer 2009 bei einer Stuttgarter Fensterbau-Firma um einen Job beworben. Als sie ihre Unterlagen mit der Absage las, traute sie ihren Augen nicht. ... weiter lesen

 
 
  • 19.01.2010
  • freiepresse.de
  • Kultur

Dokumentarfilm über die "Fliegerkosmonauten" aufgeführt  

Film läuft ab Donnerstag in den Berliner Kinos "Central" und "Lichtblick"

Berlin (ddp). "Fliegerkosmonauten" ist der Titel eines neuen Dokumentarfilms über Männer aus zehn ehemaligen sozialistischen Ländern, die vor rund 30 Jahren mit großem popagandistischem Aufwand an der Seite sowjetischer Kommandanten in den Weltraum geschickt wurden. Die in Berlin lebende ungarische Autorin und Regisseurin Marian Kiss geht in dem 90-minütigen ... weiter lesen

 
 
  • 08.11.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30
 Michael Meyen

PR im Interesse der Herrschenden  

Warum es sich für die DDR-Bürger trotzdem gelohnt hat, auch Parteizeitungen zu lesen

Medien in der DDR? Das sei doch einfach, sagte Egon Bahr 1992. Die SED habe zwar alles reglementiert, aber "es wurde nicht gehört und nicht gelesen und nicht geguckt". Erich-Honecker-Fotos, Tagungsberichte und Losungen. Ernte- und Planschlachten jahraus, jahrein. Überschriften, die eher zum Kopfschütteln anregen als zum Lesen. Einwickelpapier natürlich. ... weiter lesen

 
 
  • 22.10.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Wörter auf Stelzen - Lügen mit langen Beinen  

Die DDR züchtete Wortungetüme - Notizen aus einer Zeit, als Bücher in Giftschränken standen

Chemnitz. Der MDR sendete jüngst ein aufsehenerregendes Radiostück: Erich Honecker habe geplant, eine DDR-Landessprache einzuführen. Der Beitrag war ein Hörspiel. Bloße Fiktion also, dennoch Grund genug, einen Blick auf eine Sprache im Spannungsfeld der Diktatur zu werfen ... weiter lesen

 
 
  • 03.09.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Flüchtlinge fuhren in den Zügen der Fackelträger  

Als die Prager Botschaft 1989 geräumt wurde, bekam die Reichsbahn ein Waggon-Problem

Prag/Dresden. Am 30. September 1989 erhielten rund 5500 DDR-Bürger in der bundesdeutschen Botschaft in Prag die Erlaubnis zur Ausreise. Diese sollte - so die Bedingung der DDR - per Zug über das Gebiet der DDR erfolgen. 20 Jahre später wird mit einer neuen Zugfahrt an das Ereignis erinnern.Eigentlich waren die Waggons für jene DDR-Bürger vorbereitet, ... weiter lesen

 
 
  • 25.09.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Auf der Jagd nach klaren Bildern  

Ochsenkopf und Russentod: Wie die Sachsen einfallsreich um Westfernsehempfang kämpften

Chemnitz. Erfindergeist und Organisationstalent sind typische Eigenschaften des "gelernten DDR-Bürgers" gewesen. Auf kaum einem Gebiet entfalteten sich diese Fähigkeiten so wie beim Streben nach Westfernsehen.An einem Sommertag Anfang der 1970er Jahre kraxelten im westerzgebirgischen Schönheide zwei Männer auf einen Berg am Ortsrand. Sie schleppten ... weiter lesen

 
 
  • 11.09.2009
  • freiepresse.de
  • Regioticker

Freiberg: Dokumentation zu DDR-Flüchtlingen 

Freiberg. Die Ausstellung "Die Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof" wird am 23. September um 16.30 Uhr im Freiberger Rathaus eröffnet. 15 Tafeln erinnern an den September 1989, als DDR-Bürger die BRD-Botschaften in Warschau, Prag sowie die Ständige Vertretung in Ost-Berlin besetzten. Zugleich lädt die Stasi-Unterlagen-Behörde an ... weiter lesen

 
 
  • 14.07.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Botschaft aus Budapest  

Viele DDR-Bürger verbanden den Urlaub 1989 mit ihrer Flucht aus der ungeliebten Heimat

Chemnitz. Hoch "Fridolin" sorgte im Sommer 1989 für strahlendes Wetter. Viele DDR-Bürger waren froh, einen Ferienplatz vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund FDGB erhalten zu haben. Doch andere wollten mehr als Friede, Freude, Sonnenschein. Sie suchten Freiheit - sodass sich zumindest bei der Führung des Landes keine Hochstimmung einstellen konnte: ... weiter lesen

 
 
  • 02.04.2009
  • freiepresse.de
  • Regionales

DDR-Möbelgestalter Rudolf Horn wird 80  

Einrichtungen fürs Leben geschaffen - Ehrung in Halle

Halle/Leipzig (ddp-lsa). Den Begriff "Designer" mag Rudolf Horn überhaupt nicht. "Der wird so inflationär verwendet, von Fingernägeln bis zum Haar", begründet der Leipziger seine Abneigung. Ihm sei "der schöne deutsche Begriff Gestalter" wesentlich lieber. Dabei gilt der 79-jährige Schöpfer des bekannten Möbelprogramms Deutsche Werkstätten (MDW) Dresden-Hellerau ... weiter lesen

 
 
  • 12.03.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Wie DDR-Werktätige Urlaub vom System suchten  

Ausstellung zeigt Spannungsverhältnis zwischen organisierter und privater Freizeit

Eisenhüttenstadt (ddp-lbg). Die Werbeprospekte der DDR-Einheitsgewerkschaft Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB) aus den 60er Jahren zeigen die schönsten Ecken der Republik: Bilder von übervölkerten Stränden auf der Insel Usedom, dem Fichtelberg im Erzgebirge oder den Felsen der Sächsischen Schweiz sollen den Werktätigen Lust auf Urlaub machen. ... weiter lesen

 
 
  • 17.02.2009
  • freiepresse.de
  • Regionales

Kretschmer fordert "kollektive Vergebung"  

"Menschen dürfen nicht nur an ihrer Rolle zu DDR-Zeiten gemessen werden"

Dresden (ddp-lsc). CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer hat in der Debatte um die Vergangenheit von Politikern in DDR-Blockparteien eine "kollektive Vergebung" gefordert. "Wenn jemand 20 Jahre nach der Wende sagt: ´Ich habe damals Fehler gemacht´ - dann muss auch Versöhnung möglich sein", sagte Kretschmer der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstagausgabe). ... weiter lesen

 
 
  • 16.01.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Vater Staat oder: Wie Papa uns vor Räubern schützte  

Psychoanalytiker : Wir waren alle Kinder der DDR und sind es bis heute geblieben

Chemnitz. Am 18. Januar vor 20 Jahren gab Erich Honecker eine trotzige Prognose ab: Die Mauer werde auch noch in 50 oder 100 Jahren stehen. Dass er sich keineswegs geirrt hat, scheint der aus Sachsen stammende Hans-Joachim Maaz zu bestätigen. Er, ein Experte für die Psyche, meint: Das Land mit der Mauer gibt es in unseren Köpfen immer noch. Und das ... weiter lesen

 
 
  • 09.01.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

September 

1. September In Radebeul versammeln sich viele Einwohner zu einer Demonstration am Weltfriedenstag, die vom Friedensarbeitskreis organisiert wird. Der Demonstrationszug zieht von der Lutherkirche über die Christkönigkapelle zur Friedenskirche. - Am Weltfriedenstag wird in Arnsdorf bei Dresden erstmals eine Demonstration genehmigt, die von der Kirche ... weiter lesen

 
 
  • 09.01.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

August 

6. August In Dresden-Gittersee wird die dritte Bittandacht mit etwa 400 Teilnehmern gegen den Bau des Reinst-Silizium-Werkes durchgeführt. Danach begeben sich etwa 30 Personen zum Standort des Werkes. Es kommt zu Verhaftungen, und Ordnungsstrafen in Höhe von bis zu 2.000 Mark werden verhängt.8. August Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik in der ... weiter lesen

 
 
  • 09.01.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Juli 

Anfang Juli Tausende DDR-Bürger flüchten über Ungarn nach Österreich oder suchen Zuflucht in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin und in den bundesdeutschen Botschaften in Budapest und Prag.2. Juli Die zweite Bittandacht gegen den Bau des Reinst-Silizium-Werkes findet in Dresden-Gittersee statt. Im Anschluss daran begeben sich ... weiter lesen