• 04.05.2012
  • freiepresse.de
  • Kultur

Lieder vom "Ballast der Republik"  

Die Toten Hosen feiern mit neuem Album 30-jähriges Bestehen - Bassist Andreas Meurer über unvergessliche Momente und neue Einflüsse

Düsseldorf. "Ballast der Republik" heißt das 13. Studioalbum der Toten Hosen. Es erscheint heute, pünktlich zum 30. Geburtstag der Düsseldorfer Punk-Rockband bei JKP/Warner. Für beinharte Hosen-Fans ein Muss ist die Doppel-CD-Version: Der liegt eine zweite Scheibe mit nagelneuem Futter bei. Unter dem Titel "Die Geister, die wir riefen" covern sich die Hosen ... weiter lesen

 
 
  • 25.04.2012
  • freiepresse.de
  • Kultur
 Die Grafik "Baubrigade der Sportstudenten" von Jürgen Wittdorf aus dem Jahr 1964 ist auf dem Filmplakat von "Unter Männern" zu sehen.

"Unter Männern - Schwul in der DDR" 

Ein Dokumentarfilm begibt sich auf Spurensuche

"Unter Männern - Schwul in der DDR" heißt der Dokumentarfilm von Ringo Rösener und Markus Stein, der am Donnerstag in ostdeutschen Kinos startet. Er erzählt von Individualität in einem uniformen System, von Schweigen und erwachendem Selbstbewusstsein. Ulrike Nimz sprach vorab mit einem der beiden Regisseure.Freie Presse: Herr Rösener, Sie haben ein ... weiter lesen

 
 
  • 26.03.2012
  • freiepresse.de
  • Panorama

"Russendisko"-Darsteller Christian Friedel mag keinen Wodka  

Kollegen tranken für ihn mit

Berlin (dapd). Schauspieler Christian Friedel ("Das weiße Band", "Russendisko") trinkt keinen Alkohol und raucht nicht. Beim Dreh zur Komödie "Russendisko" habe er "immer mit dem Wasser so getan, als ob das der billigste Wodka ist", sagte der 33-Jährige im dapd-Interview. Seine Kollegen Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke hätten für ihn mitgetrunken, ... weiter lesen

 
 
  • 07.02.2012
  • freiepresse.de
  • Panorama

Manfred Krug feiert 75. Geburtstag und zehn Jahre Rente  

Die Schauspielerei hat er aufgegeben - Als Sänger tritt er aber noch auf

Berlin (dapd). Schauspieler gehen eigentlich nicht in Rente, Manfred Krug schon. Er hat sich die Freiheit genommen, Schluss zu machen mit der "Textlernerei", wie er vor Journalisten in Berlin sagte. "Ich wollte noch ein paar Sachen ausprobieren, die ich noch nicht kann." Allerdings ist er weiter als Sänger auf der Bühne zu erleben. Am Mittwoch (8. ... weiter lesen

 
 
  • 22.01.2012
  • freiepresse.de
  • Schwarzenberg

Lachsalven schallen durch den Schlosskeller  

Liederkabarett MTS lockte Fans mit altem Liedgut, neu verbrämt

Schwarzenberg. Wenn Thomas Schmitt, Mike Schafmeier und Frank Sültemeyer mit ihren burlesken Bänkelgesängen die Bühne betreten, dann haben sie als mobiles Liedkabarett MTS meist eingefleischte Fans im Schlepptau. So wie am Samstag im Gewölbekeller im Schwarzenberger Schloss. Unter den etwa 80 Besuchern waren Peter und Sylke Franz-Gärtner aus Weißenfels: "Wir haben ... weiter lesen

 
 
  • 19.04.2011
  • freiepresse.de
  • Kultur

Foo Fighters kämpfen sich auf Platz eins  

Auf Platz zwei liegt Herbert Grönemeyers "Schiffsverkehr"

Baden-Baden (dapd). Die Foo Fighters stehen erstmals an der Spitze der media control Album-Charts. Damit verdrängten Ex-Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl und seine Band mit ihrem neuen Werk "Wasting Light" Vorwochen-Champion "Bel Air" von den Guano Apes von Platz eins. Die Guano Apes fielen sogar auf den vierten Platz zurück. Auf Platz zwei liegt Herbert ... weiter lesen

 
 
  • 15.09.2010
  • freiepresse.de
  • Fußball

Wowereit verteidigt Hilfe für Hertha 

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hat Unterstützungsmaßnahmen für Hertha BSC Berlin verteidigt. Kritik wegen Bevorzugung des "Klubs aus dem Westen" kam vom Lokalrivalen Union. weiter lesen

 
 
  • 16.07.2010
  • freiepresse.de
  • Kultur

Kunsthistoriker Werner Schmidt gestorben  

Maaz und Zimmermann würdigen ehemaligen Generaldirektor der Kunstsammlungen

Dresden (ddp). Der langjährige Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Werner Schmidt, ist tot. Wie die Einrichtung am Freitag mitteilte, starb der Kunsthistoriker am Donnerstag im Alter von 80 Jahren in Dresden. Schmidt habe sich vor allem in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit für das Dresdner Kupferstich-Kabinett große Verdienste ... weiter lesen

 
 
  • 24.06.2010
  • freiepresse.de
  • Kultur

Zehn verloren geglaubte Gemälde wieder in Sanssouci  

Werke von Pesne und Raoux lagerten über Jahrzehnte in Privatwohnungen

Potsdam (ddp-lbg). An einer Stellwand in der Bildergalerie in Potsdam-Sanssouci hängen zehn Gemälde. Die Bilder, darunter Werke von Antoine Pesne (1683-1757), Jean Raoux (1677-1734) und aus der Werkstatt von Peter Paul Rubens (1577-1640), wurden bis 1942 schon einmal hier gezeigt. Seit 1945 galten sie als verschollen. Nun hat sie die Stiftung Preußische ... weiter lesen

 
 
  • 15.04.2010
  • freiepresse.de
  • Thema des Tages Regional

Die Minus-Menschen aus dem Osten  

Sind Bürger aus den neuen Ländern eigener Volksstamm? Prozess um Notiz auf einer Bewerbung

Stuttgart/Chemnitz. Buchhalterin Gabriela S. ist "Ossi". Sie steht zu ihrer ostdeutschen Vergangenheit. "Nur: Ich lass mich nicht bewerten", sagt sie. Nicht als "Minus-Ossi".Die 48-Jährige hatte sich im Sommer 2009 bei einer Stuttgarter Fensterbau-Firma um einen Job beworben. Als sie ihre Unterlagen mit der Absage las, traute sie ihren Augen nicht. ... weiter lesen

 
 
  • 05.03.2010
  • freiepresse.de
  • Kultur

Film auf die Ohren  

"Boxhagener Platz" erscheint auch als Hörspiel

Hamburg (ddp). Der Roman und Kinofilm "Boxhagener Platz" kommt am 25. März auch als Hörspiel auf den Markt. Es sprechen die Schauspieler aus dem Film, zum Beispiel Gudrun Ritter, Michael Gwisdek, Samuel Schneider, Meret Becker und Jürgen Vogel, wie der Jumbo Verlag am Freitag in Hamburg mitteilte. Peter Jordan führt die Hörer als Erzähler ins Jahr ... weiter lesen

 
 
  • 07.12.2009
  • freiepresse.de
  • Reichenbach
Gerd Stemmler

"Am Anfang saß der Frust noch tief"  

Runder Tisch: Vor 20 Jahren gab's in Reichenbach sogar zwei

Reichenbach. Am Montag vor 20 Jahren tagte in Ostberlin zum ersten Mal der Runde Tisch. Nachdem kurz zuvor Politbüro und Zentralkomitee der SED zurückgetreten waren, ein öffentliches Podium, das in der Zeit bis zu den Volkskammerwahlen im März zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften moderierte und den Weg zu den Wahlen mit ebnete. In ... weiter lesen

 
 
  • 08.11.2009
  • freiepresse.de
  • Special31

Die DDR lebt durch ihr Verschwinden fort  

Wendegeschichten: Zum Abschluss der Serie durchkämmt Lutz Rathenow sein Gedächtnis nach Erinnerungen an die Friedliche Revolution von 1989

Jena. Der Herbst 89 als aufgeregte Zeit: Die DDR begann durchzudrehen - und ihre Macht über sich zu verlieren. Dennoch gab es noch viel Angst. Rechnete ich mit einer halb chinesischen Lösung, einem kleineren Massaker und einigen Schein-Öffnungen (Striptease für Westgeld)? Ich lenkte mich durch viele Aktivitäten von der Tatsache ab, erstmals in eine ... weiter lesen

 
 
  • 08.11.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30
Henri Ménudier

"Die DDR-Bürger sind Helden" 

Der Politologe Henri Ménudier erlebte entscheidende Stunden deutscher Geschichte - Probleme der Einheit waren manchem Franzosen sympathisch

Wenn man sich jahrelang als Politologe und europäischer Bürger mit den deutsch-deutschen Beziehungen und dem Ost-West-Verhältnis beschäftigt hatte, bedeutete der 9. November 1989 einen unerwarteten und großartigen Höhepunkt. Keiner hat damals gedacht, dass die deutsche und europäische Einheit so schnell stattfinden würde. Warum fehlte uns die Vorstellungskraft, ... weiter lesen

 
 
  • 05.11.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Arbeiten des Fotografen Arno Fischer in Bonn zu sehen  

Ausstellung bis zum 3. Januar 2010 in der Bundeskunsthalle

Bonn (ddp-nrw). Eine Ausstellung mit Arbeiten des Fotografen Arno Fischer (geb. 1927) ist ab heute (5. November) in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Bis zum 3. Januar 2010 werden nach Veranstalterangaben rund 170 Aufnahmen von Fischer gezeigt, der zu den bedeutendsten deutschen Fotografen zählt.Fischer arbeitete den Angaben zufolge in den 1950er ... weiter lesen

 
 
  • 04.11.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Arbeiten des Fotografen Arno Fischer in Bonn zu sehen  

Porträtaufnahmen und Reisebilder

Bonn (ddp-nrw). Eine Ausstellung mit Arbeiten des Fotografen Arno Fischer ist ab Donnerstag (5. November) in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Bis zum 3. Januar 2010 werden nach Veranstalterangaben rund 170 Aufnahmen von Fischer gezeigt, der zu den bedeutendsten deutschen Fotografen zählt.Fischer arbeitete den Angaben zufolge in den 1950er Jahren ... weiter lesen

 
 
  • 21.10.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Paul van Dyk und Bon Jovi präsentieren Songs zum Mauerfall  

Bon Jovi wird am 9. November am Brandenburger Tor "We Weren´t Born To Follow" singen

Berlin (ddp). Der DJ Paul van Dyk stellt beim Festakt zum Mauerfall am 9. November am Brandenburger Tor einen eigens produzierten Song vor. "We are one" sei "eine Hymne mit Gänsehautcharakter", teilte der Musiker am Mittwoch in Berlin mit. "Die Ereignisse vor 20 Jahren berühren mich noch heute ganz persönlich. Daher investiere ich in dieses Projekt ... weiter lesen

 
 
  • 23.09.2009
  • freiepresse.de
  • Special31

Ein Altweibersommer von bleierner Schwere 

Wendegeschichten (8): 20 Jahre nach dem Mauerfall erinnern 20 Autoren an die Friedliche Revolution von 1989 - Diesmal Annett Gröschner

Berlin. Der Altweibersommer vor zwanzig Jahren war von bleierner Schwere. Die Innenstadtviertel von Ostberlin schienen nur noch menschenleere Hüllen zu sein. Viele Ungarnurlauber waren nicht zurückgekehrt, ihre Wohnungen verstaubten. Private Gaststätten und Läden hatten ihre sommerliche Ruhezeit ins Unendliche verlängert. Jeder, der da geblieben war, wusste, dass es so nicht weitergehen konnte, aber niemand vermochte vorherzusagen, was kommen würde. Wir hatten die zynischen Kommentare der SED-Politbüromitglieder zum Massaker auf dem Pekinger Tiananmen-Platz noch im Ohr.

Auch ich hielt es nicht aus in dem Land, das an sich selbst zu ersticken drohte. Am 6. Oktober 1989 flog ich nach Budapest. Mit Rückflugticket, denn ich ließ meinen neun Monate alten Sohn zurück. Ich wollte eine Schweizer Freundin treffen, die Einreiseverbot in die DDR hatte. Den Westen sah ich nach wie vor nicht als Alternative für mich.

Auf dem Rückflug nach Berlin-Schönefeld waren fast alle Plätze in der Maschine leer. Mit mir flogen nur eine indische Familie und zwei Männer zurück, denen man wohl ansehen sollte, dass sie von der Staatssicherheit waren. Ich fühlte mich unwohl. Ich wusste nicht, in welches Land ich zurückkommen würde. Die westdeutschen Zeitungen, die man in Budapest zu lesen bekam, hatten von Verhaftungen berichtet und von Schneepflügen, die gegen Demonstranten in Dresden eingesetzt worden waren.

Auf dem Flughafen Schönefeld war nur noch die Notbeleuchtung an und zuhause erwartete mich niemand. Meine Freunde, die am 7. Oktober an der Gethsemanekirche protestiert hatten, kehrten erst nach und nach aus der Untersuchungshaft zurück. Nach dem 9. Oktober änderte sich alles, und es begann ein Jahr, das ich als beglückend in Erinnerung habe. Die wunderbare Zeit der Anarchie endete am 3. Oktober 1990. Die Mehrheit der DDR-Bürger hatte sich für Begrüßungsgeld und Beitritt zur Bundesrepublik entschieden.

Das ist lange her. Mein Sohn ist erwachsen. Für ihn ist die DDR nicht mehr als ein Siegel auf seiner Geburtsurkunde. Je mehr Zeit vergeht und je komplizierter die Gegenwart wird, desto mehr gerinnt die DDR zur Anekdote in Schwarz- Weiß: Für die einen ist sie das böse Gespenst, das an der Ecke wartet und aufrechten Demokraten auflauert, für andere wird sie mehr und mehr zum Paradies, in dem es für jeden Milch und Honig gab. Dass soziale Sicherheit und Staatssicherheit zwei Seiten einer Medaille waren, wird gern übersehen.

Manchmal vergesse ich, wo ich hergekommen bin, manchmal werde ich auf unschöne Art daran erinnert. Unschön dann, wenn die Bundesrepublik Züge der DDR bekommt. Wenn im Namen der Sicherheit die Freiheit nichts mehr wert ist und ich Sätze höre wie: Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten, wenn der Krieg in Afghanistan nicht Krieg genannt werden darf, wenn angesichts der immer stärker werdenden sozialen Ungleichheit der Satz des Publizisten Valeriu Marcu aus dem Exil auf traurige Weise Wirklichkeit wird, dass nämlich die Armut das sicherste, gitterlose Gefängnis ist.

Was bleibt, ist die Erfahrung. Die der Beschränkung und die der Selbstbefreiung. Was wir, die wir dabei gewesen sind vor 20 Jahren, mitgenommen haben, ist die Gewissheit: Alles ist endlich, auch das, was man für unerschütterbar hält. Beton ist nicht dicht und ein Staatsgebilde, das auf Lüge gebaut ist, nicht von Dauer. Von einem zum anderen Tag kann sich alles verändern und etwas Neues anfangen. Ob es uns gefällt oder nicht, wir werden ein Teil davon sein.

Von Annett Gröschner


Zur Person:

Annett Gröschner wurde 1964 in Magdeburg geborgen und lebt seit 1983 in Berlin. Die studierte Germanistin ist Journalistin und Schriftstellerin. Nach der Wende gründete sie die Frauenzeitschrift "Ypsilon" mit, schrieb unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die "taz". Zuletzt sind 2008 in der Edition Nautilus ihre Berliner Geschichten unter dem Titel "Parzelle Paradies" erschienen (16 Euro, ISBN-10: 3894015756).


Bisher erschienene Beiträge

 
 
  • 14.07.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Botschaft aus Budapest  

Viele DDR-Bürger verbanden den Urlaub 1989 mit ihrer Flucht aus der ungeliebten Heimat

Chemnitz. Hoch "Fridolin" sorgte im Sommer 1989 für strahlendes Wetter. Viele DDR-Bürger waren froh, einen Ferienplatz vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund FDGB erhalten zu haben. Doch andere wollten mehr als Friede, Freude, Sonnenschein. Sie suchten Freiheit - sodass sich zumindest bei der Führung des Landes keine Hochstimmung einstellen konnte: ... weiter lesen

 
 
  • 16.06.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Dramatikerin Wiede ist gestorben  

Sie starb am Dienstag im Alter von 80 Jahren in Berlin an einer Krebserkrankung

Berlin (ddp-bln). Die Dramatikerin Anna Elisabeth Wiede ist tot. Sie starb am Dienstag im Alter von 80 Jahren in Berlin an einer Krebserkrankung, wie der Eulenspiegel Verlag mitteilte. Wiede war als Dramaturgin und Schriftstellerin bekannt. 1955 siedelte sie mit ihrem Ehemann, dem Dramatiker Peter Hacks, von München nach Ostberlin über, wo sie unter ... weiter lesen

 
 
  • 20.05.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Geschonnecks neuer Kinofilm "Boxhagener Platz" abgedreht  

Die Tragikkomödie soll im März 2010 in die Kinos kommen

Berlin (ddp). Der neue Kinofilm "Boxhagener Platz" des Berliner Regisseurs Matti Geschonneck ist abgedreht. Das teilte die Agentur Filmpresse Meuser am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Die Tragikkomödie nach dem gleichnamigen Roman von Torsten Schulz, der auch das Drehbuch verfasste, soll im März 2010 in die Kinos kommen. Seit März hatten für die ... weiter lesen

 
 
  • 14.05.2009
  • freiepresse.de
  • Hintergrund30

Geschichte einer erfolgreichen deutschen Revolution  

Freiluft-Schau auf dem Berliner Alex dokumentiert den gesellschaftlichen Umbruch von 1989 - Umweltbewegung, Kultur und Subkultur der DDR gehören zu den Themen

Berlin. Eine Open-Air-Ausstellung auf dem Berliner Alexanderplatz erinnert an die friedliche Revolution in der DDR vor 20 Jahren. Anhand von Fotos, Film-, Ton- und Textdokumenten sowie Transparenten wird der politische Umbruch von 1989 nachgezeichnet. Berlin. Zwei Jahrzehnte sind eigentlich keine allzu lange Zeit. Doch wer sich heute auf dem Berliner ... weiter lesen

 
 
  • 06.05.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

"Milljöh"-Komödie aus Ostberlin  

Matti Geschonneck verfilmt Roman "Boxhagener Platz" - Kinostart für März 2010 geplant

Potsdam (ddp-lbg). Ein in der DDR spielender Film kann auf eines nicht verzichten: Graue, bröckelnde Häuserfassaden, vor denen Trabbis parken. Diese Kulisse des Studios Babelsberg ist auch noch zehn Jahre nach ihrem Bau für den Kinofilm "Sonnenallee" ein beliebter Ort für nationale und internationale Produktionen wie auch Quentin Tarantinos "Inglourious ... weiter lesen

 
 
  • 06.05.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Romanverfilmung "Boxhagener Platz" kommt im März 2010 ins Kino  

Regisseur Matti Geschonneck wuchs selbst am Boxhagener Platz in Ostberlin auf

Potsdam (ddp). Die Romanverfilmung "Boxhagener Platz" von Regisseur Matti Geschonneck soll Anfang März 2010 in die deutschen Kinos kommen. Gedreht wird seit Mitte März in Sachsen-Anhalt, Berlin sowie im Studio Babelsberg in Potsdam, wie eine Sprecherin der Agentur Filmpresse Meuser am Mittwoch in Frankfurt am Main sagte. Die Arbeiten sollen am Samstag ... weiter lesen

 
 
  • 01.04.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Der Sandmann soll die Kinoleinwand erobern  

DDR-Kultfigur feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag - Entführung ins Traumland

Potsdam (ddp-lbg). Jeden Abend bringt der Sandmann Millionen Kinder mit einer Portion Traumsand ins Bett. 50 Jahre wird das kleine Männchen mit dem Bart und der spitzen Mütze im November dieses Jahres, an Beliebtheit hat er nichts eingebüßt. Zu seinem runden Geburtstag bekommt der Sandmann ein ganz besonderes Geschenk: Er darf auf die große Kinoleinwand. ... weiter lesen

 
 
  • 16.03.2009
  • freiepresse.de
  • Regionales

Matti Geschonneck verfilmt Roman "Boxhagener Platz"  

Dreharbeiten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin

Der Regisseur Matti Geschonneck verfilmt den Roman "Boxhagener Platz" von Torsten Schulz für das Kino. Gedreht wird ab Donnerstag in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin, wie die Agentur Filmpresse Meuser am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. Vor der Kamera sind unter anderen Jürgen Vogel, Meret Becker, Milan Peschel und Michael Gwisdek zu sehen. ... weiter lesen

 
 
  • 27.02.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

"89 - Das Political" wird an Bremer Schule uraufgeführt  

Theater als Ost-West-Liebesgeschichte über die letzten Monate vor Mauerfall

Bremen (ddp-nrd). In der Aula der Alexander-von-Humboldt-Schule im Bremer Stadtteil Huchting herrscht an diesem Nachmittag Probenatmosphäre. Bis zum 10. März muss alles sitzen. Dann soll "89 - Das Political" in der Schule uraufgeführt werden. Es ist eine aus der Feder norddeutscher Autoren stammende Ost-West-Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der ... weiter lesen

 
 
  • 27.02.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Berliner Bibliothek an Moses Mendelssohn Akademie übergeben  

Die rund 10 000 Bände sollen hier ihren festen Platz als Präsenzbibliothek finden

Halberstadt/Berlin (ddp-bln). Die Bibliothek der ehemaligen Jüdischen Gemeinde von Ostberlin ist an die Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) übergeben worden. Die rund 10 000 Bände sollen hier ihren festen Platz als Präsenzbibliothek finden, teilte die Akademie am Freitag in Halberstadt mit.Nach der politischen Wende hatten sich ... weiter lesen

 
 
  • 21.02.2009
  • freiepresse.de
  • Kultur

Filmmuseum Potsdam erinnert an Regisseur Karl Gass  

Bei der Veranstaltung soll sein Film "Zwei Tage im August" vorgeführt werden

Potsdam (ddp-lbg). Das Filmmuseum Potsdam gedenkt heute des Regisseurs und Autors Karl Gass. Mit einer Veranstaltung um 11.00 Uhr erinnern Freunde und Weggefährten wie Winfried Junge, Irmgard von zur Mühlen und Horst Pehnert an den "Vater des DDR-Dokumentarfilms", wie eine Sprecherin des Filmmuseums ankündigte. Der Regisseur war Ende Januar wenige ... weiter lesen

 
 
  • 30.01.2009
  • freiepresse.de
  • Zwickau

Von wegen "Land-Ei"! Deer-Lucy ist nicht auf den Kopf gefallen  

Regisseur und Darstellerin der Web-Serie über Zwickaus Provinzstatus aus Berliner Sicht

Zwickau/ Hamburg/ Berlin. Die Hauptdarstellerin und der Regisseur der neuen Web-TV-Serie "Deer Lucy", die 25-jährige Musikerin Graziella Schazad und Musikvideo-Macher Wolf Gresenz, empfinden es als "unglücklich", dass in der Serienankündigung der Internetplattform Bild.de die Hauptfigur Lucy als "Land-Ei" bezeichnet wird. Laut Drehbuch soll die Titelheldin, ... weiter lesen