Energy-Saver-Reifen helfen beim Spritsparen.

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Auch Reifen können Sprit sparen

Man traut es ihnen nicht zu, den großen runden Schwarzen auf den Felgen, dass sie beim bloßen Abrollen auf der Fahrbahn bis zu einem Viertel der Motorleistung aufbrauchen und damit ebenfalls ein Viertel des Kraftstoffverbrauchs im Auto einfach wegsaufen. Schon vor Jahren, als der Sprit noch erschwinglich war, hatte der französische Reifenhersteller Michelin begonnen, nicht nur an der für die Marke sprich-wörtlichen Laufleistung, sondern auch am Energieverbrauch seiner Reifen zu arbeiten.

Auf der IAA in Frankfurt/M. demonstrierte Hersteller Michelin seinen aktuellen Stand: Ein Peugeot 308 rollte dank der neuen Energy-Saver-Reifen deutlich weiter als ein normalbereifter. Michelin verspricht 0,2 Liter weniger Verbrauch bei sonst gleichen Eigenschaften. Bislang spielten sich die Vergleiche nur im Sommer ab, für den Wintereinsatz fehlte offenbar der Anreiz. Rollwiderstand gilt von nun an ganzjährig als Zauberwort. Der muss so gering wie möglich gehalten werden, ohne dass deshalb das Auto zum Bollerwagen wird. Mit dem Alpin A3 zeigt Michelin, wie trotz großer Aufstandsfläche beste Fahrergebnisse erreichbar sind. Geringste innere Reibung und Verformung im Reifen bringen den Effekt. Dazu wurden die 1200 feinen Lamellen optimiert, die der moderne Winterpneu hat. Sie krallen sich in den Untergrund und sorgen für Vortrieb und vor allem für Bremswirkung. Neu in der Rezeptur der französischen Reifenköche ist Sonnenblumenöl, das die Energieabsorption in der Lauffläche verbessert und somit auch das Fahrverhalten auf Schnee und Wasser. (kbö)

 
erschienen am 22.04.2009
 
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