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Der Hoffnungsträger im Kombi-Look
Der Opel Insignia Sports Tourer
Rüsselsheim (ddp). Gute Nachrichten kann Opel gebrauchen und entsprechend freuen sich die Opelaner über den unerwartet guten Orderstart des Insignia. Die Bestellbücher dürften sich weiter füllen, denn nun debütiert die Kombi-Version. Erstmals seit einem halben Jahrhundert heißt die nicht mehr Caravan, sondern Sports Tourer und zeigt sich als optisch-attraktive Variante. Nach Limousine und Fließheck ist der sportliche Kombi die dritte Karosserieversion des Hoffnungsträgers. Er soll, so rechnen Opels Manager, hierzulande künftig 70 Prozent der Insignia-Zulassungen ausmachen. Der Einstiegspreis des Sports Tourer liegt bei 23 990 Euro für den 1.6-Ecotec-Benziner und bei 25 590 Euro für den 2.0-CDTI-Diesel. Das sind 900 Euro mehr als bei der entsprechenden Limousine.
Mit dem Start des Insignia Sports Tourer wird das Angebot von bisher sieben Motoren der Limousine um zwei weitere bereichert: einen 1,6-Liter-Turbobenziner (180 PS/230 Nm Drehmoment), der mit Vorderradantrieb angeboten wird, sowie einen 2.0-CDTI-BiTurbo-Diesel (190 PS/400 Nm). Dieser kommt mit Allradantrieb auf den Markt.
Die Designer gaben dem Heck einen selbstbewussten Schwung - die hintere Klappe wurde bis in die Flanken herumzogen und mit großen, markanten, vollständig integrierten Rückleuchten akzentuiert. Der dynamische Look umschließt einen Innenraum, der genügend Platz für fünf Passagiere bietet - samt nötiger Kopffreiheit und ausreichend Ladekapazität. Der Kofferraum fasst bis zu 1530 Liter, mithin Mittelmaß. Gegen Aufpreis (150 Euro) wird ein auf Schienen verstellbares Ordnungssystem angeboten, um diverses Gepäck zu fixieren.
Bei ersten Fahrten zeigte sich der kleine Benziner als flotte Antriebsquelle. Nicht seine stärkste Seite ist allerdings akustische Zurückhaltung bei vollem Leistungseinsatz. Fahrdynamisch steht der Kombi der Limousine nicht nach. Sicher und ohne Schwächen meistert er Straßen jeglicher Art. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn vermittelt der Wagen ein höchst sicheres Gefühl. Das bleibt auch bei schnellen Kurvenkombinationen auf Landstraßen erhalten. Das Fahrwerk agiert höchst ausgewogen. Der Federungskomfort ist gut.
Gegen entsprechende Aufpreise bietet Opel diverse Nettigkeiten an, etwa die "Opel Eye"-Kamera, die bestimmte Verkehrsschilder erkennt, oder AFL+-Scheinwerfer, die auf unterschiedliche Verkehrsbedingungen automatisch mit neun verschiedenen Lichtfunktionen reagieren. Dann allerdings wird die 40 000-Euro-Grenze deutlich geknackt.
(ddp/Foto: GM Corp., Axel Wierdemann)