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Gesund trinken

Heilwasser versorgt den Körper mit Mineralstoffen und Spurenelementen

Bad Wildungen (ddp). Trinken hält den Körper fit - wenn es das richtige Getränk ist. Empfohlen werden bis zu zwei Liter Wasser pro Tag, an warmen Tagen sogar noch mehr. "Für die Gesundheit sollte man tief ins Glas schauen, aber in ein Glas mit Heilwasser", rät die promovierte Chemikerin und Heilwasser-Expertin Gisela Gundermann vom Institut für Gesundheitsforschung in Bad Wildungen.

Doch warum Heilwasser? Worin unterscheidet es sich von anderem Wasser? "Heilwasser ist ausgesprochen reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, die wir brauchen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben", sagt Gundermann. Das mache dieses Wasser so besonders wertvoll. Außerdem könne der Körper die Stoffe optimal nutzen, "weil sie bereits im Wasser gelöst sind", erklärt die Expertin weiter. Heilwasser gehöre zu den ältesten Naturheilmitteln, erfülle aber trotzdem alle Bedingungen, die ein gesundheitsbewusster Verbraucher an ein modernes Getränk stelle: Es wirke sanft, sei praktisch nebenwirkungsfrei und fast immer zum Dauerkonsum geeignet, sagt die Fachfrau.

Wer für seine Fitness viel Sport treibt, schwitzt nicht nur Wasser aus, sondern auch eine erhebliche Menge an Mineralien und Spurenelementen. Mit Heilwässern können diese Defizite laut Gundermann rasch und bequem wieder aufgefüllt werden. Das sei notwendig, denn ein Mineralstoff-Mangel mache schlapp, müde und führe zu Erschöpfungserscheinungen. Auf Dauer schwäche der Mangel die körpereigenen Abwehrkräfte und ernste Erkrankungen seien die Folge. Der regelmäßige Griff zum Heilwasser sei deshalb nicht nur Teil eines Rundum-Wellnessprogramms, sondern beuge tatsächlich Krankheiten vor und zwar meist wesentlich effektiver als so manches künstlich angereicherte Nahrungsmittel.

Die Anwendungsvielfalt von Heilwasser ist groß: Mit sogenannten Trinkkuren ließen sich verschiedene Funktionsstörungen des Körpers beheben, sagt Gundermann: "Der therapeutische Effekt ist durch zahlreiche Studien nachgewiesen." So hätten Untersuchungen ergeben, dass Heilwässer bei Völlegefühl, bei Verstopfung und gegen Übersäuerung wirkten und so manche Essenssünde wieder ausglichen. Sie aktivieren und stärken laut Gundermann die natürlichen körpereigenen Kräfte, der Mensch werde leistungsfähiger und steigere so sein Wohlbefinden, was wiederum zu einem gesunden Schlaf beitrage und Stress abbaue. Heilwasser mit hohem Calciumgehalt förderten zudem einen kräftigen Knochenbau und gesunde Zähne. Die Kohlensäure rege die Magensäfte an, was wiederum für die Verdauung förderlich sei.

Und wer gerade eine Diät, eine Entschlackungs- oder Fastenkur mache, könne einem Mineralstoffmangel ebenfalls durch Heilwasser sinnvoll vorbeugen. Wichtig sei dabei die Regelmäßigkeit, der tägliche Griff zur Heilwasser-Flasche, sagt die Expertin.

Welche Mineralstoffzusammensetzung und damit welche Wirkungsweise ein Heilwasser hat, hängt von den Mineralstoffen der jeweiligen Quelle ab. Gundermann rät, das Etikett und die Dosierungsanleitung sorgfältig zu studieren, denn "es gibt nicht das ideale Mineralwasser, mit dem jeder optimal bedient ist". Auf dem Etikett seien alle Angaben zu lesen: "So kann jeder sein ganz persönliches Wellness-Heilwasser finden."

(ddp)

 
erschienen am 03.03.2010
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