Kosmetikbehandlung Ein Klassiker gegen geschwollene Augen sind kalte Gurkenscheiben, die für zehn bis 15 Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt werden.

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Hilfe bei geschwollenen Augen

Hausmittel wie kalte Gurkenscheiben auf geschlossenen Augen wirken Wunder

Düsseldorf. Morgens nach dem Aufstehen oder nach einem langen Arbeitstag am Computer-Bildschirm können die Augen geschwollen sein. Mit ein paar Tricks lässt sich die Augengegend beruhigen, damit die Schwellungen schnell verschwinden.

Morgens leiden viele Menschen unter "dicken Augen", weil sich während der Nacht Lymphe, also Gewebeflüssigkeit, in der Haut rund um die Sehorgane staut. Häufig geschieht dies, wenn zu wenig geschlafen, zu salzhaltig gegessen oder zu tief ins Glas geschaut wurde. Ein gesunder Lebenswandel mit genügend Schlaf trägt demnach häufig dazu bei, die Entstehung geschwollener Augen zu verhindern.

Doch mitunter kommt es trotz des gesündesten Lebenswandels vor, dass die Augen geschwollen sind. Dann können simple Hausmittel helfen. Ein Klassiker sind kalte Gurkenscheiben, die für zehn bis 15 Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt werden. Auch in kalte Milch getränkte Watte-Pads können helfen. Kalte Löffel, die zuvor einige Zeit ins Gefrierfach gelegt wurden, könnten zu kalt sein und die empfindliche Augenregion schädigen. Deshalb sollte das eisige Metall lieber nicht direkt auf die Haut gelegt werden. Darüber hinaus bietet der Kosmetik-Fachhandel verschiedene Augencremes an, die verschiedene Wirkstoffe enthalten, denen eine abschwellende Wirkung nachgesagt wird. Eine dieser Substanzen ist beispielsweise das aus dem Kaffee bekannte Koffein.

Wenn die Augen morgens nicht nur geschwollen sind, sondern auch jucken oder brennen und sich zwischen den Wimpern eine klebrige Kruste befindet, dann handelt es sich meist nicht mehr nur um einen Lymphstau. Allergien und Bindehautentzündungen sind zwei mögliche Ursachen, die zu diesen Problemen führen können. Wer diese Symptome an sich beobachtet, sollte nicht zu abschwellenden Hausmitteln greifen, sondern einen Augenarzt aufsuchen, um die Ursache für die Schwellungen abklären zu lassen.
(mp/sm)

 
erschienen am 15.06.2009
 
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