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Hochwasserschaden beläuft sich auf 800 Millionen Euro

Innenminister Ulbig hat am Dienstag eine Schadensbilanz bekannt gegeben

Dresden (dapd-lsc). Die Schadensbilanz nach dem Augusthochwasser beträgt "leicht unter 800 Millionen Euro". Das teilte Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Dienstag in Dresden mit. Auf den Unternehmensbereich entfielen 200 Millionen Euro, auf Schäden an Straßen und Brücken 165 Millionen Euro und auf Schäden an wasserwirtschaftlichen Anlagen 187 Millionen Euro. Zudem seien an Wohngebäuden Schäden in Höhe von 150 Millionen Euro gemeldet worden, teilte Ulbig weiter mit.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) will sich am Mittwoch (8. September, ab 17.30 Uhr) in Zittau mit Bürgermeistern vom Hochwasser betroffener Kommunen treffen. Auch der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick (parteilos) sei eingeladen, teilte Regierungssprecher Johann-Adolf Cohausz mit. Paulick hatte die Staatsregierung wegen der aus seiner Sicht unzureichenden Hilfsprogramme mehrfach kritisiert.

Die Staatsregierung plant laut Ulbig zudem eine Infokampagne, die vom Wirtschaftsressort gemeinsam mit den Tourismusverbänden der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz gesteuert wird und einen Umfang von 100 000 Euro haben soll. Damit sollen Touristen gezielt für die Regionen geworben werden, die vom Hochwasser betroffen waren.

ddp

 
erschienen am 07.09.2010
 
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