Foto: Angelika Künzel
Kapuzinerkresse
Fundorte: Wird in Gärten oder Blumenkästen kultiviert.
Inhaltsstoffe: Senföle, Flavonoide, Karotinoide, viel Vitamin C und B, Mineralstoffe (Schwefel, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor).
Wirkungen: Gegen Bakterien, Pilze und Viren, abwehrsteigernd.
Anwendungen: Bei Atem- und Harnwegsinfekt, grippalem Infekt. Nicht anwenden bei Magen-Darm-Geschwüren und Nierenerkrankungen; nicht bei Säuglingen und Kleinkindern.
Zubereitung: Tee ist nicht üblich. Statt dessen gibt es Fertigarznei (Apotheke), Tinktur, frische Pflanzenteile oder Essig. Kapuzinerkresse-Essig: eine Handvoll Blüten in ein helles Glasgefäß geben und mit Essig übergießen. Zwei Wochen ziehen lassen. Der so gewonnene Kapuzinerkresse-Essig ist sowohl zum Würzen von Speisen als auch für eine darm- und stoffwechselregulierende Kur (zwei Teelöffel Essig in ein Glas Wasser geben) oder zum Gurgeln bei Halsentzündungen und Angina geeignet.
Sammeln: Gesammelt werden Blüten und Blätter.
Volksglaube: Die Kapuzinerkresse wird "Blume der Liebe" genannt, wegen ihrer Farbe und ihrer Fähigkeit, an heißen Sommerabenden kleine, feurige Funken auszusenden. (fp)