Rotklee

Fundorte: "Fette" Wiesen, an Wegrändern.

Inhaltsstoffe: Isoflavone, ätherische Öle, Gerbstoffe, Asparagin, Kumarine, Salicylsäure.

Wirkungen: Blutreinigend, östrogenartig, krebsfeindlich, wundheilend, hemmt Knochenabbau, hautverjüngend.

Anwendungen: Innerlich: bei Wechseljahresbeschwerden (Rotklee ist der heimische Sojaersatz), bei Husten und Durchfällen, zur Kräftigung in der Rekonvaleszenz;

Äußerlich: Umschläge, Waschungen bei Hauterkrankungen, Geschwüren, Ekzemen, zur Wundbehandlung.

Zubereitung: Tee: drei Teelöffel Rotkleeblüten mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, zugedeckt fünf bis acht Minuten ziehen lassen, abgießen; Rotkleepräparate sind als Nahrungsergänzungsmittel (zum Beispiel in der Apotheke) erhältlich.

Sammeln: Gesammelt werden die Blüten ab Mai.

Volksglaube: Rotklee besitzt dreizählige Blätter - sehr selten vierzählige. Wer ein vierblättriges Kleeblatt findet, dem verspricht es Glück und Gesundheit. Früher hieß es auch, wenn man einem Reisenden vor Beginn seiner Reise und ohne sein Wissen ein vierblättriges Kleeblatt in die Kleidung einnähte, so wird er seine Vorhaben erfolgreich durchführen können und glücklich heimkehren.
 

 

 
erschienen am 15.09.2011
 
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