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Schwimmen ist der optimale Sport für Asthmatiker

Vorteile überwiegen auch mögliche Risiken durch die Chlorabbauprodukte

Mönchengladbach (ddp). Asthmatiker tun ihren Atemwegen etwas Gutes, wenn sie regelmäßig schwimmen gehen. Allergieberaterin Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) betont: "Die Atemmuskulatur wird gestärkt und gleichzeitig verbessert sich durch das Training des gesamten Körpers die allgemeine Belastbarkeit." Das stärkt messbar das Selbstbewusstsein: "Die Betroffenen merken dann, dass sie wieder mehr können, und das tut einfach gut", sagt die Expertin. Zudem hätten Untersuchungen bei Asthmatikerinnen gezeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für Asthmaverschlechterungen deutlich senken kann.

Diese Vorteile überwiegen laut Schwalfenberg auch mögliche Risiken durch die Chlorabbauprodukte in der Luft. Diese waren in einer belgischen Studie mit einer höheren Asthma-Rate bei Kindern in Verbindung gebracht worden. Hier muss laut der Expertin allerdings auch beachtet werden, dass die Ergebnisse dieser Studie nicht ohne weiteres auf Deutschland übertragbar sind, da in Europa unterschiedliche Richtwerte für Chlorgas in Schwimmbädern existieren. In der Regel sind nur sehr wenige Patienten von einer Beeinträchtigung durch Chlor in Schwimmbädern betroffen. "Schwimmen wird Asthmatikern nach wie vor empfohlen", unterstreicht Schwalfenberg.

(ddp)

 
erschienen am 07.01.2010
 
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