Zähneputzen mit Backpulver, Kochsalz und Zitronensaft oder Schlemmkreide - alles keine gute Idee.Foto: fotolia.de
Zähne aufhellen: Vorsicht bei Hausmitteln
Backpulver, Kochsalz oder Zitronensaft machen mehr Schaden als Nutzen
Düsseldorf (mp). Zu einem leicht sonnengebräunten Teint passen strahlend weiße Zähne hervorragend. Doch nicht jeder Mensch ist von Natur aus damit gesegnet. Manche möchte da nachhelfen, doch sollte bei der Wahl der Mittel Vorsicht geboten sein. In Internet-Foren werden teilweise recht fragwürdige Methoden gepriesen, wie etwa das Zähneputzen mit Backpulver, Kochsalz und Zitronensaft oder Schlemmkreide. All diesen Mitteln ist eine Schleifwirkung gemein, die angeblich Verfärbungen der Zähne entfernen können sollen. Hier besteht jedoch die Gefahr, den Zahnschmelz zu schädigen.
"Eine dauerhafte Anwendung ist für die Zähne und das Zahnfleisch katastrophal. So wird die Entstehung von Karies begünstigt und die Zähne werden durch den zerstörten Zahnschmelz temperaturempfindlich und das gewünschte Ergebnis tritt auch nicht ein", warnt Dr. Diana Svoboda, Leiterin der diPura Fachklinik für Ästhetische Zahnheilkunde in Essen. Sie empfiehlt, sich beim Zahnarzt über die Möglichkeiten der Zahnaufhellung zu informieren. Schon eine professionelle Zahnreinigung kann die Farbe der Zähne aufhellen. Beim Zahnbleichen (Bleaching) in der Arztpraxis wird außerdem darauf geachtet, dass das Zahnfleisch geschützt wird und nichts vom Bleichmittel abbekommt.
(mp/li)