Schon während der vergangenen großen Fußballturniere in den Jahren 2006, 2008 und 2010 tobten die Fans in Chemnitz über die Tore der deutschen Kicker.
Foto: Andreas Seidel
Chemnitz feiert die Fußball-Party
Im Juni wird der Neumarkt zur Fanmeile - Bis zu 5.000 Besucher werden beim öffentlichen Gucken erwartet
War das nicht schön? Als Deutschland im Jahr 2006 Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft war, erlebten auch die Chemnitzer ein Sommermärchen. Da wurde in den Biergärten der ganzen Stadt gefeiert. Genauso schwarz-rot-gold-farbenfroh ging es dann zur Europameisterschaft 2008 und zur Weltmeisterschaft 2010 weiter. Auch in diesem Jahr darf wieder gefiebert und gefeiert werden.
Wenn die besten Mannschaften Europas in Polen und der Ukraine zum Turnier antreten, dann dürften auf dem Chemnitzer Marktplatz erneut jede Menge Flaggen wehen. Sven Hertwig, Chef des Unternehmens Exclusiv-Events bringt die EM ins Chemnitzer Zentrum. "Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden auf einer 40 Quadratmeter großen Wand übertragen", verspricht er den Fans des runden Leders. "Los geht es am 9. Juni mit dem ersten Vorrundenspiel gegen Portugal. Damit auch jeder genau beobachten kann, wann die (hoffentlich) vielen Tore für Deutschland fallen, hängen die Organisatoren die große LED-Wand extra hoch auf. "Die Technik wird von einem Kran in zehn Meter Höhe gehievt, damit auch wirklich jeder einen guten Blick auf das Spielgeschehen erhält", so Sven Hertwig. Spielbeginn während der Vorrunde wird jeweils 20.45 Uhr sein. Chemnitzer Sportmoderatoren werden vor und nach den Spielen die Leistungen der Kicker analysieren. Wie bei der EM 2008 und der WM 2010 rechnen die Veranstalter auch diesmal wieder mit viel Trubel rund ums Rathaus. "Wir erwarten bis zu 5.000 Zuschauer pro Spiel", so Hertwig weiter. "Eine grandiose Fußballatmosphäre ist dabei garantiert." Zumal das Vergnügen keinen Eintritt kosten soll. Sponsoren aus Chemnitz und Umgebung wurden im Vorfeld angeworben. "Zum Glück sind viele Helfer der Meinung, dass in Chemnitz ein öffentliches Fußballgucken angeboten werden muss."
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