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In vielen deutschen Gegenden lässt sich UNESCO-Welterbe entdecken
Dazu zählen historisch wertvolle Orte wie die Lübecker Altstadt
Frankfurt/Main (ddp). Über 30 Welterbestätten hat die UNESCO mittlerweile in Deutschland benannt. Dazu zählen historisch wertvolle Orte wie die Lübecker Altstadt ebenso wie schützenswertes Naturerbe am Rhein. In vielen Regionen finden Touristen also Attraktionen, die international anerkannt sind.
Bereits im Jahr 1987 wurde der mittelalterliche Stadtkern von Lübeck als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Mehr als 1000 denkmalgeschützte Gebäude inklusive Rathaus, Heiligen-Geist-Hospital, Dom und Holstentor gehören dazu. Beim Spaziergang durch die Gassen und Höfe können Besucher dem Leben im Mittelalter nachspüren. (Internet: luebeck-tourismus.de)
Stellvertretend für den gesamten Rhein ist das Obere Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen Teil des UNESCO-Welterbes geworden. Das tiefe Tal mit seinen kleinen Orten und den Schieferhängen ist einzigartig in seiner Erscheinung. Rund 40 Burgen links und rechts des Rheins zeigen, wie wichtig der Fluss in der Vergangenheit war. (Internet: romantischer-rhein.de)
In der Antike bildete der Limes die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den Germanen. Er gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe und führt durch die heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Er lässt sich etwa auf dem "Limes-Wanderweg" oder auf dem "Deutschen Limesradweg" erkunden. In Rheinbrohl/Bad Hönningen können sich Besucher zudem in einem Erlebnis-Museum auf die Römerwelt einstimmen. (Internet: roemer-welt.de)
Das Kloster Maulbronn in Baden-Württemberg gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Hier finden Architekturinteressierte alle Stilrichtungen und Entwicklungsstufen von der Romanik bis zur Spätgotik. Die ehemalige Zisterzienserabtei steht seit 1993 auf der Liste der UNESCO. (Internet: maulbronn.de)
Erst Ende Juli 2010 wurde die "Oberharzer Wasserwirtschaft" zum Weltkulturerbe ernannt. Die ausgeklügelte Anlage mit kilometerlangen Gräben, künstlichen Teichen und unterirdischen Wasserwegen ist über Jahrhunderte entstanden. Die erhaltenen Teile können Besucher auf insgesamt 22 Wanderwegen erkunden. (Internet: harzinfo.de)
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