2025 hat jedes zweite in Sachsen produzierte Auto einen E-Motor

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Die Elektromobilität sorgt für einen Wandel, der Arbeitsplätze kosten wird. Von 200 befragten Zulieferfirmen sind aber 80 Prozent optimistisch.

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4747 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Hinterfragt
    17.10.2019

    Hier ein kleiner Ausblick auf Deutschland 2035

    https://media1.tenor.com/images/d31a3a8c66f00b2202b436556d4331b6/tenor.gif?itemid=13215672

  • 7
    3
    Zeitungss
    17.10.2019

    @994374: Dem Normalbürger interessiert Ihre Aktienbeteiligung nicht, zumindest mich nicht. Interessanter dürfte schon sein, was der Käufer dieser gegenwärtigen Technik fürs Geld bekommt und wie sich die Brauchbarkeit gestaltet. Ich bin weder Technikmuffel noch Maschinenstürmer, Brauchbarkeit steht für mich an erster Stelle, wenn ich den Preis ansetze erst recht, was vermutlich daran liegt, dass ich kein Aktionär bei VW bin. Sollten sich Brauchbarkeit und Preis einmal finden, werde ich sofort zuschlagen, als Versuchskarnickel stehe ich freiwillig nicht zur Verfügung, was jetzt sicherlich keine Einzelmeinung ist.

  • 4
    6
    994374
    16.10.2019

    Als VW-Aktionär und -Mitarbeiter möchte ich allen E-Auto-Befürwortern für ihre Kommentare danken.
    - Vorwärts immer. Rückwärts nimmer!

  • 7
    2
    cn3boj00
    16.10.2019

    Ich höre viele Leute schimpfen. Conti soll zumachen. Vielen anderen Mittelständlern fehlen Aufträge. Die Region hängt zum Großteil am Tropf der Autoindustrie (da sieht man wie "gut" es der sächsischen Wirtschaft wirklich geht, die von allen Politikern so toll beurteilt wird). Klar, auch E-Autos brauchen Teile. Manche nicht mehr, dafür andere. Wenn Conti zumacht, dann wegen einer verfehlten Strategie oder mit Kalkül. Denn die IG Metall will hier auch 35 Stunden, die Löhne sollen wie im Westen sein. Was soll der Westen mit solchen "Werkbänken"? Und VW hat das clever gemacht. Wenn die E-Autos nicht abgehen, muss man nur in Zwickau kurz treten, nicht in Wolfsburg. Alles ist von der Wirtschaft wohldurchdacht.
    Auch dass die Leute nicht über die wirklichen Ursachen nachdenken, sondern an allem den Grünen die Schuld geben. Weil ja VW ein grünes Parteiunternehmen ist, die Grünen die Gesetze machen und in Sachsen die Wirtschaftsentwicklung bestimmen. (Achtung: Ironie! Manchen muss man das ja explizit sagen, sonst glauben sie dass sei die Wahrheit).
    Und wenn wir über E-Autos reden, meinen wir ja E-Autos mit Li-Batterie. Es sind auch E-Autos mit Brennstoffzelle denkbar (nein das sind keine Wasserstoffautos). Oder sogar, um auf kartracers video zurückzukommen, mit einem Gas-Verbrennungsmotor zum Antrieb eines Generators. Und nein, der müsste keine schwarze Wolke erzeugen, denn er könnte mit Konstantdrehzahl im Verbrauchsoptimum betrieben werden. Das Dilemma der Verbrenner ist ja, dass sie im realen Verkehr fast nie in ihrem optimalen Kennlinienbereich betrieben werden. Aber irgendwie scheint mir das Potenzial der deutschen Ingenieurskunst von ahnungslosen Politikern eingebremst. Nein, nicht von den Grünen, sondern von denen, die einfach nicht in der Lage sind auch mal paar Ideen zu entwickeln.

  • 3
    5
    tbaukhage
    16.10.2019

    Ich meld' mich doch nochmal... Wir haben in D ca 48Mill PKW, jährlich werden etwa 3Mill neu zugelassen. Selbst wenn man annimmt, dass jede zweite Neuzulassung ein eAuto wäre, würde eine vollständige Umstellung also mehr als 30 Jahre brauchen. Ich finde, damit ist Zeit genug, eine dafür nötige Infrastruktur (im weitesten Sinne) zu schaffen.
    Und letzte Bemerkung meinerseits dazu: Ich kann nur jedem ernsthaft an E-Mobilität Interessierten raten, sich an einen eAuto-Besitzer zu wenden. Hilfe, Anworten und vorallem eine Probefahrt werden sicherlich immer möglich sein. Ich hatte mir vor vier Jahren so ein Auto für ein langes Wochenende ausgeborgt und bin dann mit Mann und Kindern an die Mosel gefahren, um zu erleben, wie man so eine Strecke inkl Zwischenladen wohl schafft. Danach stand mein Entschluss endgültig fest, beide Familienautos auf eAutos umzustellen. Bisher hat's keiner aus der Familie bereut - eher im Gegenteil!

  • 5
    3
    gelöschter Nutzer
    16.10.2019

    tbaukhage, die Annahme fehlender Infrastruktur resultiert daraus, daß E Autos im Moment eher noch Exoten im Verkehr sind.Wenn ich mir vorstelle, alles was mir so täglich entgegen kommt, braucht Ladestationen und steht da ewig,dann kann ich mir nicht vorstellen, daß das klappt, auch wenn ich davon ausgehe, dass es zukünftig noch viel mehr Ladestationen geben
    wird. Allein die Touristen nur in unserem Ort. Sonnabend ist An und Abreise. Ich kann erstmal noch 200bis 300km fahren und dann unterwegs irgendwo paar Minuten tanken. Oder Abends vorher an einer der zahlreichen Tankstellen und fahr bis nach Hause durch. Ich finde das flexibler. Aber Sie haben ja auch Recht. Wer damit kein Problem hat, den muss man es nicht dauernd madig machen. Kann aber für nichts garantieren, scheint ein Reflex zu sein.

  • 6
    4
    tbaukhage
    16.10.2019

    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand herausgefunden hat, das ein eAuto (noch) keine Alternative für sein persönliches Fahrprofil darstellt. Allerdings finde ich drei Dinge albern:
    Eine Beurteilung für das Produkt "eAuto" abzugeben, wenn man es nur aus dem Schaufenster kennt.
    Und damit gleichzeitig bzw. ausdrücklich reale Erfahrungen, umfangreiches Wissen und Erkenntnisse, die eAutoFahrer seit mehreren Jahren gesammelt haben, zu ignorieren.
    Und davon auszugehen, dass ab morgen nur noch eAutos in Deutschland unterwegs sind.

  • 3
    4
    tbaukhage
    16.10.2019

    @Einspruch: Woher kommt die Annahme, dass wir keine ausreichende Infrastuktur haben werden?

  • 5
    3
    gelöschter Nutzer
    16.10.2019

    tbaukhage, zugegeben, ich habe das sehr vereinfacht ausgedrückt, weil ich grundsätzlich nicht von dieser Technik überzeugt bin. Jetzt habe ich mal angenommen, wir wären in den jetzigen Urlaub mit E Auto gefahren. Habe mir eine App für die Ladestation runtergeladen und meine Fahrt nochmal geplant. Erstmal haette ich mein Ziel nicht am Anreisetag erreicht, ich hätte auch keine Lust einen Urlaubstag zu verplembern oder stundenlang zu frühstücken. Mit meiner Tausende EURO billigeren Japankarre fahr ich nicht mal den Tank leer und bin im Urlaub. Hier vor Ort gibt es Ladestationen in der Nähe, die kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung stehen, wenn ich das richtige Lade Kabel mithabe. Da müsste ich mich jetzt ein zwei Orte weiter anstellen, während die Familie gemütlich beim Abendessen sitzt. Vor der Heimfahrt muesste ich das auch wieder tun. Das ist alles verlorene Zeit. Tagsüber lässt sich das schwer integrieren, da wir wandern. Ich bin nach wie vor nicht überzeugt. Ich brauche paar mehr Urlaubstage und muss rund 12000 Euro mehr für dieses Waegelchen zahlen. Und wie sehe es erst aus, wenn viel mehr nach einer Ladestation suchen und dort stundenlang stehen?

  • 3
    2
    tbaukhage
    16.10.2019

    @Kartracer: Die schwarze Abgasfahne stammt bestimmt von einem "sauberen" VW-Diesel, mit dem der Generator angetrieben wird!

  • 2
    4
    tbaukhage
    16.10.2019

    @Steuerzahler: Nein, habe ich nicht. Der Nachteil der höheren Besteuerung wird ab 20.000 gefahrenen km/a vom steuerbegünstigten Dieselpreis mehr als ausgeglichen. Ab da zahlt der Steuerzahler zu.

  • 5
    4
    Steuerzahler
    16.10.2019

    @tbaukhage: „ und dabei vergessen, dass sie jedesmal steuervergünstigen Diesel tanken“
    Was sie nicht vergessen ist, dass sie deshalb jedesmal höhere Kfz-Steuern als ein Benziner bezahlen. Das haben Sie in Ihrer Betrachtung „ vergessen“. Übrigens fahre ich einen Benziner.

  • 2
    6
    kartracer
    16.10.2019

    @Steuerzahler, schade daß hier kein Video veröffentlicht werden kann, da gibt es ein sehr lustiges, bezüglich des Anhängerbetriebes.
    "Ein sogenannter Reichweitenverlängerer, ist ein Anhänger, auf dem ein Diesel betriebenes Notstromaggregat montiert ist, dazu sieht man noch eine schöne schwarze Rauchfahne. "
    @SimpleMan, Ihr Link in allen Ehren, aber glauben Sie tatsächlich, daß Firmen jeglicher Art, auch nur andeutungsweise den kleinsten Umweltverstoß dokumentieren würden??
    Die Wenigen, die durch mehr oder weniger Zufälle aufgeflogenen sind, ist ja kaum der Rede wert, gibt es da nicht noch übergeordnete "Hilfsorganisationen", die ihre schützenden Hände darüber halten?
    Bestes Beispiel ist doch unsere Politikergarde, halten die ihre Versprechen ein, nein, genau das Gegenteil ist häufig der Fall, und das nicht aus Zufall, sondern bewusst.
    Mit dem GLAUBEN, ist das so eine Sache, ich betrachte Glauben und Realität, wie Feuer und Wasser, das hat mich schon so vor manchem Schaden bewahrt.

  • 4
    6
    tbaukhage
    16.10.2019

    @Steuerzahler: Wer von den hier diskutierenden eAuto-Mobilisten will denn der Benzin- und Dieselfraktion ihre Spielzeuge verbieten? Dagegen werden wir hier stets belehrt, dass eAutos "unausgereift" seien, nur mit einem "Netzspeicher der Grünen" fahren, von "Schrottbatterien angetrieben" werden, die dann nach Afrika entsorgt werden (obwohl es ja die gebrauchten LügenDiesel sind, die dorthin wandern) und natürlich verantwortlich für die Erhöhung der Strompreise sind (und dabei vergessen, dass sie jedesmal steuervergünstigen Diesel tanken).
    Also kurz: ad33dy's Vorschlag beherzigen und gut!

  • 4
    4
    Steuerzahler
    16.10.2019

    @ an33dy: Richtig! Das zählt dann aber für beide Seiten! Dann sollen auch diejenigen, für die die E-Mobilität aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kommt, in Ruhe gelassen werden mit Verboten und finanzieller Abzockerei. Haben Sie sich z. B. schon ein E-Auto im Anhängerbetrieb vorgestellt. Das geht sicher nur mit dem Netzspeicher der Grünen! Oder Sie laden zusätzliche Akkus in den Hänger. Wissen Sie, wie viele Bau- und Handwerksfirmen das betreffen wird?

  • 6
    5
    an33dy
    16.10.2019

    Vorschlag: die, die keine E-Autos wollen, kaufen einfach keine, behalten ihr Halbwissen für sich und lassen alle anderen in Ruhe.

  • 7
    8
    tbaukhage
    15.10.2019

    Die roten Daumen kommen wohl eher für die, durch fehlende eigene Erfahrungen nicht begründbaren Äußerungen, wie
    - E-Auto-Müll
    - unausgereiftes Produkt
    - Öko-Fraktion (wer soll das sein?) merkt nichts
    - haben genügend Kohle
    - man wittert Geschäfte

  • 9
    7
    gelöschter Nutzer
    15.10.2019

    Upps, den roten Daumen nach zu urteilen liege ich falsch. Es befürworten viele die ständigen Preiserhöhungen beim Strom und haben genügend Kohle. Und sie kaufen gern ein unausgereiftes ueberteuertes Produkt.

  • 5
    4
    tbaukhage
    15.10.2019

    @Hinterfragt: Schön zitiert - und jetzt? Wo genau liegt der Zusammenhang zu dieser Diskussion?

  • 3
    3
    Hinterfragt
    15.10.2019

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 5
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

  • 10
    8
    gelöschter Nutzer
    15.10.2019

    Sehr passend zur bevorstehenden E Mobilität ohne ausreichende Infrastruktur die Ankündigung der Strompreiserhoehung. Man wittert tolle Geschäfte und fängt schon mal an, sich zu bereichern. Nur die Oeko Fraktion merkt es nicht.

  • 5
    4
    SimpleMan
    15.10.2019

    @Hinterfragt "... Umicore schmilzt die gesamten Li-Ionen-Batteriezellen ein und gewinnt dabei Metall-Legierungen, die dann weiter aufgearbeitet werden. Nach Angaben des Unternehmens wird dabei ein großer Anteil des Batteriematerials recycelt. ..."

    https://www.deutschlandfunk.de/lithium-ionen-akkus-das-schwierige-recycling-von.676.de.html?dram:article_id=433028

  • 4
    7
    tbaukhage
    15.10.2019

    @Hinterfragt: Hat der Blick auf die zurückliegenden Kommentare schon erspäht, dass ich darauf schon eine Antwort gegeben habe?

  • 5
    5
    Hinterfragt
    15.10.2019

    @SimpleMan, hat Ihr Blick über den Tellerrand auch schon erspäht, wo dann die vielen Schrottbatterien mal endgelagert werden sollen ...?

    Atommüll lässt grüßen!

  • 6
    9
    SimpleMan
    15.10.2019

    Der Blick über den Tellerrand ist manchmal sehr interessant. In China sind in diesem Jahr 60 % der Neuwagenzulassungen Elektrofahrzeuge.
    https://www.faz.net/aktuell/wissen/china-macht-ernst-mit-der-sauberen-luft-16421966.html

  • 8
    4
    743448
    14.10.2019

    E-Autos werden sich so und so langsam durchsetzen und das liegt nicht in deutscher Hand. China will mehr E-Autos, also haben die (deutschen) Hersteller auch keine andere Wahl als darauf zu reagieren. Der deutsche Markt ist nun Mal ziemlich irrelevant in der Welt, der chinesische nicht. In viele verschiedene Antriebssysteme weiter Entwicklungsgeld zu stecken macht später auch keinen Sinn mehr und so werden die jetzigen Verbrennersysteme auslaufen.
    In China werden gerade ganze Flotten von Bussen auch in Gebieten mit Temperaturen von unter -30 Grad umgerüstet. Einfach weil es geht. Woher die Materialien für Akkus kommen ist egal. Uns ist auch egal woher unser Benzin kommt. So ist nun Mal die Welt;) Die Welt dreht sich weiter, ob wir das wollen, oder nicht. Niemand wartet auf uns.

  • 10
    7
    Zeitungss
    14.10.2019

    @taukb...: So eine Urlausfahrt halte ich auch für sinnvoll, allerdings nicht unter diesen Zwangsumständen (laden). Ich gehöre auch nicht zu den Dreibeinern, welche müssen, ich muss mir über mein Fortkommen aber auch keine Gedanken machen. Ich fahre einfach los wenn es mir einfällt und kann meine Zeit besser nutzen als einen Ladepunkt zu finden welcher auch gerade frei ist. Noch einmal, die Postkutschen waren in diesem Punkt schon einmal flexibler, auch wenn der jetzige Zustand von einigen Leuten als Fortschritt verkauft wird. Für den Preis sollte die Technik schon ausgereift und den Bedürfnissen angepasst sein oder man lässt die Finger davon, einen Fernseher ohne Bildwiedergabe würde auch kein Mensch kaufen.

  • 10
    16
    tbaukhage
    14.10.2019

    @Zeitungss: Unsere diesjährige Urlaubsfahrt nach Usedom haben wir nach 300km ein Hotel südlich von Berlin für ein ausgiebiges Frühstück angefahren. Und zum Laden genutzt. Von da ab ging's dann durch bis zum Zielort. So eine Urlaubsfahrt halte ich für sinnvoll mit Mann, zwei Kinder und Gepäck.
    Ich gehöre eben nicht zu den Dreibeinern, die 1000km am Stück und nachmittags wieder zurück fahren müssen, um sich gegenüber dem Rest der Welt zu bestätigen.

  • 13
    9
    Zeitungss
    14.10.2019

    @tbaukhage: Bekommen Sie für diese Reisen Sonderurlaub ? Ich möchte meine Freizeit nicht an Ladesäulen verbringen, selbst die Postkutsche war schneller, es wurden die Gäule getauscht. Für die nächsten rund 1000Km brauche ich an der Tanke incl. Kaffee 10 Min. wenn es schlecht läuft. Bei 60 000Km möchte ich nicht ausrechnen, was Sie schon an nutzloser Zeit investiert haben, zu den "Getriebenen" in diesem Land gehören sie jedenfalls nicht. Beim neuen VW ab 30.000 Euro und sagenhaften 300 km Reichweite, kommen zwangsläufig Fragezeichen auf, außer man muss dafür nicht selbst arbeiten, was die Sichtweise zwangsläufig ändert.
    Trotzdem, allzeit gute Fahrt !

  • 11
    5
    Deluxe
    14.10.2019

    Zumal es nachts obendrein dunkel ist und alles, was an Solarstrom möglich wäre, bei Dunkelheit nunmal ausfällt.

    Das rein regenerativ zu machen, wird eine große Illusion bleiben. Wind allein wird es nicht schaffen, daß alle in der Nacht ihr Auto laden können.

    Neue Speicher wie Pumpspeicherwerke oder ähnliches wird es nicht geben. Auch keine neuen Wassergroßkraftwerke und dazugehörige Talsperren. Das konnten unsere Vorfahren noch. Solche Vorhaben werden aus ökologischen und ideologischen Gründen heutzutage aber nicht mehr realisiert.

    Bleibt nur der Baerbocksche Netzspeicher...
    Frohe Zukunft!

  • 8
    13
    tbaukhage
    14.10.2019

    +20% mehr Elektroenergie in 30 Jahren. Gleichzeitig -20% Diesel/ Benzin, denn das wird je ersetzt. Das man, statt mit unterirdischem Wirkungsgrad in Millionen dezentraler Wärmekraftmaschinen in ein bisschen Bewegung, viel unnützer Wärme und massenhaft Blümchenduft lieber mit einem Eta von über 65% in Elektro- und nutzbarer Wärmeenergie und industriell gut gereinigte Abgase unwandeln kann. Und das sollten wir nicht hinbekommen?
    Aber klar, wenn der Wind der Veränderung weht, bauen einige Mauern und andere Windmühlen...

  • 10
    7
    Tauchsieder
    14.10.2019

    Nach heutiger Erkenntnis, ausgehend von rund 45 Millionen Autos, ca.
    110 Terawattstunden (TWh). Dies wäre zur Zeit mit dem Strommix noch zu händeln. Nur soll ja das ganze Gebilde umgebaut werden, neue Verbraucher hinzukommen und da stellen sich ganz andere Fragen.
    Diese 110 TWh stellen rund 20% des derzeitigen Stromaufkommen dar. Nur sind diese nicht einfach frei verfügbar und schwirren so im Netz herum (Baerböcksche Netzkonstante). Diese müssten zu einem großen Teil zusätzlich bereitgestellt werden und das schafft die Windkraft nicht. Da wäre dann Ende Gelände.
    Nur noch eine Überlegung dazu. Zu X-Prozent würden die Autos überwiegend bei Nacht geladen werden. Somit müsste in dieser relativ kurzen Zeitspanne der Großteil der benötigten Energie zur Verfügung stehen, ein Unding!

  • 7
    9
    tbaukhage
    14.10.2019

    @Tauchsieder: Kannst Du beziffern, wieviel Elektroenergie mehr man bräuchte, falls irgendwann alle PKW elektrisch fahren würden?

  • 14
    5
    Tauchsieder
    14.10.2019

    Die Ideen sind schon da "Einsp.....", leider hat noch keiner die Fragen beantwortet. Ab 2026 keine Oelheizung mehr, wird man wohl auf Gas umsteigen müssen. Gas wird sicherlich in D über kurz oder lang auch hinterfragt werden, da fossiler Brennstoff. Kohle aus, Holz fragwürdig, bleibt nur noch Strom. Strom soll "verheizt" werden für das Laden der Autos. Sollte er auch noch zum Heizen von Wohnungen dienen, bräuchten wir dann 4 (vier) Erden, ums mal mit den Worten der Klimaapostel zu bezeichnen.
    Sollte in den nächsten Jahren D mit E-Autos durchdrungen sein, würde der derzeitig bereit gestellte Strom dafür nicht ausreichen. Ganz abgesehen von den Ressourcen (Lithium, etc.) und der fehlenden Infrastruktur. Kämen dann noch anderer Verbraucher dazu, z.B. eben das Heizen, gäbe es wahrscheinlich einen Blackout. Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange, würde hier aber die Länge des Kommentars sprengen.
    Solche Fragen sind aber derzeitig nicht erwünscht. Nicht nur das sie keiner vollumfänglich beantworten kann, sie sind einfach politisch nicht gewollt. Und Antworten von der anderen Fraktion, z.B. Netzspeicher, Kobold und Gigabyte statt Gigawatt, ganz zu schweigen.

  • 9
    7
    tbaukhage
    14.10.2019

    @Hinterfragt: Wir haben in D derzeit 48Mill PKW, es werden jährlich ca 3Mill neu zugelassen. Wenn nur jeder zweite davon ein eAuto wäre, würde eine vollständige Umstellung also länger als 30 Jahre dauern.
    Ich bin überzeugt, dass damit auch genug Zeit ist, sich um die weitere Ausgestaltung der Ladeinfrastruktur zu kümmern.

  • 17
    8
    Hinterfragt
    14.10.2019

    Ich freu mich schon darauf.
    Denn wenn jedes 2. elektrisch fährt, dann gibt es Platz auf der Autobahn für den Rest ...
    Dann gilt der Spruch "Fährst du schon oder lädst du noch ..."

  • 14
    5
    gelöschter Nutzer
    13.10.2019

    Wenn ich so sehe, was auf den Straßen rollt, kann ich mir nicht vorstellen, dass in 10 Jahren alles elektrisch fährt und die Lade Infrastruktur vorhanden sein soll.

  • 9
    11
    tbaukhage
    13.10.2019

    --- 2 von 2 --- Und ich glaube, auch was die angeblichen Toten bei der Lithiumgewinnung betrifft, bist Du falsch informiert. Der größte Teil der Lithiumförderung findet derzeit bergbautechnisch in Australien statt. In Bolivien wird Lithium als Nebenprodukt der Kaligewinnung durch Verdunstung von Solewasser gewonnen (ähnlich der Meersalzgewinnung).
    Ja, natürlich sind eAuto im Augenblick vorallem für Besitzer eines eigenen PKW-Stellplatzes mit Stromanschluss interessant. Aber bei der weiteren Ausstattung mit öffentlichen Ladeanschlüssen tut sich gerade ne ganze Menge. Und bei Schnelllladeanschlüssen ist Tesla ja seit Jahren Vorreiter (flächendeckend in D), aber Ionity zieht langsam nach.
    Wie oben geschrieben: Ich kann Deine negativen Erfahrungen mit der Elektromobilität nicht teilen - GANZ IM GEGENTEIL!

  • 11
    7
    tbaukhage
    13.10.2019

    @Mathias: Dass Du so schlechte Erfahrungen mit Deinem eAuto gemacht hast, tut mir natürlich sehr leid - aber meine Erfahrungen sind da völlig entgegengesetzt.
    Ich fahre seit fast zwei Jahren ausschließlich vollelektrisch und habe in der Zeit mehr als 60.000km zurück gelegt. Wie Du ahnst, bekommt man eine solche Strecke nicht nur durch samstägliches Brötchenholen zusammen. Ich muss täglich 2x 50km pendeln und (un)regelmäßig und nicht vorhersehbar dienstlich nach Dresden, Leipzig oder Erfurt. Reichweitenprobleme kenne ich dabei nicht. Auch nicht, wenn wir als Familie in den Urlaub an die Mosel oder auf Usedom fahren. Mit einmal Zwischenladen ist's da getan. Das gilt auch im Winter, wenn die Heizung mitläuft.
    Und natürlich habe ich mich vorm Kauf des BEV über die Entsorgung der Akkus informiert (irgendwann nach 10 oder mehr Jahren vielleicht muss da was getauscht werden): Umicore hat in D mehrere Standorte mit ein paar tausend Mitarbeitern. Die können heute schon 10.000t LiIon-Akkus im Jahr aufbereiten. Und zwar in so hoher Qualität, dass die zurückgewonnenen Rohstoffe direkt in die Herstellung neuer Zellen fließen. --- 1 von 2 ---

  • 16
    3
    Zeitungss
    13.10.2019

    @Math...: Wenn es nicht läuft ist Mosel dicht und nicht Wolfsburg. Wir kennen das von anderen Bereichen her. Der Hauptaktionär von VW ist noch immer Niedersachsen und NICHT Sachsen. Der Aktionär bestimmt heute nun einmal wo es lang geht, müsste sich eigentlich inzwischen herumgesprochen haben. Ich bin kein Gegner neuer Technik, im Gegenteil, bei der derzeitigen Brauchbarkeit bin ich allerdings nicht dabei. Wer sich diesen Luxus leisten will, soll es natürlich tun. Ein brauchbares Produkt, gleich welcher Art musste bisher auch nicht gefördert werden, dass es überhaupt über den Ladentisch geht.
    Bei der Gelegenheit noch die Frage, wie weit hat der Bund und die Länder die neue Technik eingeführt, Kosten dürften keine Rolle spielen, wie es bei allen öffentlichen Trägern der Fall ist. Mit welcher Technik ist unsere Umweltministerin unterwegs ? Frau Baerbock fährt bekanntlich Diesel, nach eigenen Angaben. Dazu werden keine Daten unters Volk gebracht.

  • 19
    3
    CPärchen
    13.10.2019

    Ich denke das Problem ist, dass man sich fragt, ob E-Autos die Verbrenner komplett ablösen und das wird nicht so sein. Sie werden eher nebenher bestehen.
    Einen Anteil von 20-25% für die Elektrofahrzeuge sehe ich realistisch. Vor allem für die Stadt konzipierte Kleinfahrzeuge sehe ich da ganz vorne, während es für LKW und Überlandbusse Quatsch ist.

  • 10
    7
    Tauchsieder
    13.10.2019

    Hallo "Math....", ich kenn da einen, mein bester Kumpel, der arbeitet in Mosel. Die Belegschaft sieht es genau so, wie du es beschrieben hast.

  • 19
    10
    Mathias11
    13.10.2019

    E-Autos werden sich in Europa und in Deutschland nicht durchsetzen, zu kurze Reichweite, keine Infrastruktur zum Nachladen der Akkus, zu teuer in der Anschaffung, E-Autos werden zum Ladenhüter, vergleichend Fahrzeuge mit Erdhgasantrieb, Herstellung und Entsorgung der Akkus ist nicht umweltfreundlich, für den massenhafen Litiumabbau sterben täglich Menschen, die abgefrackten Batterien schaffen wir auch wieder ins Ausland, VW Mosel in Zwickau wird das Versuchsobjekt, danach erfolgt Abwicklung der Autoindustrie im Osten und Wolfsburg produziert weiter;

  • 8
    7
    tbaukhage
    13.10.2019

    Ist schon komisch... Dass Kobalt seit Jahrzehnten zum Härten von Kurbel- und Nockenwellen und deren Werkzeugen und zum Entschwefeln von Benzin und Diesel verwendet wird, hat die ehrenwerten Verbrennerfahrer bisher nicht gestört. --> https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/glencore-schliesst-kobalt-mine-mutanda-im-kongo-a-1280915.html

  • 7
    7
    Tauchsieder
    12.10.2019

    Die Hoffnung stirbt zum Schluss !

  • 10
    7
    1371270
    12.10.2019

    Produzieren mag ja sein, aber auch verkaufen? Da habe ich meine starken Zweifel! Ich jedenfalls werde weiter meinen Diesel (oder einen neuen) fahren - es sei denn, der Staat verbietet ihn mir.

  • 11
    14
    gelöschter Nutzer
    12.10.2019

    Super, wir fühlen uns gut und andere sterben.
    https://www.nzz.ch/meinung/chemienobelpreis-2019-gruene-technologie-mit-makeln-ld.1514349?utm_source=pocket-newtab