8,5 Millionen Euro für Schulneubau vorgesehen

Das Projekt hat in Grünhainichen die nächsten Jahre Priorität

Grünhainichen.

Knapp 8,5 Millionen Euro sind bis 2023 im Haushaltsplan von Grünhainichen für den Neubau der Grundschule mit Sporthalle vorgesehen. "Diese Investition in die Zukunft unserer Gemeinde hat weiterhin Priorität in der Haushaltsführung der kommenden Jahre", sagt Bürgermeister Robert Arnold (parteilos). 3,6 Millionen Euro davon sind im Finanzplan für 2020 veranschlagt, der zur jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig bei einer Stimmenthaltung beschlossen wurde.

Für das Bauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Freibades in Grünhainichen fließen Fördermittel in Höhe von 6,7 Millionen Euro. Für den Neubau der Schule ist die maximale Förderung von 66,7 Prozent vorgesehen. Der Bau der Sporthalle soll mit 90 Prozent aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" gefördert werden. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei etwa 1,8 Millionen Euro. Um diesen und weitere Investitionen stemmen zu können, nimmt Grünhainichen einen Kredit in Höhe von 2 Millionen Euro auf. Der Umzug der zu klein gewordenen Grundschule in Waldkirchen, der einzigen im Verwaltungsverband Wildenstein (Grünhainichen, Borstendorf, Waldkirchen, Börnichen), in den neuen Komplex am Ortseingang soll 2022 erfolgen.

Auch wenn das Projekt der Schwerpunkt sei, "werden ringsherum nicht nur die Pflichtaufgaben, sondern auch Nebenaufgaben erledigt", verweist Arnold sowohl auf Investitionen in die drei Kindertagesstätten (100.000 Euro) und drei Ortsfeuerwehren (300.000 Euro) als auch auf Ausgaben etwa für das Wanderwegenetz (27.400 Euro) sowie verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Reparatur der Brücke am "Sturzwehr" (150.000 Euro), die Instandsetzung des Borstendorfer Bades (188.000 Euro) und die Sanierung der Dorfstraße in Waldkirchen (73.000 Euro). Der Eigenanteil für den seit Jahren immer wieder verschobenen grundhaften Ausbau der S 235 in Borstendorf wird Arnold zufolge auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Finanzierung würde durch Mittelübertragung aus den Vorjahren erfolgen.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.