Werbung/Ads
Menü

Themen:

Willkommen im Premium-Angebot der Freien Presse.
aktuelles Angebot
Web + App
Details zum Angebot
 
ab 0,99 €
  • Lesen ohne Artikelbegrenzung auf freiepresse.de
  • Lesen ohne Artikelbegrenzung in der Smartphone-App "FP News"
Top-Angebot
Digitalabo 1 Monat
Details zum Angebot
 
1,00 €
  • E-Paper für Smartphone, Tablet und PC
  • Lesen ohne Artikelbegrenzung auf freiepresse.de
  • Lesen ohne Artikelbegrenzung in der Smartphone-App "FP News"
Angebot
Digitalpaket
Details zum Angebot
 
ab 7,00 €
  • E-Paper für Smartphone, Tablet und PC
  • Lesen ohne Artikelbegrenzung auf freiepresse.de
  • Lesen ohne Artikelbegrenzung in der Smartphone-App "FP News"
  • Samsung Galaxy Tab A 7 geschenkt
Sie sind bereits registriert?

Catherina, Katharina!

Jürgen Wagner empfiehlt ein radikales Vorgehen: "Wir müssen mit der Machete rangehen", sagt er. "Man muss die Legenden streichen." Wagner spricht von Katharina von Bora, deren Namen er manchmal "Catherina" ...

erschienen am 17.10.2014

1

Lesen Sie auch

Kommentare
1
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 20.10.2014
    10:33 Uhr

    JürgenWagner: Notwendige Klarstellung: Es liegt mir fern, die Arbeiten von Herrn Liebehenschel „in Lächerliche“ zu ziehen. Im Gegenteil: seine Publikation von 1999 „Der langsame Aufstieg des Morgensterns von Wittenberg“ ist eine hübsch aufgemachte Studie und Erzählung über die Herkunft der Katharina von Bora, aber eben kein wissenschaftlicher Fachbeitrag, der einer eingehenden Prüfung standhielte. Die dort aufgezeigten Abstammungslinien väterlicherseits wiederholen lediglich eine schon vor 1935 als unzuverlässig abgelehnte Arbeit aus dem Jahre 1883 des Georg von Hirschfeld über die (angeblichen) Beziehungen Luthers und Katharinas von Bora zu seiner Familie. Beanstandet wird an den Vorstellungen von Hirschfelds und Herrn Liebehenschels vor allem, daß es an urkundlichen Belegen für sie mangelt.

    Im 7. Absatz des Artikels wird der Eindruck erweckt, ich sei der Auffassung, die leiblichen Eltern der Katharina von Bora seien der 1482 erwähnte Hans von Bora und "eine Katharina die Mutter". Hier wird mir gerade die althergebrachte Meinung unterstellt, die ich seit Jahren wissenschaftlich zu widerlegen suche. Zumindest wurden die unter www.von-bora.de ersichtlichen Graphiken, die den Forschungsfortschritt zwischen 2005 und 2011 anschaulich machen, nicht berücksichtigt.

    Obwohl ich die Autorin mehrfach auf den kürzlichen Zufallsfund einer bisher unbeachteten von-Bora-Lippendorf-Notiz aus dem Jahre 1500 (vgl. ZMFG 2014 S. 442) hingewiesen hatte, versäumt es der Beitrag leider, zu erwähnen, daß 2010 von mir eine in der reformationsgeschichtlichen Literatur bisher unbeachtete Urkunde aus dem Jahre 1531 veröffentlicht wurde, die Katharina von Bora zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber erklärt, warum die „Lutherin“ so viel Arbeit in das Lippendorf, ihrem wahrscheinlichen Geburtsort, nahegelegene Gut Zöllsdorf steckte. Es war ein „Erbdächlein derer von Bora“ (Luther). Der Beitrag erwähnt leider auch nicht, daß die mutmaßlichen Eltern der Katharina von Bora, nämlich der „gestrenge und feste Hans von Bor zu Lippendorf“ und seine Ehefrau Margarethe, bereits 1500 in einer kürzlich von mir wiederentdeckten Urkunde des Stadtarchivs Sagan/Niederschlesien erwähnt werden, über die bereits 1911 berichtet wurde. Wenn hier auch wieder das alte Problem auftritt, daß die Kanzleischreiber des 16. Jahrhunderts Personennamen häufig nur nach der umgangssprachlichen Übung notierten, kann wegen der Gleichnamigkeit der Ehefrau doch kein Zweifel bestehen, daß der Hans von Bora des Jahres 1500 mit dem Jhan von Bora des Jahres 1505 identisch, aber sehr wohl zu unterscheiden ist von dem Hans von Bora des Jahres 1482. Nur hierauf bezieht sich meine Überzeugung, nicht darauf, daß der Hans von 1482 und der Jhan von 1505 identisch seien, wie der Beitrag vermuten lassen könnte. Ein ernstzunehmender urkundlicher Beleg dafür, daß Katharina von Bora, die „Lutherin“ überhaupt irgendwelche persönlichen Beziehungen zu Hirschfeld bei Nossen hatte, wäre sicherlich ein diskussionswürdiger Fortschritt.
    Jürgen Wagner, Düsseldorf, www.von-bora.de

    0 1
     
Bildergalerien
  • 11.11.2017
Roland Halkasch
Stau auf A4: Lkw verliert nach Unfall Diesel

Ein Unfall auf der Autobahn 4 zwischen dem Dreieck Nossen und der Anschlussstelle Wilsdruff hat am Samstagvormittag einen kilometerlangen Stau verursacht. ... Galerie anschauen

 
  • 10.11.2017
Bernd von Jutrczenka
Macron und Steinmeier zwischen Gedenken und Aufbruch

Hartmannsweilerkopf (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben die Freundschaft ihrer Länder beschworen und gemeinsam für Reformen in Europa geworben. zum Artikel ... Galerie anschauen

 
  • 02.11.2017
Sina Schuldt
Bilder des Tages (02.11.2017)

Kopf an Kopf, Zirkus-Löwe, Erinnerung, Gedenken, «Tag der Toten», Flauschig, Abflug ... ... Galerie anschauen

 
  • 30.10.2017
Dmitri Lovetsky
Bilder des Tages (30.10.2017)

Abgelichtet, Gedenken, Ausschreitungen, Auf Grund, Waffenvernichtung, Jamaika?, Fischerei ... ... Galerie anschauen


 
 
 
 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Onkel-Max-Frage
Warum gilt Kaffee mit Eierlikör als "holländisch"?
Onkel Max
Tomicek

Als Niederländer kam ich 1991 das erste Mal ins Vogtland. Wir besuchten unter anderem ein Eiscafé in Plauen. Auf der Speisekarte stand zwischen verschiedensten Kaffees auch Kaffee "holländischer Art". Die Kellnerin klärte auf, das sei Kaffee mit Eierlikör. Bei mir hat das zu Heiterkeit geführt. Als Niederländer hatte ich noch nie davon gehört. Ich kann es mir auch nicht vorstellen. Niederländischer Eierlikör (bei uns Advocaat genannt) ist wesentlich dicker als deutscher Eierlikör, fast wie Pudding. Er würde sich schlecht mit dem Kaffee vermischen lassen. Früher haben ihn die Damen aus kleinen Advocaatgläsern mit winzigen Löffeln zu sich genommen, weil er sich nicht trinken ließ. Inzwischen lebe ich über 20 Jahre in Sachsen und muss immer noch schmunzeln, wenn ich auf der Speisekarte Kaffee "niederländischer Art" sehe. Doch möchte ich mal wissen, woher diese Verbindung dieses Getränks zu Holland beziehungsweise zu den Niederlanden stammt. Können Sie mir weiterhelfen? (Diese Frage hat Gerrit Messink aus Chemnitz gestellt.)

Antwort lesen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm