Abriss-Streit entschieden: Ein Haus bleibt stehen

An der Johannes-Reitz-Straße gibt es zwei baugleiche, marode Gebäude nebeneinander. Doch der Eigentümer darf nur eins davon abreißen. Der Kompromiss verhindert den Neubau zweier Stadtvillen.

1Kommentare
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    gelöschter Nutzer
    13.06.2014

    Finde es schade, dass die alten, wunderbar als Wohnhäuser nutzbaren Gebäude für den Neubau abgerissen wurden. Saniert hätte man sofort Mieter für die alten Wohnhäuser gefunden. Ich verstehe auch nicht WARUM der Neubau ausgerechnet dort hingebaut werden musste, dass diese erhaltenswerte Wohnhäuser abgerissen werden mussten? In Chemnitz existieren fast überall links und rechts der Straßen bebaubare Freiflächen und alte abrissreife Industriebrachen, wo man sich neue Bebauung hinwünscht. Nur in Chemnitz hat man das Ausnahme-Talent für Neubauten im gleichen Atemzug erhaltenswerte Bauten abzureissen. Weiterhin fehlt der Stadt Chemnitz eine klare Linie bei der Bebauung in Chemnitz wie dieses Beispiel wunderbar zeigt. Mehrere alte Wohngebäude gleichen Typs - ein paar dürfen ohne weiteres abgerissen werden, einzelne wiederum nicht - die Entscheidungen sind absolut nicht nachvollziehbar und prinzipienlos. Die gesamte Entwicklung des Chemnitzer Städtebaus wirkt konzept- und ideenlos. Die Frage ist für mich, ob für Neubauvorhaben überhaupt mal gewisse städtebauliche Prinzipien und Vorgaben geschaffen und eingehalten werden? Zum Beispiel Bauen in Gebäudefluchten!, oder prinzipiell das "Nachverdichten" beginnend von innen (Zentrum) nach außen, sodass am besten gar nicht mehr auf der grünen Wiese gebaut wird, sondern auf den zahlreichen Freiflächen, Industriebrachen, Häuserlücken überall in der Stadt, wo meist auch Kosten für aufwendige "Anschlussarbeiten" entfallen.



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