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Der Vorwegweiser auf dem Südring in Richtung Neefestraße wird von Bäumen verdeckt. Autofahrer wechseln deshalb vor dem Überflieger erst spät die Spur - zu spät, sagt Volker Geisler.

Foto: Toni Söll

Ärger um zugewachsenen Wegweiser

Äste verdecken das Schild auf dem Südring. Für die Sicherheit auf der Straße ist das ein großes Problem, sagt ein Taxifahrer.

Von Jürgen Werner
erschienen am 14.09.2017

Stelzendorf/Kappel. Als Taxifahrer ist Volker Geisler mit den Straßen in Chemnitz bestens vertraut. Der 69-Jährige fährt derzeit vor allem Menschen mit Behinderung zu ihren Arbeitsplätzen oder von dort zu ihren Wohnungen.

Zu Geislers Stammstrecken zählt unter anderem der Südring - und das oft gerade während der Stoßzeiten morgens und abends. Schon lange hat er ein Problem ausgemacht, das ihn bei beinahe jeder Fahrt wieder aufs Neue ärgert. Es betrifft den Vorwegweiser vor dem Überflieger, der den Verkehr in Richtung Innenstadt beziehungsweise über die Neefestraße zur Autobahn lotst.

"Der Wegweiser ist mittlerweile von Ästen so verdeckt, dass man die relevanten Informationen darauf von weitem nicht mehr erkennen kann", sagt Geisler. Das führe dazu, dass Autofahrer erst auf den letzten Drücker in die für sie richtige Spur wechseln. Betroffen seien vor allem Lkw-Fahrer. "Die sind oft ortsunkundig und wollen zur Autobahn, müssen sich deshalb also links einordnen. Wenn der Wegweiser gut sichtbar wäre, würden sie das wahrscheinlich schon deutlich vorher tun", so der Taxifahrer. Selbst habe er schon mehrere gefährliche Situationen an der betreffenden Stelle registriert. "Das ist eine Unfallgefahr", sagt er.

Geisler, der ähnliche Probleme auch an der Südring-Abfahrt zur Annaberger Straße ausgemacht hat, fordert die Stadt deshalb zum Handeln auf. "Entweder die Bäume werden so zurückgeschnitten, dass das Schild wieder vollständig zu sehen ist oder ein weiterer Vorwegweiser wird aufgestellt. Und zwar schon oben auf dem Berg, in etwa auf Höhe der Straße Usti nad Labem", sagt er. Mit dem demnächst beginnenden Laubfall der Bäume werde sich das Thema zwar zumindest vorübergehend von selbst erledigen. "Aber man sollte das Problem doch dauerhaft lösen", so der 69-Jährige.

Laut Stadt sind die gefährlichen Situationen vor dem Überflieger bekannt, sie seien aber nicht Resultat einer mangelhaften Vorwegweisung, wie es aus der Pressestelle heißt. Stattdessen würden sie von ortskundigen Autofahrern verursacht, die sich den kurzfristigen Spurwechsel von rechts nach links erzwingen, um nicht so lange auf der linken Spur warten zu müssen. Um das von Volker Geisler angesprochene Problem wolle man sich dennoch kümmern. "Die mögliche Sichteinschränkung durch Herausragen eines Astes wird bei der nächsten Kontrolle vor Ort überprüft und gegebenenfalls behoben", so eine Sprecherin.

 
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