Anwohner trauern alten Bäumen nach

An der Stollberger Straße sind innerhalb weniger Tage rund 400 Pappeln gefällt worden. Die Stadt will neue Bäume pflanzen.

10Kommentare
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    finnas
    31.03.2016

    Das hat nun mit Christen überhaupt nichts zu tun. Lassem sie ihren Christenhass doch mal außen vor.

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    aussaugerges
    30.03.2016

    Die sind wie Asgeier und spielen die großen Christen.

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    finnas
    30.03.2016

    In meinem Wohnumfeld wurde in diesem Winterhalbjahr viel abgeholzt, Ahorn- und Birkenwildwuchs aber auch viele alte Bäume. Ich habe mich deshalb über Ostern in unserem Erzgebirgskreis umgesehen und bin ziemlich betroffen über das, was da an alten Bäumen verschwunden ist. Es ist 70 Jahre her, ich war damals 11 Jahre alt, dass in einem Winterhalbjahr so viel alter Baumbestand gefällt wurde. Dafür war der unerbittliche sibirische Winter in der Nachkriegsnotzeit verantwortlich. Welche Not treibt die Menschen heute, so zu handeln ?
    Ich weiß, dass in einem Wirtschaftswald auch geerntet werden muß, aber hier geht es nicht nur um vernünftige Bewirtschaftung. Außerhalb der Wirtschaftwälder spielt das schließlich keine Rolle. Das sind es Ärger über Laub, störende Schatten, übertriebene Haftpflichansprüche (Wollen sie, dass ein Ast auf ihr abgestelltes Auto fällt und wer bezahlt das dann?), rücksichtslose Bauplanungen, für die ein alter Baum bestenfalls eine "Begrünungseinheit" ist, die man durch eine Tuja ersetzen kann, mangelnde Verantwortung und Weitsicht in den Kommunen.
    Von unserer Stadt wurde vor Jahren ein landschaftsprägendes Gehölz mit wertvollen alte Laubbäumen an privat verkauft, um nach und nach in der Holzheizung des Besitzers zu verschwinden. Der ist dabei nicht einmal im Unrecht. Die Fläche ist war in den Unterlagen als Wirtschaftswald ausgewiesen. Die dort lebenden Feuersalamander, der brütende Mäusebussard, Schwarzspecht und Zaunkönig wissen das allerdings nicht. Die Stadt hat das Areal ohne Not verkauft.
    Zu guter letzt trägt das durch die FDP im Landtag verwässerte Baumschutzgesetz zu dem ganzen Baum-Dilemma in Sachsen bei.

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    aussaugerges
    30.03.2016

    Das Holz brennt aber gut in den abzubezahlenden Eigenheimen der
    Bediensteten und gehobenen Klasse.
    Sie verpesten die Umwelt und Sparen noch dabei.

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    kartracer
    30.03.2016

    Man, Interessierte, warum haben Sie die Tastatur
    wieder aus der Tonne geholt, jetzt geht das sinnlose
    Dauergesülze wieder los.

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    Interessierte
    30.03.2016

    Weil die Singvögel eher als sonst mit den Brutvorbereitungen begonnen hatten, waren die Fällungen auf den Herbst verlegt worden ...
    ( das wird wohl dieses Jahr auch so sein
    ( die Vögel kommen alle eher an
    ( selbst der Storch war eher da und sein Nest war weg - das war noch zur Reparatur ...

    Ich hatte mal gehört , das Brutkästen wichtiger sind als füttern ...
    Hat man denn nun Pfähle mit Nistkästen ´alternativ` dort angebracht , damit die Singvögel ihre Brut vorbereiten können , oder hat man daran nicht gedacht ?

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    Interessierte
    30.03.2016

    Weil sie in den 1970er-Jahren zu dicht gepflanzt worden wären und die Wurzeln sich in der Folge nicht ausreichend entwickelt hätten ....

    Pappeln bilden Herzwurzelsysteme bis Horizontalwurzelsysteme aus. Pfahlwurzeln sind nicht belegt, dafür aber - stark ausgeprägte horizontale Wurzeln ...
    Die Feinwurzeln der Pappeln - sind im Vergleich zu anderen Bäumen recht lang, wenig verzweigt und dünn.

    Die Linden bilden anfangs eine Pfahlwurzel zur stabilität. Daraus entwickelt sich dann ein kräftiges Herzwurzelsystem mit einem hohen Anteil von Feinwurzeln. In der Theorie heisst es, zum Kronendurchmesser sollen zu jeder Seite mindestens 1,50m - dazu gerechnet werden sollen.

    ( das sollte man vielleicht beachten , den 1,50 ..........

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    Interessierte
    21.10.2015

    Viele Anwohner- bedauern die Fällungen, mancher hat aber auch Verständnis ....

    "Es ist eine Katastrophe", urteilt die 71-jährige Helli Fromm , die vor 39 Jahren auch wegen des Grüns hergezogen war.

    Ihre Nachbarin Heidi Müller befürchtet, dass nun deutlich mehr Staub und Lärm - werde ...

    Sylvia Uhlig
    Sie verstehe, dass die obersten Bäume gefällt wurden, sagt sie. Im Winter hätten sich oft Äste auf die Fahrbahn der Stollberger Straße geneigt. Auch sei es jetzt heller an den Haustüren.
    Aber die Anwohner bräuchten das Grün ..........

    Dort wohnen doch sicherlich auch Männer und somit Techniker - Ingenieure und Gärtner und Gartenbesitzer , was sagen denn diese zu dieser Tat ???

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    Interessierte
    21.10.2015

    Weil die Singvögel - eher als sonst mit den Brutvorbereitungen begonnen hatten, waren die Fällungen auf den Herbst verlegt worden. 2016 sollen auf dem Böschungsabschnitt 90 neue Bäume gepflanzt werden.

    Hm , wie viele Nester der "Brutvorbereitung" in den 700 Pappeln wurden denn da vernichtet ?
    Und wie ´befestigt` man denn nun neue "Brutvorbereitungen" in den 90 neuen "Bäumchen" ?
    Gibt es dazu auch gleich mit eine Bauanleitung ?

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    Interessierte
    21.10.2015

    Das tut richtig weeeh ....

    Mich wundert es nur , dass sich die Leute das bieten lassen , denn das Gegen-Interesse war ja wohl da :
    Am 3.Februar konnten sich die Anlieger in der Begegnungsstätte "Lebensfreude" an der Stollberger Straße dazu informieren. Allerdings - sei der Raum viel zu klein für all die Interessierten gewesen.
    ( wobei ich mich frage , was man da ´informieren` will ...

    Laut "Stadtverwaltung" waren die Bäume zu alt und nicht mehr verkehrssicher. Weil sie in den 1970er-Jahren zu dicht gepflanzt worden wären .....
    ( nunja , das ist fast 50 Jahre her , das war damals in der DDÄR

    Damals , in den 70-ern ....
    Und in den 90-ern - hatte der Westen den Osten und damit diese Bäume übernommen ...
    Und wenn man dort entsprechend der Verkehrssicherheit pflegen mußte , dann hat man doch bestimmt vor 20 Jahren bemerkt , dass diese ´kleinen` Bäumchen nun schon groß werden und bald einmal ´zu dicht` stehen werden ...
    Damit hätte man doch schon vor 20 Jahren diese Bäume mal etwas ´ausdünnen` können , das wäre damals ´noch möglich` gewesen ...

    Wer - aus der "Stadtverwaltung" war denn damals für 7 Jahre für diesen Job verantwortlich ?
    Hat man das damals verschlafen oder war man mit dieser oder für diese Aufgabe - überfordert ?
    Und welche Ausbildung hat man denn ´genossen` , wenn man das ´nicht` sieht , dass diese Bäume nach 20 Jahren nun langsam - zu dicht stehen ?

    Die Westler waren doch damals ALLES ´ganz schlaue` Menschen , als die sich hier als „Hubermeier aus Bayern“ vorgestellt hatten und alles übernommen hatten und uns für den Westen ´angeleitet` hatten …
    ( das sieht man auch noch im 20-Jahre-Rückblick ...



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