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Regelmäßig rückt die Polizei an die Lützowstraße in Chemnitz an, wie hier im Bild am Freitagvormittag. Unter Aufsicht der Polizei beseitigte ein mutmaßlicher Flaschenwerfer die Scherben.

Foto: Härtelpress

Bewohner wirft Flaschen aus dem Fenster - Polizeieinsatz

Ein 27-Jähriger sorgt immer wieder für Ärger. Die Behörden suchen nach einer Lösung. Doch das gestaltet sich schwierig.

Von Michael Müller
erschienen am 01.12.2017

Kappel. Es hätte böse ausgehen können: Weil ein 27-Jähriger immer wieder Glasflaschen aus dem Fenster eines Wohnhauses auf die Straße geworfen hat, gab es gestern Morgen einen Polizeieinsatz an der Lützowstraße. "Wir waren gegen 7.45 Uhr von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes informiert worden", sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Beamte hätten sich daraufhin zur Wohnung des Mannes begeben und eine sogenannte Gefährderansprache durchgeführt. Ziel solcher individueller Ansprachen ist es, den Betreffenden zu signalisieren, dass polizeiliches Interesse an seiner Person besteht, die Gefährdungslage bei der Polizei registriert und die Lage ernst genommen wird. Anlass zu strafrechtlichen Ermittlungen habe es zunächst nicht gegeben, da durch die Flaschenwürfe niemand zu Schaden gekommen sei, heißt es.

Bei dem Mann handelt es sich um einen aus Eritrea stammenden Bewohner einer Unterkunft für Migranten. Bei den Mitbewohnern der Einrichtung, in der Nachbarschaft ringsum, aber auch bei Behörden und der Polizei ist er seit längerem als "Problemfall" bekannt. "Er ist nicht das erste Mal auffällig geworden", bestätigt ein Polizeisprecher. Seit mehr als einem Jahr soll er immer wieder aufgefallen sein. Etliche Anzeigen stehen zu Buche, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruchs und Beleidigung.

"Die Probleme mit dem betreffenden Bewohner sind den Betreuungsbehörden bekannt und stellen eine für alle Seiten unbefriedigende Situation dar", heißt es von der Stadtverwaltung auf Anfrage. Bei der Vermittlung von Hilfsangeboten seien sie jedoch auf die Mitwirkung des Mannes angewiesen. "Auch um festzustellen, ob eine eventuelle psychische Erkrankung oder andere Probleme vorliegen", erläutert eine Sprecherin. Gemeinsam mit Polizei, der Justiz und anderen Behörden werde angestrebt, eine Lösung zu finden. Nicht zuletzt im Interesse der Anwohner der Lützowstraße.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
4
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 02.12.2017
    07:27 Uhr

    Vandanser: Zu den Beiträgen bis 01.12.2017, 09:47 Uhr
    Ich frage mich ernsthaft, wer diese Kommentare nicht beführwortet. Im Artikel steht doch was der "sogenannte Flüchtling" HIER schon alles veranstaltet hat. Vor was ist der Mann eigentlich geflüchtet? Ich nehme mal an, vor der Justiz in Eritrea. Nicht vor Krieg, eher vor Verfolgung durch die Behörden seines Heimatlandes. Was passiert ihm hier wenn er hier sein Unwesen weiter betreibt?? Nichts, der Justiz sind, wahrscheinlich auf Merkels Anweisung, die Hände gebunden. Warum sonst setzt man den nicht in eine Transportmaschine (Holzklasse) und ab nach da wo er herkam? Egal ob da Krieg ist oder nicht, da kann er sich bei der Truppe austoben. Nicht hier in D !!!

    3 11
     
  • 01.12.2017
    14:06 Uhr

    uwecz: ...und die wäre sofortiges Ausweisen...

    2 13
     
  • 01.12.2017
    09:47 Uhr

    Zahlemann: @Hinterfragt, ich würde dich sofort bei deiner problemlöenden Maßnahme unterstützen und diese auf jene erweitern, die sich ebenfalls nicht an unsere Gesetze und Gepflogenheiten halten wollen.

    7 12
     
  • 01.12.2017
    07:42 Uhr

    Hinterfragt: "... ist er seit längerem als "Problemfall" bekannt. "Er ist nicht das erste Mal auffällig geworden", .... Seit mehr als einem Jahr soll er immer wieder aufgefallen sein. Etliche Anzeigen stehen zu Buche, unter anderem wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruchs und Beleidigung...."

    Und da hat man keine Handhabe?!?
    Ich wüsste da eine "problemlösende" Maßnahme...

    6 14
     
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