Chemnitz: Fahrgäste dürfen nur noch vorn einsteigen

Galt die Regelung bislang nur nachts, so sollen die Hintertüren der CVAG-Busse ab August für den Einstieg generell dicht bleiben

20Kommentare
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    gelöschter Nutzer
    29.06.2013

    Heute nachm Pressefest gegen halb 12 hat der Fahrer des Nachtbusses alle Türen zum Einstieg freigegeben. Waren ihm wohl zu viele zum Kontrollieren. Dabei ist doch ab 20 Uhr Vordereinstieg. Wohl ein Ausblick darauf, wie die Fahrer die neue Vorschrift ab 01.08. immer wieder außer Kraft setzen werden.
    Fands übrigens gut, dass die CVAG in diesem Jahr einen Bus mit Hänger zum Abtransport der Pressefestgäste einsetzt. Die letzten Jahre hat man sich ja im Standardbus gestapelt.

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    28.06.2013

    Eine Möglichkeit gäbe es da noch: Ein Bus- Schaffner!!! Da kann der Fahrer sich auf den Straßenverkehr konzentrieren, der Schaffner kontrolliert die Fahrscheine, hilft Muttis mit Kinderwagen, Behinderten und Alten beim Ein- und Aussteigen und sorgt für Ordnung und Sicherheit!!!
    Das wäre ein Haufen neue Arbeitsplätze... aber da isses bestimmt billiger, wenn ein paar Schwarzfahrer durch die Lappen gehen. Die Kunden zahlen brav immer höhere Tarife, da kann die CVAG getrost auf Service verzichten.

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    gelöschter Nutzer
    28.06.2013

    Ich hätte da eine Lösung: Alles so lassen, wie es jetzt ist.

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    PeKa
    28.06.2013

    "Und Die Fahrtzeit wird sich, wie erwähnt, auch verlängern."
    Damit das eben nicht passiert, müssten die Fahrpläne geändert werden, indem die Abstandszeiten zwischen den Haltestellen ausgedehnt werden. So müsste pro zwei Haltestellen eine Minute Fahrzeit hinzugezählt werden. So würde z.B. die Linie 31 für die Strecke zwischen Endstelle Yorckgebiet und Zentralhaltestelle, auf der sich 10 Haltestellen befinden, nicht mehr 18 Minuten, sondern 23 Minuten benötigen. Ich sehe das als einzige Möglichkeit, den Verlust an Zeit, der durch die Fahrscheinkontrollen durch die Busfahrer entsteht, auszugleichen. Die Konsequenz wäre allerdings, dass pro Linie im Durchschnitt ein Bus mehr eingesetzt werden müsste, wenn die Fahrdichte bestehen bleiben soll. Wenn jemand eine bessere Lösung weiß, dann sollte er sie uns hier vorstellen.

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    28.06.2013

    Da werden sicher einige Eltern böse Überraschungen erleben, wenn die Schulkinder jetzt jedesmal und bei jedem Umstieg ihre Wochen- oder Monatskarte zeigen müssen. Da wird es sicher einige Verluste geben, weil kein grundshüler es schafft in der Hetze und im Gedränge alles ordentlich wieder wegzupacken! Und bei 37 Euro ist das sehr schmerzhaft! Unter Anderem war ja das genau der Sinn einer Monatskarte! Dass man eben NICHT jedesmal mit einem Fahrschein hantieren muss, sondern als Dauerkunde bestimmte Bequemlichkeiten hat! (Der finanzielle Vorteil gegenüber einem Einzelkauf ist ja sowieso nicht mehr allzu gross). Hier sollten wir als langjährig zahlende Kunden uns solidarisieren und ab August jede Fahrkarte einzeln beim Fahrer kaufen, damit dieser Schwachfug ganz schnell wieder abgeschafft wird!

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    gelöschter Nutzer
    28.06.2013

    Als ich kürzlich in Leipzig mit dem Bus gefahren bin, war ich erstaunt, wie gut das funktioniert hat. Man muss aber ehrlich zugeben, dass die zentrumsnahen und fahrgaststärksten Linien dort mit Straßenbahnen bedient werden, in die man überall einsteigen kann. Die Busse stellen Querverbindungen her, die ja in Chemnitz nahezu komplett fehlen. Daher bin ich stark im Zweifel, ob es in vollen Bussen wie 21 oder 51 funktionieren kann und ob die Studenten oder Besitzer von Zeitkarten glücklich sind, wenn sie jedes Mal beim Einsteigen ihren Ausweis zeigen müssen. Und die Busfahrer werden noch genervter sein. Immherhin sind es auch Busfahrer und keine Ticketkontrolleure. Und Die Fahrtzeit wird sich, wie erwähnt, auch verlängern. Alles in allem ein überdenkenswerter Beschluss.

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    springfall
    27.06.2013

    @wuehlmaus: was ich zum "platz schaffen für einsteigende" schrieb, gilt natürlich sinngemäß auch für aussteigende. egal welchen alters, ob mit ohne begleitgegenstände.

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    27.06.2013

    @springfall: fragen Sie mal die Schulkinder, die allmorgendlich in überfüllten Bussen stehen und fast erdrückt werden...Die bleiben lieber in Türnähe, wenn sie einmal erlebt haben, dass sie nicht rechtzeitig zum Ausgang kamen und ihnen die Tür vor der Nase geschlossen wurde.

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    springfall
    27.06.2013

    c ist sicherlich nicht unbedingt mit z vergleichbar, sowohl was verkehrs- als auch fahrgastaufkommen betrifft. nur ist das mit dem grundsätzlichen einstieg vorn (bis auf kinderwagen, rollatoren und anderen "sperrigen gegenständen") und dem ausstieg hinten die regel und funktioniert auch, wenn der busfahrer nebenher kontrolliert, verkauft und auskünftelt. wahrscheinlich auch gewöhnungssache. für beide seiten.
    einem meiner vorschreiber muss ich vorbehaltlos recht geben: der bus oder die bahn ist immer so voll, wie der einzelne es für nötig hält. einfach mal in richtung mitte, oder in stoßzeiten auch ein bissel weiter nach hinten, durchrutschen und nicht mit macht alles zu machen.

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    27.06.2013

    Hier in der Partnerstadt Düsseldorf wurde das vor Jahren eingeführt.Dabei wird jede Monatskarte auch noch auf ihre Gültigkeit
    elektronisch geprüft.Funktioniert jetzt schon lange reibungslos.

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    27.06.2013

    Erst kürzlich stand ich mit dem Fahrrad vor dem Bus und massierte erfolglos den Öffnungsknopf... Der Busfahrer weiß halt: Nach 20 Uhr alle vorn einsteigen und guckt deshalb nicht mal nach hinten. So läuft das zukünftig also ganztägig?
    Ich hatte immerhin ein Kind mit, dass vorne Bescheid sagen konnte. Ist aber nicht immer so.

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    27.06.2013

    Ich glaube nicht, dass diese Regelung wieder abgeschafft wird. Bei uns gibt es diese Regelung bereits schon. Man kommt sich als Kunde wie ein Mensch 2. Klasse vor. Ständig zeigt man beim Einsteigen seinen Monatsfahrschein hin. Manche Leute kennen sich mit den Fahrscheinen nicht aus, fragen den Fahrer .... Das kostet soviel Zeit und alle sind genervt. Wenn mal noch Umleitungen sind, kann kein Fahrplan eingehalten werden. Die Leute, die solche Regelungen aufstellen, sollten selbst mal täglich in den "Genuß" ihrer Regelungen kommen.

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    alteregon
    27.06.2013

    Ich kenne das Prinzip aus anderen Städten und dort funktioniert das ohne Probleme. Nur die lieben Chemnitzer Mitbürger sind damit wieder überfordert und haben was zu meckern.

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    oOSilenceOo
    27.06.2013

    ach gottchen, was bin ich froh, dass ich aufs Auto umgestiegen bin. diese elenden übervollen Linien, das ewige gekutsche. und nun dauerts womöglich noch länger. neee, danke. mich hat die cvag definitiv schon vor einem jahr als kunden verloren.

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    PeKa
    27.06.2013

    Spätestens in einem halben Jahr werden wir an dieser Stelle lesen, dass die Regelung wieder abgeschafft wird.

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    ElenderKriebelausTriebel
    27.06.2013

    mensch früher hat dr Fahrer in dr klapperschlang a ne schein verkauft und geguckt. des ging doch alles ohne Überforderung vomn Fahrer und es sei mehr mitm bus gefahrn! Der war voll!!! aber muss man sagen hatte fürher der Schein Einheitspreis!!! einheitstarif machts dem Fahrer einfach aber es wäre gleichmacherei und somit DDR und schlecht. es muss schon 1423 Trarife geben für gutes Geschäft!!!

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    27.06.2013

    Ich bin der Meinung, dass ein Busfahrer mit dem Fahren des Busses genug zu tun hat. Aber er muss Fahrscheine verkaufen und nun auch noch welche kontrollieren. Kein Wunder, wenn die Fahrer(innen) da gereizt reagieren. Das ist eine Zumutung für Fahrer und Fahrgäste. Die Fahrzeiten können niemals mehr eingehalten werden, Fahrer haben dann keine Pausen mehr - ich denk mal, die CVAG schießt sich hier selbst voll ins Knie!

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    ZwenAusZwota
    27.06.2013

    da kann man mal wieder sehen, dass Herr Tschök, oder wer auch sonst für solchen Mist verantwortlich ist, nicht über ihren Bürotisch hinaus denken können. Es ist schon jetzt sher anstrengend, wenn mehrere Leute vorn beim Fahrer einsteigen und der Erste will ein Ticket kaufen. Nicht nur dass die Fahrer sehr oft pampig reagieren, weil der Kunde "einen Fahrschein" verlangt - weie soll man bei dem Tarifwirrwar noch durchblicken- nein, die Busse sind so Eng, dass "im Idealfall" eben niemand nachrücken kann. Ich frage mich echt, wann Herr Tschök das letzte mal Buss gefahren ist. Könnt ich mich aufregen über solchen Bürohengst-SCh*.
    Man kann doch täglöich erleben, dass die Fahrgäste im Bus NICHT durchrücken, sobald sie im Bus sind, bleiben sie stehen. Nun stelle man sich vor, es stehen drei Kinderwagen in der Mitte des Busses. Damit wird der Durchgang nach hinten komplett blockiert... den Rest kann man sich ausrechnen.
    Mal einfache Mathematik für Herrn Tschök:
    12 Fahrgäste, 3 offene Türen, pro Fahrgast c.a. 3 Sekunden Einstiegsdauer (frei gewählt), wie lang steht der Bus an der Haltestelle? etwa 12 Sekunden.
    12 Fahrgäste, 1 offene Tür, wie lang steht der Bus? drei mal so lang!
    Wenn jetzt noch jemand Fahrkarten kauft...
    Wie sollen die Busfahrer da denn ihre eh schon kurz bemessenen Zeiten zwischen den Haltestellen schaffen?

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    Ballfreund
    27.06.2013

    Aha. Tolle Idee. Vor paar Tagen war noch zu lesen, dass man in der Stadt alle Busbuchten zurückbauen wird, damit die CVAG-Busse schneller vorankommen. Das dürfte sich wohl mehr als aufheben.

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    zwicker
    27.06.2013

    Betreibt die CVAG nicht auch Tram-Linien? Soll hier auch nur noch beim Fahrer eingestiegen werden?



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