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Schon auf dem Foto gigantisch: Der Raupensäulenschwenkbagger "Mosquito", der während der "Freie Presse"-Erlebnistour im Freilichtmuseum "Ferropolis" ganz aus der Nähe betrachtet werden kann.

Foto: Ferropolis

Erlebnistour in die Stadt aus Eisen

Fast 70 Millionen Tonnen Braunkohle sind von 1964 bis 1991 im Tagebau Golpa-Nord gefördert worden. Die gigantischen Maschinen, die dafür notwendig waren, können Besucher in "Ferropolis" besichtigen - auch bei einem Ausflug mit der "Freien Presse".

Von Christian Wobst
erschienen am 17.05.2018

Frank Hollbauer hat schon unzählige Gäste durch die Stadt aus Eisen in der Nähe von Gräfenhainichen begleitet, die Reaktionen waren immer die gleichen: "Die Besucher sind immer wieder überwältigt von der schieren Größe der Maschinen", sagt der 42-Jährige. Neben einem Eimerkettenschwenkbagger (Gewicht: 1250 Tonnen) und einem Schaufelradbagger (1718 Tonnen) werden im Industriedenkmal auch zwei sogenannte Absetzer (1980 beziehungsweise 1200 Tonnen) und ein Raupensäulenschwenkbagger gezeigt. Auch den Teilnehmern der Entdeckertour im nördlichen Neuseenland will er einen Einblick in die Bergbautradition geben.

Einen der Absetzer, der seinerzeit für die gezielte Ablagerung des bei der Braunkohleförderung entstehenden Abraums genutzt wurde, können die Teilnehmer der Erlebnistour auch besteigen. "Direkter lässt sich Technik nicht erleben", macht Frank Hollbauer deutlich.

Für authentische Eindrücke bei dieser Erlebnistour sorgen aber nicht nur der besondere Standort der Technik-Ausstellung, sondern auch die Tatsache, dass die Führungen vor Ort von ehemaligen Bergleuten übernommen werden. Passend zu diesen Eindrücken wird das Mittagessen im Schacht Barbara serviert. Ein ehemaliger Bergmann hat für diesen in seiner Gaststätte mit viel Aufwand einen Entwässerungsschacht nachbauen und mit Tischen und Stühlen einrichten lassen. Zahlreiche Ausstellungsstücke zeugen darüber hinaus von der Bergbautradition im Bitterfelder Revier. "Wenn es die Zeit zulässt, wird der Betreiber der Gaststätte sicher auch die eine oder andere Frage der Teilnehmer zu den Exponaten beantworten", sagt Gästeführer Frank Hollbauer.

Gut gestärkt geht es für die Teilnehmer der Entdeckertour anschließend weiter zum Muldestausee und dem Bitterfelder Bogen. "Von diesem kann man bei schönem Wetter bis nach Leipzig schauen", erklärt Frank Hollbauer. Der letzte Halt soll dann im Naherholungsgebiet Marina Bernsteinsee, dem sogenannten Bitterfelder Meer, stattfinden. "Zu DDR-Zeiten sind an dieser Stelle zwischen 400 und 600 Tonnen Bernstein gewonnen worden", erzählt Hollbauer. Nach der Wende wurde das Gebiet touristisch erschlossen. Die Zeit bis zur Rückfahrt können die Teilnehmer des Ausflugs zum individuellen Kaffeetrinken nutzen. Zudem haben die Besucher die Möglichkeit, sich vor Ort über Angebote und Attraktionen am größten Seenkomplex Mitteldeutschlands zu informieren.

Inhaber der Pressekarte erhalten ihre Tickets für Die Entdeckertourim nördlichen Leipziger Neuseenland für je 75 Euro in allen "Freie Presse"-Shops sowie unter der gebührenfreien Service-Telefonnummer 0800 8080123.

Von Tauscha (8.05 Uhr) und Penig fährt am Freitag, 20. Juli, ein Bus ins Neuseenland. Von Frankenberg (7 Uhr) geht es am Montag, 30. Juli, auf Tour. Ein Zubringerbus wird an diesem Tag von Mittweida, Claußnitz, Burgstädt und Hartmannsdorf angeboten. Am Dienstag, 31. Juli, startet die Erlebnistour in Freiberg (6.30 Uhr), über Oederan und Flöha geht es ins Neuseenland.

Von Chemnitz geht es am 20., 30. und 31. Juli sowie am 2. und 6. August auf Tour. Am 7. und 21. August können die Limbach-Oberfrohnaer einem Bus zusteigen.

www.freiepresse.de/erlebnistouren

 
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