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Für mehr Hochwasserschutz am Kappelbach fließt Geld

Die Landesdirektion hat der Stadt fast 180.000 Euro bewilligt. Diese sind jedoch nicht für Bauarbeiten bestimmt.

Von Michael Brandenburg
erschienen am 17.04.2018

Reichenbrand. Hochwasser in Chemnitz - wohl die meisten denken dabei an Überflutungen durch die Würschnitz, die Zwönitz und den Chemnitz-Fluss, von denen zuletzt 2002, 2010 und 2013 besonders die Innenstadt und die Stadtteile Klaffenbach, Harthau, Altchemnitz, Erfenschlag und Glösa-Draisdorf betroffen waren. Doch auch in Reichenbrand, im Gebiet des Zusammenflusses des Wiesenbachs und des Unritzbachs zum Kappelbach in der Nähe der Kreuzung Zwickauer/ Oberfrohnaer/Jagdschänkenstraße, gab es in diesen Jahren Überflutungen. Leidtragende waren ebenfalls private Hausbesitzer, Mieter und Gewerbetreibende.

Das 2006 entwickelte Hochwasserschutzkonzept der Stadt beschränkt sich allerdings bisher auf den Kappelbach zwischen Oberfrohnaer Straße und Mündung in die Chemnitz am Pfortensteg, das heißt auf die Stadtteile Siegmar, Schönau, Altendorf, Kaßberg und Zentrum. Jetzt kann dieses Konzept auf den in Reichenbrand gelegenen Bereich mit dem am Haus des Gastes vorbeifließenden Kaßbergbach, dem Wiesenbach, in den er wenig später einmündet, und dem Unritzbach als Zuflüssen des Kappelbachs ausgedehnt werden. Dafür hat die Landesdirektion Sachsen der Stadt reichlich 178.000 Euro Förderung bewilligt, wie die Behörde des Freistaates gestern mitteilte. Das sind etwa drei Viertel der kalkulierten Gesamtkosten des Vorhabens von knapp 240.000 Euro. Die übrigen 25 Prozent dieser Summe muss die Stadt selbst aus ihrem Haushalt aufbringen.

Mit dem Geld sollen aber keine Baumaßnahmen, wie etwa höhere Ufermauern oder Dämme, finanziert werden. Nach Angaben der Landesdirektion geht es um eine Anpassung des sogenannten Hochwasserrisiko-Managementplanes.

Damit werde auf die Folgen der Überflutungen von 2010 und 2013 in Reichenbrand und den sich am Kappelbach anschließenden Stadtteilen sowie auf die inzwischen erfolgten Ufer-Veränderungen an der Kappler Drehe und entlang der Zwickauer Straße reagiert. Das aktualisierte Hochwasserschutzkonzept, zu dem sogenannte Gefahren- und Risikokarten für die Bach-Abschnitte gehören, soll voraussichtlich Ende 2019 vorliegen. Er werde Aspekte der Hochwasservorhersage, die Einrichtung von Frühwarnsystemen, das Aufstellen von Gefahrenabwehrplänen und die Information der Öffentlichkeit einschließen.

 
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