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Auf der Station für Schwangere und Wöchnerinnen wurde unter anderem das Zimmer zur Untersuchung der Babys saniert. Hier, wo auch Hebammenschülerin Kristin Dreger arbeitet, werden die Neugeborenen täglich gewogen.

Foto: Toni SöllBild 1 / 2

Geburtenplus, Bauboom und eine Millionen-Investition

Annähernd 25 Millionen Euro fließen in ein modernes Eltern-Kind-Zentrum am Klinikum. Während das Haus für die Intensivpflege von Frühchen noch gebaut wird, ist ein anderer Bereich fast fertig.

Von Sandra Häfner
erschienen am 15.07.2017

Geburtenplus und Bauboom - die Frauenklinik an der Flemmingstraße wird derzeit nicht nur von werdenden Müttern, sondern auch von Bauarbeitern stark frequentiert.

Hinter der Frauenklinik befindet sich eine der größten Baustellen der Stadt. Dort entsteht seit dem Frühjahr für 23,5 Millionen Euro ein neues Zentrum für die Behandlung von Früh- und Neugeborenen. Der Freistaat Sachsen unterstützt den Bau mit 13,6 Millionen Euro. Das städtische Klinikum ist als Maximalversorger neben den Unikliniken Leipzig und Dresden eine von drei Einrichtungen in Sachsen für Babys, die vor der 29. Schwangerschaftswoche oder mit einem Gewicht von weniger als 1250 Gramm auf die Welt kommen. Spätestens im Spätsommer 2019 soll das neue Haus mit moderner Technik übergeben und die Betreuung von extrem unreif geborenen Babys weiter verbessert werden, kündigt Anja Rudolph, Koordinatorin im Eltern-Kind-Zentrum an. Dann verkürzen sich nicht nur die Wege für die Eltern und das medizinische Personal. Denn zwischen der Station für Schwangere und Wöchnerinnen und dem erweiterten Eltern-Kind-Zentrum entsteht ein Übergang. In dem neuen Haus wird auch mehr Platz für die Eltern geschaffen, damit diese noch mehr als bisher in die Pflege der Neugeborenen eingebunden werden können, erklärt Anja Rudolph.

Insgesamt investiert das Klinikum momentan 24,5 Millionen Euro. Neben dem Bau des neuen Gebäudes für die intensivmedizinische Behandlung der Früh- und Neugeborenen wird seit Ende 2016 für mehr als eine Million Euro die Station für Schwangere und Wöchnerinnen saniert. Im August soll alles fertig sein. Zu einem Tag der offenen Tür will das Klinikum am 2. September die Station vorstellen. Neben 16 Patientenzimmern wurden auch die Ärzte- und Schwesternräume, das Stillzimmer, die Untersuchungsbereiche und die Flure erneuert. Der Gang zu den Kreißsälen ist der letzte Sanierungsabschnitt, sagt Anja Rudolph: "Dann ist alles fertig." Alle Patientenzimmer verfügen nun über ein eigenes Bad. Zuvor habe es noch vereinzelte Zimmer gegeben, deren Bewohnerinnen sich ein Bad teilen mussten, so Rudolph. An jedem Bett wurde ein Info-Entertainment-System installiert - ein kleiner Computerbildschirm mit Hörer. "In dem Gerät sind Fernseher, Internet und Telefon kombiniert", sagt Anja Rudolph. Im dritten Stock der Geburtsklinik entsteht zudem ein neuer Besucherbereich mit Lounge und Café, Spielecke und Wickelbereich. Dorthin können sich die jungen Mütter mit ihrem Besuch zurückziehen und auch ihr Baby mitnehmen.

Rommy Kästner hat vor sechs Tagen Tochter Hedda im Klinikum zur Welt gebracht. "Ich habe mich nach der Sanierung auf der Station wie zu Hause gefühlt", erzählt sie. Vor allem die modernen Bäder mit den bodentiefen Duschen und die großen Kinderbilder an den Wänden haben ihr gefallen, erzählt die Chemnitzerin. Schon ihr erstes Kind sei im Klinikum auf die Welt gekommen. "Ich habe mich bei den Hebammen und Ärzten sehr gut aufgehoben gefühlt", sagt sie.

Auch auf dem Gelände des DRK-Krankenhauses in Rabenstein wird momentan gebaut. Dort entsteht für rund 3,5 Millionen Euro eine Kinderklinik. Das Krankenhaus plant zudem den Neubau einer Frühgeborenenstation. (mit su)

 
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Geburtenplus, Bauboom und eine Millionen-Investition
Klinikum: 871 Kinder geboren
 
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