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Holker Thierfeld sprach bei der öffentlichen Gedenkveranstaltung.

Foto: Andreas Seidel

Gedenken an Aufstand des 17. Juni 1953

Michael Müller
erschienen am 17.06.2017

Chemnitz. Mit einer Kranzniederlegung und einer öffentlichen Gedenkveranstaltung an der Stele "Den Opfern der Gewaltherrschaft" ist am Samstagvormittag auf dem Kaßberg in Chemnitz an den 64. Jahrestag des Aufstandes von 1953 in der DDR erinnert worden. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sowie die Landtagsabgeordneten Alexander Dierks (CDU) und Hanka Kliese (SPD) betonten in Ansprachen die Bedeutung der damaligen Ereignisse für die spätere friedliche Revolution in der DDR und die Deutsche Einheit. Im Lichte aktueller Probleme, etwa im Schul- und Gesundheitswesen, würden die tatsächlichen Zustände in der DDR heute bisweilen verklärt, hieß es, und der Wert der Freiheit mitunter allzu schnell vergessen.

Die Gedenkveranstaltung, in der auch des am Vortag verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl gedacht wurde, wird jährlich von der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) organisiert. Deren Chemnitzer Vorsitzender Holker Thierfeld wies mit Blick auf den bevorstehenden 100. Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland darauf hin, dass in der Sowjetunion Arbeiter vom angeblichen Arbeiterstaat immer wieder brutal unterdrückt wurden, wenn sie beispielsweise mehr Rechte oder eine bessere Versorgung forderten. Darin seien Parallelen zu den Ereignissen des 17. Juni 1953 in der DDR zu erkennen. Karl-Marx-Stadt zählte damals - anders als Berlin, Magdeburg, Halle oder Dresden - allerdings nicht zu den Zentren des Aufstandes. Dennoch wurde auch hier der Ausnahmezustand verhängt.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
5
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 18.06.2017
    11:43 Uhr

    Freigeist14: "Menschen in den arabischen Ländern,in Russland und Venezuela protestieren heute gegen autoritäre Herrschaft und Unterdrückung".Es scheint klar,das Roland JAHN im Einverständnis mit der offiziellen Linie keine anderen Freiheitsbewegungen in der Welt einfallen.Man muss ja täglich seine eigene Notwendigkeit und Bedeutung betonen.Mit versöhnlichen Worten und einer Aufarbeitung,die Vergebung einschließe,macht sich dieser Herr und Kalte Krieger ja überflüssig.

    3 2
     
  • 17.06.2017
    20:38 Uhr

    Interessierte: Warum lügen denn die Politiker und Bürgerrechtler bzw. Stasibeauftragten ?

    Der Herr Jahn spricht von Freiheit und Menschenrechten , obwohl noch gar keine Mauer war und viel Recht für die Menschen , also die Arbeiter und Bauern war ...
    Die Frau Zypries spricht von freien Wahlen- im Jahr 1953

    Und auf der Straße waren die Bauarbeiter der Stalinallee aus einer Feier-Laune heraus wegen mehr Geld ...
    So , wie die Leute von heute auch wegen mehr Geld auf den Straßen stehen , vor allem hier im Osten mit den Gewerkschaften , aber wegen Armut und nicht wegen einer Feierlaune ?.

    Und die gedenken den Inhaftierten in Torgau ...
    Laut einer Doku waren das vorwiegend Westpässe , die festgenommen wurden , das kann man doch sogar in Torgau nachprüfen ...
    Warum hatten sich denn die ´Westberliner` da überhaupt mit eingemischt ?

    3 1
     
  • 17.06.2017
    18:54 Uhr

    Interessierte: Der Herr Jahn will den Feiertag wieder haben ...

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ddr-volksaufstand-1953-der-17--juni-soll-wieder-feiertag-werden-27805822
    ..

    2 1
     
  • 17.06.2017
    18:50 Uhr

    Interessierte: Der Herr Jahn will den Feiertag wieder haben ...

    Die damaligen Forderungen nach Freiheit und Menschenrechten ...
    und deren Durchsetzung in der Friedlichen Revolution 1989
    seien aus seiner Sicht ein Signal in die Welt, betonte Jahn.
    ( da irrt er sich , es ging 1953 nur um Gehaltserhöhung ...

    Der Aufstand habe damals sowohl die DDR-Staatssicherheit als auch die SED-Führung völlig überraschend getroffen ...
    - schätzt die Stasi-Unterlagen-Behörde ein

    ( stimmt , es war auch kein ´Aufstand` geplant , nur eine Demo bzgl. Gehaltserhöhung , so wie die Leute heute demonstrieren und pfeifen wegen den Gehältern ...
    Ein Aufstand ist es erst geworden durch den RIAS ...

    2 2
     
  • 17.06.2017
    18:41 Uhr

    Interessierte: Am 17. Juni ist schon immer viel passiert ...
    Interessant sind auch die Feier-/ und Gedenktage ganz unten
    https://de.wikipedia.org/wiki/17._Juni
    .

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