Kein Netz: Händler fordert Entschädigung

Am Montag sollte sein Buchladen schnelles Internet bekommen. Nun muss der Inhaber wohl wochenlang komplett auf den Anschluss verzichten. Doch davon hängt die Existenz des Geschäftes ab, sagt er.

10Kommentare
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  • 2
    3
    Hinterfragt
    09.02.2018

    @HHCL

    "...Kowalkes TELEFONANSCHLUSS konnte gar nicht wiederhergestellt werden, weshalb auch die ZAHLUNG PER EC-KARTE im Geschäft nicht mehr möglich ist..."

    Und da er jetzt vorübergehend DSL hat, hat er auch Internet, aber sein EC-Gerät geht damit NICHT!

    "...stellten Telekom-Techniker den DSL-Anschluss noch am Montag provisorisch wieder her. "Das Internet des Kunden funktioniert derzeit über eine Umgehungslösung"..."

    Lesen und Verstehen sind halt 2 Dinge!

    "...Offensichtlich nicht so ein ganz Schlauer, wie sie..."
    Machen Sie mal über meine Kompetenzen keine Sorgen, im Gegensatz zu Ihnen weiß ich wovon ich rede ...

  • 2
    1
    HHCL
    09.02.2018

    "was sind Sie denn für einer?" Offensichtlich nicht so ein ganz Schlauer, wie sie, Hinterfragt.

  • 1
    2
    HHCL
    09.02.2018

    Und, an welcher Stelle steht im Artikel, dass das EC-Gerät des Buchhändlers das Problem ist? Er hat kein Internet und die Telekom nimmt sich mehrere Wochen Zeit das Problem zu beheben, damit ist dann wohl alles gesagt.

  • 3
    2
    Hinterfragt
    09.02.2018

    P.S.
    Das die Schuld für den Fehlanschluss NICHT beim Buchhändler liegt, streite ich ja auch gar nicht ab, ich bezog mich NUR auf die Forderung wegen der Ausfälle durch keine EC-Zahlung.

    @HHCL; Ich habe den gleichen Artikel gelesen wie Sie, nur habe ich nicht dort aufgehört, wo Sie Ihre Punkte gemacht haben!

  • 0
    4
    Hinterfragt
    09.02.2018

    Mal ein Auszug aus der Checkliste der Telekom:

    Nutzen Sie Sonderdienste wie z.B. Haus-Notrufsysteme, Brandmelde-/Alarmanlagen, Electronic Cash Terminals?

    Ja, ich nutze Sonderdienste.
    Bitte kontaktieren Sie Ihren jeweiligen Diensteanbieter und lassen Sie von diesem prüfen, ob Ihr Sonderdienst am IP-basierten
    Telekom Anschluss einwandfrei funktioniert. Weitere Informationen unter
    www.telekom.de/sonderdienste-info

    Nein, ich nutze keine Sonderdienste.
    Dann müssen Sie nichts weiter beachten.

  • 1
    3
    Hinterfragt
    09.02.2018

    HHCL;"...Das Argument mit dem angeblich untauglichen EC-Kartenleser ist auch lächerlich (wenn es denn überhaupt stimmt)...."

    was sind Sie denn für einer?
    JA es stimmt! Wenn das EC-Gerät per Analogleitung oder ISDN angeschlossen war, wäre es auch an funktionierenden Glasfaseranschluss NICHT gegangen.

    Der Buchhändler hätte sich halt vor der Umstellung kundig machen sollen, ob seine Geräte weiterhin nutzbar sind.
    Und Ihr Küchenprojekt ist sehr passend nur falsch von Ihnen dargestellt.

    Wenn Sie eine Einbauküche in Nutzung haben in welcher ein Gashert genutzt wird, können Sie diesen , wenn die Gasleitung ausgebaut auch NICHT an das Stromnetz anschließen um dann elektrisch zu kochen - NEIN Sie brauchen einen neuen Herd einen E_HERD!

  • 3
    2
    cn3boj00
    09.02.2018

    Was die Telekom macht, ist einfach Murks! Es ist völlig unverständlich, wieso ein Glasfaseranschluss nur in ein Haus gelegt wird und ins benachbarte nichgt! Da beklagt man dauernd die hohen Kosten und verspricht immer wieder schnelleres Internet, und dann ist man nicht in der Lage, mehrere Häuser gleichzeitig anzuschließen.
    Aber das ist ja dabei nur ein kleines Problem. Schlimmer ist, wenn die Telekom ganze Gemeinden verar...t. Erst behaupten sie, kein Interesse an einem Ausbau zu haben. Dann legt die gemeinde auf eigen Kosten bz. mit Fördermittlen selber Glasfaser. Und dann kommt die Telekom, reißt noch mal auf und legt eigenes Kabel daneben! Wie pervers ist das denn, was für eine Verschwendung von Steuergeldern! Wo anders dagegen wartet mnan bis in alle Ewigkeit.
    Übrigens hat die Groko wieder mal die flächendeckende Versorgung in den Koalitionsvertrag geschrieben. Genau so wie in den letzten. Doch Papier ist geduldig, und Mutti verspricht uns schon seit 10 Jahren besseres Internet! Was hier passiert ist Staatsversagen.

  • 3
    2
    HHCL
    09.02.2018

    Ich weiß ja nicht, welchen Artikel Sie gelesen haben. Ich lese dort: "Der für den Buchladen vorgesehene Glasfaseranschluss sei versehentlich eine Tür weiter gelegt worden, wodurch die Identifikationsnummern vertauscht worden seien, [...]."

    Da liegt die Schuld meiner Meinung nach eindeutig nicht beim Buchhändler und dementsprechend halte ich die Forderung nach einer Entschädigung auch nicht für so weit hergeholt. (Obwohl es ihm schwer fallen wird die Forderungen durchzusetzen und den Verdienstausfall nachzuweisen.) Die Telekom scheint hier das bestellte und wohl auch bezahlte Produkt nicht zu liefern und wie bei Wasser, elektrischem Strom und evtl. Gas ist der Ausfall des Telefons bzw. der Internetverbindung kein Luxusproblem. Es kann nicht sein, dass man dann wochenlang warten muss, bis eine Firma ihre Fehler ausbügelt und dass man damit einfach Leben muss. Das schafft auch keinen Anreiz, dass die Firma für die von ihr verursachten Problem schnell behebt. Warum sollte sie? Ob es nun drei Tage oder fünf Wochen dauert, ist ja für die Firma egal.

    Das Argument mit dem angeblich untauglichen EC-Kartenleser ist auch lächerlich (wenn es denn überhaupt stimmt). Wenn man ihre bestellte Einbauküche beim Nachbarn einbaut, liegt die Schuld auch bei den Handwerkern und nicht bei einem selbst, weil man evtl. die falschen Glühlampen für die Dunstabzugshaube gekauft hat.

  • 2
    0
    fnor
    09.02.2018

    In Harthau hat Eins auch Glasfaser verlegt. Kaum "fertig" stand die Telekom (bzw. dessen Vertriebspartner) in der Tür und hat "Glasfaser"-Verträge verkauft. Bis heute sind nur 3 von 4 Wohnungen im Haus angeschlossen. Die Glasfaserkabel der Wohnung enden im Keller und der Telekom-Vertrag war eigentlich VDSL. Soviel zum Glasfaserausbau.

  • 0
    5
    Hinterfragt
    09.02.2018

    "...Kowalkes Telefonanschluss konnte gar nicht wiederhergestellt werden, weshalb auch die Zahlung per EC-Karte im Geschäft nicht mehr möglich ist..."

    Wenn das EC-Karten-Terminal über den alten Telefonanschluss lief, dann wäre es am Glasfaseranschluss definitiv auch nicht mehr möglich gewesen mit diesem Gerät zu arbeiten.
    Das Verschulden dafür liegt beim Buchhändler selbst, denn er hätte sich um ein entsprechendes Gerät, welches per IP, bzw. über Mobilfunkverbindung mit dem Abrechner verbunden ist, kümmern müssen.

    Die Entschädigung für die fehlende EC-Zahlungsmäöglichkeit wird er wohl selber zahlen müssen.
    Klingt hart, ist aber so.



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