Pressefest 2016: 50.000 Menschen feiern ihre Leserparty

Flanieren, Stars treffen, Sport treiben, sogar gut gelaunt putzen: das Pressefest, seine Geschichten und ein Wermutstropfen.

Die Organisatoren ziehen eine zufriedene Bilanz: "Wir schätzen, dass etwa 50.000 Menschen mit uns auf der Wiese gefeiert haben", sagte Judith Fröhlke, Marketingleiterin der "Freien Presse", am Sonntagmorgen nach der Party. "Die ersten Besucher standen schon halb neun Uhr morgens zu einem erstmals angebotenen Pressefest-Küchwaldlauf bereit. Die letzten Besucher verließen gegen Mitternacht den Platz."

Die Sicherheitsleute hatten nicht viel zu tun. Mit etwa 30 Mitarbeitern war das Team von Wachschutz-Chef Thomas Haller vor Ort. "Auch aufgrund der Anschläge in den vergangenen Wochen haben wir stichprobenartig Rucksäcke und Taschen kontrolliert. In erster Linie ging es aber darum, Betrunkene und potenzielle Störer in die Schranken zu weisen", so Haller. Das medizinische Team war über den Tag ständig mit etwa zehn Helfern - Ärzten und Sanitätern - vor Ort. Bilanz: Drei Schwächeanfälle mussten behandelt werden. Am Andreaskreuz am Schienenübergang der Parkeisenbahn gab es eine Sachbeschädigung.

Die Putzkolonne ging auch dieses Jahr wieder mit Greifern und offenen Augen über den Festplatz. Es ist eine besondere Einsatztruppe, die auch schon in den vergangenen Jahren für ein sauberes Pressefest sorgte: Mitglieder der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde besserten erneut durch ihren freiwilligen Dienst die Kasse ihrer Jungen Gemeinde auf. "Wir sind etwa zehn bis zwölf Leute und packen in drei Schichten mit an", erzählte Lydia Zschocke in einer Pause. "Wir nutzen die Küchwaldwiese selbst regelmäßig, treffen uns übers Jahr hier zum Sport und zum Entspannen." Es sei für sie selbstverständlich, die Anlage zu pflegen. Von dem erwirtschafteten Geld - einige hundert Euro - finanzieren die Gemeindemitglieder ihre jährlichen Rüstzeiten - Ausflüge mit Jugendherbergscharakter. "Dieses Jahr waren wir alle zusammen in Großrückerswalde", berichtete Lydia Zschocke.

Die Stars zeigten sich zum Anfassen nahe. Violinistin und Sängerin Franziska Wiese schrieb nachmittags 14 Uhr Autogramme. Fast 20Meter lang standen viele Pressefestbesucher an, um eine der Unterschriften zu erhaschen. Noch größer war der Andrang eine Stunde später bei Entertainer Ross Antony. Marketingleiterin Judith Fröhlke schüttelte gestern noch ungläubig den Kopf: "Er hat doch tatsächlich drei Edding-Stifte bis auf den letzten Farbtropfen leergeschrieben!" Eine Frau musste nicht anstehen, sondern traf den Sänger hinter der Bühne: Martina Börner, eine Profi-Autogrammjägerin. "Ich habe mehr als 40 Aufnahmen an der Wand hängen, auf denen ich mit Musikern abgebildet bin", erzählte sie stolz. "Darunter sind Fotos mit Costa Cordalis, Semino Rossi und Helene Fischer." Die 68-Jährige sei nicht nur verrückt nach Star-Autogrammen, sondern auch ein treuer Pressefest-Besucher: "Ich war bei jedem, wirklich jedem Fest dabei. Das erste habe ich in den 1950er-Jahren als Kind mit meinen Großeltern besucht."

Die Nachbarn vom Verein zum Erhalt der Küchwaldbühne wuselten den ganzen Nachmittag hinter den Kulissen hin und her. Erstmals war die Hauptbühne zwischen den charakteristischen Türmen des Küchwald-Bauwerkes platziert. Bühnen-Gastronom Heiko Klötzer hatte zudem einen besonderen Auftrag ergattert: Er durfte die Stars bekochen. "Dem Team um Ross Antony haben wir eine riesige Obstplatte hingestellt", sagte er am Samstagnachmittag. Für Jan Josef Liefers und dessen Bandkollegen griff er schon tiefer in die kulinarische Trickkiste: Den Musikern hatte er einen Honigschinken vorbereitet, den er vier Stunden bei 80 Grad butterzart garte, dazu gab es 'griene Klies' und Sauerkraut. Ihre Künstlergarderobe hatten die Musiker exklusiv im Panoramaturm der Küchwaldbühne - mit bestem Blick über den Festplatz.

Die Besucher zogen größtenteils eine positive Bilanz. "Gefühlt ist ja ganz Chemnitz auf den Beinen", sagte Stefanie Mehner, die mit ihrer Familie vom Kaßberg auf die Küchwaldwiese gelaufen war. "Uns haben rappelvolle Busse überholt." Einen Wermutstropfen gab es für sie trotzdem: "Das Fest auf eine Dauer von einem Tag einzudampfen, ist Mist. Wir wären gern am Sonntag noch mal gekommen." Judith Fröhlke, die mit ihrem Marketingteam das neue Pressefest konzipiert hatte, weiß um diese Wünsche: "Wir haben viele Besucher nach ihren Eindrücken gefragt, konnten Lob, aber auch Anregungen entgegennehmen." Die Auswertung der 2016er-Auflage des Festes werde in dieser Woche erfolgen. "Danach entscheiden wir, wie das Leserfest im kommenden Jahr über die Bühne geht."

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34Kommentare
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  • 1
    0
    Schinderhannes
    13.09.2016

    @ "ommi22":

    Und ich warte und warte und warte....

  • 3
    0
    Schinderhannes
    07.09.2016

    @ "ommi22":

    Na da schildern Sie mal bitte das "Gebaren" von ALLEN jetzt ansässigen Flüchtlingen in Ihrem Ort.

  • 0
    4
    ommi22
    07.09.2016

    Was ist an "JETZT ansässige" schwer zu verstehen? Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    An sonsten , Augen auf , Brille putzen und ins reale Leben schauen, dann braucht man keine Filme.

  • 2
    1
    Schinderhannes
    07.09.2016

    @ "ommi22":

    ***da ich seit den 80er Jahren in meinem Heimatort permanent in Berührung mit Ausländern vieler Nationen bin.Glauben Sie mir , ich erlebe täglich das Gebaren der jetzt ansässigen Herrschaften und kann getrost sagen,"soetwas hat es noch nicht gegeben."***


    Oh, zu viele Horror- und Science Fiction-Filme gesehen... Und das schon in den 80igern...

  • 3
    4
    ommi22
    23.08.2016

    @schinderhannes, genau so ist es, von mir geht Hass gegen Gewalt aus.Da haben Sie Recht. Neidisch brauche ich nicht sein, weil ich gesund bin, einen guten Job habe und gutes Geld verdiene.
    Tageszeitung lese ich außer der Freien Presse keine.
    Argumente brauche ich Ihnen keine liefern.Ich weis was ich sehe und Menschen kann ich auch gut einschätzen, da ich seit den 80er Jahren in meinem Heimatort permanent in Berührung mit Ausländern vieler Nationen bin.Glauben Sie mir , ich erlebe täglich das Gebaren der jetzt ansässigen Herrschaften und kann getrost sagen,"soetwas hat es noch nicht gegeben."

  • 3
    5
    voigtsberger
    22.08.2016

    Liebe Admins, auch wenn ihr wieder nicht freigebt, es ist immer noch die Frage, wo waren die schlauen, die alles aus der "Jugendkiste" kramen mit ihrer Meinung und nur noch braun sehen, als ein Schläger, der mit seiner "Putztruppe" aus der Hausbesetzerszene , Polizisten verprügelte und sogar Außenminister wurde, auch das gibt es! Es sollten doch alle froh sein, das Festlichkeiten immer noch so friedlich ablaufen, trotz der Sachverhalte, das in Dresden Sicherheitszonen eingerichtet wurden. Seit wann muss es so was geben bei -Volksfesten und durch wem wohl, da liegt doch der "Hund begraben" ! Das sollten die so Besorgten aus dem rot-grünen Spektrum, sich einmal zu Gemüt führen.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    18.08.2016

    @ den besorgten "ommni22":

    Hass und Neid geht wohl von Ihnen aus und stichhaltige Argumente sowie Quellen habe ich von Ihnen noch nie gelesen. Ich möchte nicht Ihren Mainstream a la Morgenpost dazugehören.

  • 5
    5
    ommi22
    17.08.2016

    @schinderhannes, immer den "Besorgten"herbeten?
    Wie verbittert kann man nur sein? Sie haben null Argumente und nur Hass.

  • 3
    7
    Schinderhannes
    17.08.2016

    @ "HolgerLischke":

    Gegen was wollt Ihr Besorgten denn den Mund aufmachen? Gegen über Eure bitterarmen Verhälntnisse? Wo seid Ihr von 1980 bis zur Wende gewesen?
    Heute in de Demokratie kann man den Mund aufmachen, wenn was nicht passt. Macht Spaß, nicht.

  • 6
    0
    Ballfreund
    17.08.2016

    Die Bratwurst war sogar leicht bräunlich, wenn ich es richtig gesehen habe. Da hat der Ordnungsdienst bestimmt nicht richtig aufgepasst :-)

  • 7
    1
    skrillex83
    17.08.2016

    Ihr habt doch echt alle ein paar Probleme hier, das ist der Wahnsinn!
    Und auf dem einen Grill lag ne Bratwurst quer, na so ein Mist erst noch!

  • 1
    8
    gelöschter Nutzer
    16.08.2016

    "...die Trennung geschah nicht aus politischen Gründen..."

    Beim rechts infiltrierten CFC kein Wunder. Die haben erst reagiert, nachdem die ganze Sache durch die Presse ans Licht kam und Haller vereinsschädigende Äußerungen angehängt wurden. Das Interview kann man auf der cfc Fanpage nachlesen oder bei jungle-world.

  • 5
    2
    Ballfreund
    16.08.2016

    Tja, Blackadder, fragen sie doch mal den Rasumichin, der hier alle möglichen Links ausgräbt, aber nicht jenen, wo die Trennung (plus Erklärung) nachzulesen ist. Findet man durchaus im Web, wenn man will. Aber eine gewisse Vorfreude muss ich ihnen nehmen: die Trennung geschah nicht aus politischen Gründen. So viel schon vornweg.

  • 2
    4
    Blackadder
    16.08.2016

    GUTE FRAGE. Also, @Ballfreund "Warum hat sich denn der CFC von der Firma getrennt?"

  • 3
    5
    gelöschter Nutzer
    16.08.2016

    Meiner Meinung nach wäre es eher eine Aufgabe für eine Zeitung, sowohl in der "Jungendkiste zu wühlen", als auch die Fassade des geläuterten, "offensichtlich zuverlässig seinen Job" erledigenden ehemaligen Hooligans und seiner Firma zu hinterleuchten, als diese mit lukrativen Aufträgen zu versorgen.
    Aber, das ist nur meine Meinung.
    Warum hat sich denn der CFC von der Firma getrennt?

  • 3
    7
    PeKa
    16.08.2016

    @Ballfreund, wer nicht mehr in der persönlichen Jugendkiste von Leuten wie Thomas Haller wühlen darf, dem ist es auch nicht mehr erlaubt, Joshka Fischers alte Studentenrevolten hervorzukramen.

    Was die westdeutschen Ansichten über den angeblichen Mut der Ostdeutschen beim Kampf gegen die jetzigen Verhältnisse betrifft, so hängt das davon ab, wem man im Westen begegnet. Die bildungsfernen Deutschen jedenfalls sind in beiden Teilen des Landes gleich und labern tagaus tagein überall dieselben Latrinenparolen. Da ist es egal, ob man sich in Chemnitz, Dresden, München, Freiburg/Breisgau, Rostock oder Hamburg befindet.

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    16.08.2016

    "Blackadder:...Ich denke mal, es ist eher schlecht."

    Genau! Das denke ich auch.

  • 2
    4
    Blackadder
    16.08.2016

    @ballfreund: Eigentlich ist es völlig egal, wie Sie oder ich persönlich zu Herrn Haller stehen. Die Freie Presse allein muss wissen, ob es für Ihr Renomee als große Tageszeitung hilfreich ist, jemanden mit einer solchen Vergangenheit für eine so große Veranstaltung wie das Pressefest als Securitychef anzuheuern. Ich denke mal, es ist eher schlecht.

  • 4
    2
    Ballfreund
    16.08.2016

    @Blackadder: Gibt es irgendwo ein Gesetz, was einem ehemaligen Hooligan verbietet, eine Sec-Firma zu gründen und einen eigenen Sicherheitsdienst aufzubauen? Der offensichtlich zuverlässig seinen Job erledigt und gegen den man nur anstinken kann, wenn man in der persönlichen Jugendkiste des Chefs wühlt? Kennen Sie Herrn Haller persönlich? Was können sie dem Mann vorwerfen? Oder haben sie nur Vorurteile? Sind Sie es nicht, die hier stets zu Toleranz und vorurteilsfreien Denken aufrufen, wenn es um Merkels Gäste geht? Kann es sein, dass sie mit gespaltener Zunge sprechen?

  • 2
    4
    Blackadder
    16.08.2016

    @Ballfreund: Haben Sie den Kommentar von Rasumichin gelesen? Mit dem Zitat aus der FR? Soweit ich weiß sind diese Dinge 2007/2008 gelaufen - das war ja wohl nicht in den 1990ern, oder?

  • 6
    2
    Ballfreund
    16.08.2016

    @Rasumichin: Vielleicht sollten sich innerhalb der obersten drei Ligen einmal näher mit den Ordnungsdiensten der Fussballvereine beschäftigen. Bei St. Pauli hat man einen polizeibekannten Linksradikalen zum Sicherheitschef gemacht. Hat sich auch niemanddran gestört. Ist ja für die "Guten", nicht? Man findet sehr oft gerade in den Security-Kreisen szentypische Verbindungen. Im Übrigen gibt es in Chemnitz wenigstens noch eine einheimische Security. In Leipzig gab es z.B. schon mehrere Versuche, die einheimische Türsteherszene aufzumischen und durch arabische Security zu ersetzen (Stichwort Drogenszene in den Bars und Discos). Vielleicht sollten wir Herrn Haller keine Aufträge mehr geben, damit auch hier endlich die Berliner Gangster-Security zum Einsatz kommen kann? Dann braucht man sich endlich nicht mehr über alte Schläger-Geschichten aus den 90ern aufzuregen, nicht wahr!?

  • 4
    6
    Blackadder
    16.08.2016

    @rasumichin: Genau das kann ich auch so bestätigen, es nun mal beim Menschen ganz normal, dass man sich mit anderen Menschen umgibt, die eher die eigenen Meinungen teilen. Das ist bei allen so, bei Herrn Lischge genau wie bei Ihnen und mir - nur dass eben manche denken, sie würden "Volkes Stimme" hören und alle seien ihrer Meinung.

  • 5
    6
    gelöschter Nutzer
    16.08.2016

    @Pradmatiker und HolgerLischge: Ich kann das nicht bestätigen. Ich musste mir in anderen Bundesländern schon des Öfteren die Frage gefallen lassen, ob denn in Sachsen nur Hinterwäldler und Nazis leben würden. Speziell nach den Vorfällen in Freital und Clausnitz. Allerdings befand ich mich während dieser Gespräche nicht im Milieu Dortmunder Trinkhallen oder Südkurven, eher im akademischen Bereich. :)

    In der Frankfurter Rundschau steht das so:
    "So organisierte bis ins Frühjahr 2007 Thomas Haller, der Gründer der Chemnitzer Hooliganbewegung "Hoonara" (Hooligans-Nazis-Rassisten), den Ordnerdienst beim CFC. Erst nachdem dieser durch ein Interview mit dem inzwischen eingestellten Fußballmagazins Rund in die Öffentlichkeit trat, wurde Haller der Vertrag gekündigt."
    [http://www.fr-online.de/sport/chemnitz-dumpfe-rufe-von-rechtsaussen,1472784,3440624.html]

  • 11
    3
    Pragmatiker
    15.08.2016

    @HolgerLischge, Ich kann Ihnen nur voll zustimmen. Auch bei meiner alteingesessenen "Westverwandschaft" in NRW und im Norden kann ich deren Mischung aus Neid und Bewunderung für den Mut im Osten- vor allem in Sachsen- gegen offensichtliche Missstände im Land massiv auf die Straße zu gehen und den Mund aufzumachen, nur bestätigen.

  • 13
    6
    HolgerLischge
    15.08.2016

    @Blackadder, doch weiß ich. Ich habe ja auch geschrieben "seit den 68ern". Seitdem wurde Generation übergreifend das selber denken und eine eigene Meinung haben ihrem Nachwüchsen abtrainiert. Der Nachwuchs tickt heute noch genauso, sich gegen das jetzige linke System zu wehren, ist für diese Menschen nicht möglich. Nur vielen geht langsam doch ein Licht auf.

  • 13
    8
    Ballfreund
    15.08.2016

    Lustige Truppe, der PeKa und die Blackadder. Zu den sexuellen Übergriffen in der Innenstadt auf junge Frauen und zur lebensgefährlich verletzten Joggerin im Stadtpark (die Polizei nahm jeweils pakistanische Asylbegehrer als Verdächtige fest) liest man keine Kommentare. Wenn aber eine ihnen politisch nicht genehme Security - die Hoonara-Vorfälle stammen übrigens aus den 90er Jahren - beim Pressefest einen ordentlichen Job macht, dann wird laut aufgejault. Das ist Deutschland im Jahre 2016. Ganz bitter.

  • 3
    15
    Blackadder
    15.08.2016

    "Den Mund aufmachen und sich wehren wurde vielen Menschen aus den alten Bundesländern seit den 68ern systematisch ausgetrieben"

    Sie wissen aber schon, WAS die Studenten 1968 gemacht haben? Vermutlich eher nicht...

  • 15
    7
    HolgerLischge
    15.08.2016

    @Blackadder, ich kann Sie beruhigen Sachsen kommt in den alten Bundesländern vorzüglich an. Ich bin jede Woche in sämtlichen alten Bundesländern beruflich unterwegs und da kommt man logischerweise auch ins Gespräch mit den Bürgern dort und ich habe nicht ein einziges mal etwas negatives gehört. Eher ticken viele genauso wie wir, nur getraut sich dort keiner den Mund aufzumachen. Für diese Eigenschaften, das wir uns nichts aufdrängen lassen wollen und das wir auch dafür auf die Strasse gehen werden wir beneidet. Den Mund aufmachen und sich wehren wurde vielen Menschen aus den alten Bundesländern seit den 68ern systematisch ausgetrieben, aber sehr viele wecken langsam auf. Der Trend in Deutschland und ganz Europa geht nur in eine Richtung, auch wenn es viele nicht sehen möchten und ganz schön bockig manchmal werden. Ich bin guter Dinge.

  • 5
    14
    Blackadder
    15.08.2016

    @Moderator: Na dann ist ja alles OK....... /Kopf schüttel/ .... kein Wunder, dass Sachsen einen solchen Ruf hat.

  • 8
    14
    WaidmannWesten
    15.08.2016

    Blackadder und PeKa, Sie scheinen die beiden einzigen Sachsen zu sein, die hier gegen Windmühlen kämpfen. Und werter Moderator, ob es Einwände gibt oder nicht, so geht es für ein Unternehmen wie die Freie Presse nicht darum, ihr Renommee wahren? Aber wahrscheinlich kommt man bei vielen Sachsen gut an, wenn man solche Leute engagiert. Traurig!

  • 16
    9
    gelöschter Nutzer
    15.08.2016

    Der rotgrüne alles-Diffamier-Dienst mit PekA und Blackadder ist wieder unterwegs. Wen interessiert das, gab es irgendwelche Probleme? Habt ihr schon alle 50.000 durch die diese Wiki-Maschine gefiltert? ++aufdieschenkelklopf+++

  • 14
    8
    Moderator
    15.08.2016

    Von den beteiligten Behörden/Gewerbeaufsicht/Polizei etc. pp. gab es keine Einwände, die Firma zu beauftragen. Das Unternehmen hat beim Pressefest nach Einschätzung unseres Orga-Teams trotz erhöhter Anforderungen an die Sicherheit zuverlässig gearbeitet.

  • 6
    12
    PeKa
    15.08.2016

    @blackadder, na klar ist er das! Er gibt sch heute bürgerlich und fühlt sich als heroischer Verteidiger der Chemnitzer Bevölkerung vor möglichen Angriffen seitens der Islamisten.

  • 10
    8
    Blackadder
    15.08.2016

    Da hätte ich eine Frage zum Ordnerdienst: Handelt es sich um DEN Thomas Haller?

    Wikipedia:
    "HooNaRa ist eine Hooligan-Gruppierung um den Fußballklub Chemnitzer FC. Die Abkürzung steht für Hooligans Nazis Rassisten und ist seit Anfang der 1990er Jahre aktiv."

    HooNaRa wurde Anfang der 1990er von Thomas Haller gegründet, der gleichzeitig den Ordnerdienst CFC Security betrieb. Bereits der Name lässt eine rechtsextremistische und neonazistische Grundausrichtung der Hooligan-Gruppierungen vermuten. Dementsprechend waren die Anhänger und Mitglieder der Vereinigung Ziel verschiedener polizeilicher Ermittlungen in den 1990er Jahren.


    https://verqueert.de/ultras-und-rechte-gewalt/

    "Bis 2007 organisierte Thomas Haller, der Gründer der Chemnitzer ?Hoonara? den Ordnerdienst beim Chemnitzer FC. Durch ein Interview mit dem inzwischen eingestellten Fußballmagazins Rund wurde Haller wegen vereinsschädigender Äußerungen der Vertrag gekündigt."

    So jemand macht bei Euch Security?



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