Sparkasse stellt Parkhaus-Projekt vor

Künftiges Parkhaus an der Moritzstraße soll eines der sichersten der Region werden

4Kommentare
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    gelöschter Nutzer
    10.06.2011

    Das Parkhaus ist an Einfallslosig- und Leidenschaftslosigkeit seitens der Sparkasse kaum zu überbieten - genauso im übrigen die zum Projekt abgegebenen Kommentare des Sparkassen-Chefs. Das hört sich so an, als hätte es eh keinen Sinn, großartig weiter (sinnvoll und attraktiv) in Chemnitz zu investieren und so verschandeln wir die Innenstadt für die nächsten zig Jahre. Als wäre jeder weitere "Cent" zu viel.

    Das Parkhaus wird so jedenfalls nicht zur Attraktivitätssteigerung an der Reitbahn- sowie Moritzstraße beitragen. Die Krönung des Parkhaus sind ja die riesigen Betonwände in Richtung Innenseite des Karrees. Die Anwohner wirds freuen. Ich nehme an, dass die "Fassade" entlang der Moritzstraße nur aus unästhetischen Gittern bestehen wird.

    Was man außerdem nicht verstehen muss, ist wie gesagt die Kombination zweier Projekte nebeneinander - Kindertagesstätte und Parkhaus - die ungleicher kaum sein können und in ziemlichem Gegensatz stehen.. zwar in Nutzung als auch Erscheinung der Gebäude. Das passt alles nicht zusammen und die Investitionen wirken nicht grad nachhaltig und durchdacht. Offenbar ist Funktionalität und schnelle Rendite das einzige was hier wirklich zählt..

    Ein guter Anfang für das Parkhaus wären zumindest schonmal Geschäfte im Erdgeschoss und vielleicht auch noch eine Idee zu den tristen Beton- und Gitterfassaden..

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    mkl81
    08.06.2011

    Die Kids im Kindergarten werden sich genauso über das neue und schicke Parkhaus freuen wie die Anwohner. Und die Eltern sind bestimmt auch erleichtert, dass sie erst das Auto und dann das Kind abstellen können. ;-) Weiter so, baut die City schön zu!

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    GGD
    07.06.2011

    Normalerweise sollten bei Kreditinstituten Menschen angestellt sein, die eine gewisse Kompetenz auf dem Immobiliensektor besitzen. Angesichts der hier vorgestellten Pläne, habe ich da aber erhebliche Zweifel.

    Als studierter Diplom-Immobilienwirt bin ich schon über die Nutzungsmischung eines Parkhauses neben einer Kindertagesstätte erstaunt. Der Gedanke, den steigenden Geburtenzahlen der Stadt mit einem Kindergarten in innerstädtischer Lage zu begegnen, ist zwar erst einmal nachvollziehbar, wieso der selbe Investor dann aber in direkter Nachbarschaft ein Hochgarage verwirklichen will, entbehrt irgendwie jeglicher Logik. Es gibt mehrere Punkte die mich dahingehend sehr irritieren:

    1. Nach meinen Erkenntnissen, sollte gerade der Neubau eines eingeschossigen Kindergartens den Festsetzungen des Chemnitzer Bebauungsplans für den Bereich der Innenstadt entgegenstehen. Eine derart niedrige Anzahl an Geschossen ist nicht im Sinne der vorgesehenen Entwicklung der Chemnitzer Innenstadt.

    2. Es gibt zwei Formen von überirdischen Parkhäusern. Entweder man baut ein konventionelles Parkhaus im offenen Stil, dann entgeht man dem zusätzlichen Einbau einer Lüftung, hat aber gerade in einem Wohngebiet oft das Problem der Schallemissionen durch das Bewegen der PKW. Zum anderen können gerade nachts auch die aufblendenden Scheinwefer für umliegende Anwohner sehr störend wirken. Die Abwertung des Wohnstandortes ist hier meist die Folge. Dem entgegen wirken könnte man also nur durch ein geschlossenes Parkhaus. Diese sind dann aber auch durch die aufwendigere Gebäudetechnik wesentlich teurer. Somit erhöht sich wiederum auch die später anzusetzende Parkgebühr damit die Immobilie überhaupt wirtschaftlich betrieben werden kann. Bedenkt man das zusätzlich entstehende Parkhaus am Johannisplatz, muss man kein Genie sein, um das Vorhaben als höchst fragwürdig einstufen zu können.

    3. Ob eine derartige Nutzungsmischung im Einklang zueinander steht, darf meiner Meinung nach ebenso bezweifelt werden. Wer würde sein Kind denn freiwillig in einen Kindergarten geben, dessen Umfeld im Vergleich zu anderen Kindergärten wesentlich unattraktiver ist?

    Abschliessend möchte ich anmerken, dass das ganze Konzept auf mich unausgereift wirkt. Zwei grundsätzlich überdenkenswerte Ideen werden einfach an einem Standort ohne Not zusammengepresst und eine gute Innenstadtlage dadurch entwertet.

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    HorrorBeetle
    07.06.2011

    Das ist doch wirklich nicht der Ernst oder?
    Ein fünftes Parkhaus mitten in der Innenstadt, welches an unästhetik Die gebauten oder geplanten sogar noch schlägt ist doch nur ein schlechter Scherz. Dieses Parkhaus ist eine architektonische Kathastrophe. Schon der Kindergarten mit seiner geringe Höhe ist zweifelhaft, aber brauchen wir wirklich noch ein Parkhaus in dieser Stadt? Und die Aussage, dass die Ladenflächen nicht benötigt werden ist ebenfalls zweifelhaft. So ist die Reitbahnstraße doch nur nicht gut besucht, weil der Anschluss zum Zentrum fehlt. Mit dem eines Gebäudes könnte man dies sehr schnell ändern.



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