Spielplatz am Tierpark droht die Schließung

Die Stadtverwaltung sieht derzeit keine Möglichkeit zur Reparatur der maroden Geräte. Und das liegt nicht in erster Linie am Geld.

11Kommentare
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  • 1
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    Interessierte
    04.05.2018

    Doch der Zustand der zuletzt 2004 neu aufgestellten Geräte verschlechtert sich ´schon seit Jahren` zusehends, einige wurden bereits demontiert.
    ( und wer hat denn das alles ´zerrammelt`, Kleinkinder schaffen das doch nicht ...

    Nunja , 2016/ 2017 ist wohl schon vorbei ....
    Die Stadt - hat die Spielgeräte vergammeln lassen ...
    ( und wer ist das in diesem Falle , ´die Stadt´ ???

    Dies Einbindung in den Tierpark , die ist sicherlich nicht ganz schlecht , aber wie kommt man denn dann von der Nevoigtstraße zur Pelzmühle ???

  • 0
    2
    Blackadder
    13.04.2018

    @cn3boj00: Ja genau so steht es doch auch im Artikel, dass es sein kann, das das Gelände mit in den Tierpark einbezogen wird.

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    cn3boj00
    12.04.2018

    Na ja den Masterplan soll es ja nun bald geben. Aber ich versteh nicht wieso eine Spielplatzinstandhaltung damit was zu tun hat. Es sei denn man hat vor, den Platz in den Tierpark zu integrieren und den Spielplatz dabei zu opfern. Das wäre extrem fies für das ganze Pelzmühlengelände! Ich hoffe die Stadträte passen da auf!. Vielleicht schreibt ja mal jemand an den Müller?

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    Blackadder
    12.04.2018

    @Eltdix: Es gibt keinen Masterplan für den Tierpark und genau DAS ist das Problem. Wäre schön, wenn die Leute hier auch den Text lesen würden, den sie kommentieren.

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    Eltdix
    12.04.2018

    Das es am Geld liegt kann ich nicht glauben, es ist ein rein Ideologisches Problem in Chemnitz. Theater, Museen und Profifussball, alles andere wird nachgeordnet, dass die Kinder dabei auf der Strecke bleien interessiert nicht.
    So kann es auch nicht verwundern, wenn der sogenannte Masterplan für den Tierpark im Stadtrat gleich, ohne vorher die Bürger über das Machwerk zu informieren durchgewinkt werden soll...

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    cn3boj00
    11.04.2018

    Es ist doch immer das gleiche. Ganz Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem Projekt BER. Es wird viel geredet, alles muss vom Besten sein, und nichts wird mehr auf die Reihe gebracht. Sopielplätze sind so ein typisches Beispiel. Bei der Neuanlage muss alles vom Feinsten sein, nicht praktisch und haltbar, sondern Designer-Einzelstücke vom Holzgestalter. Dann hat das Ganze so viel gekostet, dass man nicht mal den Tausender hat um jedes Jahr für eine notwendige Instandhaltung zu sorgen, die lange Freude garantiert. Es gammelt so vor sich hin, bis man nach 10 Jahren merkt dass eine Instandhaltung zu teuer wird. Dann hat man Geld und macht ein Konzept, und das hängt dann von einem anderen Konzept hat, und dann verschiebt man den Plan und verschiebt ihn wieder und bis man alles hat ist wieder kein Geld mehr da, und dann bleibt nur die Schließung.
    In einem ordentlich geführten Haushalt würden einmal im Jahr im Frühjahr oder Herbst 2 Handwerker für maximal 3 Tage kommen und kleine Schäden ausbessern, Anstriche erneuern, großere Schäden zur zeitnahen Reparatur anmelden, alles ohne große Pläne. Einfach machen (so redet der SPD-Müller doch immer). Aber reden ist das eine, machen das andere.

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    Klemmi
    11.04.2018

    Dass sich das Engagement der Stadtverwaltung immer mehr auf das Zentrum konzentriert, spiegelt sich am Zustand der Peripherie- und genau diese wird jedoch gern besucht, nicht nur von Einheimischen. Tristesse und teilweise Verwahrlosung. Ob nun Rabensteiner Viadukt, Tierpark oder dessen Umgebung- alles vermittelt einen schmuddeligen Eindruck. Offensichtlich möchte die Stadtverwaltung ein modernes Zentrum, mit kulturellen Angeboten, welche jedoch nicht die Breite ansprechen, aus den Boden stampfen und vergisst dabei die eindruckgebende Peripherie. Sich bei den desolaten Spielplatz auf das fehlende Konzept zu berufen ist eine schwache Antwort und wirft zeitgleich die Frage auf, warum keine Maßnahmen für den Erhalt des Spielplatzes getroffen wurden.

  • 0
    6
    Interessierte
    11.04.2018

    Den Gedanken von @587977: hatte ich auch schon und will den gleich mal noch ergänzen :

    Wo wir doch in der Stadt immer so gerne ´umräumen`, da könnten wir doch auch gleich den abgelegenen Tierpark und das abgelegene Wildgatter und den abgelegenen Botanischen Garten mal zusammen auf eine ´zentrale` Stelle in der Innenstadt bringen ?

    Somit vielleicht auf den Volksplatz , oder wenn die Schillingschen Figuren dann auf der Theatertreppe stehen , das alles auf der Wiese am Anfang / Ende vom Schloßteich unterbringen , zumal die Kinder gleich daneben auf dem Konkordiapark anzutreffen sind ...

    Oder vielleicht den Tierpark und das Wildgatter in den Küchwald bringen , zentral gelegen zwischen dem Botanischen und der Pioniereisenbahn ...
    Darauf ist die Stadtverwaltung mit den vielen klugen Köpfen aus den verschiedensten Berufsbranchen wohl noch nicht gekommen ?

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    Steuerzahler
    11.04.2018

    @587977: Sie haben das Problem auf den Punkt gebracht! Kein Geld für die
    normale Daseinsfürsorge aber große Flausen im Kopf. Hat Gunzenhauser, Stadion usw. in den vergangenen Jahren nicht gereicht? Spätestens wenn der Besucher auf Grund des Straßenzustandes mit dem Jeep anreist, weiß er wo in C die Prioritäten verortet sind. Und Probleme mit einem seit Jahren vernachlässigten Spielplatz vor einer Einrichtung, die eigentlich Besuchermagnet sein soll, spricht Bände über die Arbeit der Verwaltung und des Rates!

  • 8
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    Blackadder
    11.04.2018

    Wichtig wäre zunächst, und das ergibt sich auch aus dem Artikel, die Tierparkplanung endlich auf die Reihe zu bekommen. Wenn dann klar ist, ob der Spielplatz innerhalb (das wäre für viele Nutzer sehr ungünstig) oder außerhalb des Tierparkgeländes liegt, kann man an die Sanierung gehen. Man kann doch einen Spielplatz, der so günstig gelegen ist und so stark frequentiert wird, nicht einfach vergammeln lassen?!

  • 9
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    587977
    11.04.2018

    Hier wird eindeutig wieder an der falschen Stelle gespart. Man muss aber auch sagen, dass die Baupreise der Wahnsinn sind. 80.000 Euro ?! für ein paar Spielgeräte überwiegend aus Brettern, ernsthaft?
    Hauptsache man träumt von einem Theater-Viertel für 100 Mio. Euro - wann wir endlich erkannt, dass es die kleinen Dinge sind, die die Stadt lebenswert machen? Da helfen keinen kaum genutzten Prestigeprojekte, wie Kunstsammlungen, Stadion oder eben Theater.



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