Streit im Zentrum eskaliert - 35-Jähriger schwer verletzt

Chemnitz.

Ein 35-Jähriger ist bei einer Auseinandersetzung am späten Samstagnachmittag auf der Jägerstraße in Chemnitz schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, gerieten der Tunesier und ein 32-jähriger Afghane gegen 17.45 Uhr in einen Streit, der schließlich eskalierte. Der 32-Jährige verletzte den 35-Jährigen offenbar mit einem Messer und flüchtete anschließend.

Alarmierte Polizisten stellten den 32-Jährigen in der Nähe des Tatortes. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und nach ersten polizeilichen Maßnahmen aus der Polizeidienststelle entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (fp)

 

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15Kommentare
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  • 2
    1
    Pixelghost
    18.01.2018

    @1953866, es gibt noch weitere ?Figuren? auf diesem Schachbrett. Der Herr Runkel ist finanziellen Zwängen unterworfen. Seit den 90zigern Jahren wurde in der Landesregierung ein redigierter Sparkurs gefahren, ausgelöst durch MP Biedenkopf. Er war es, der den ÖD landesweit von 125000 auf 97000 Stellen kürzen wollte, und unter Beifall (Wiederwahl) gekürzt hat - befeuert durch die Kostendebatte und den Neid vieler auf die ?hohen? Gehälter der Angestellten und Beamten im ÖD. ?Schlanker Staat? war das Zauberwort. Und das betraf alle. Lehrer, Polizisten, Angestellte in den Verwaltungen, in Universitäten, Ordnungsämter ect. Und wenn die Stadtführung nach Dresden fuhr und für mehr Geld ?demonstrierte? bekam sie wohl eher eine Abfuhr, egal wie der Finanzminister hieß. Potsdam z.Bsp. leistet sich - und die Brandenburger schwimmen keineswegs im Geld - seit 2014 54!! OrdnungsamtmitarbeiterInnen, bei einer Einwohnerzahl von ca. 170000. Wieviele hat Chemnitz? 2016 beschloss man die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiter bis 2017 auf 22. Die hat man vielleicht jetzt auch endlich auf der Straße. aber sieht man sich die Einwohnerzahl in Chemnitz an, dann ist man gegenüber Potsdam noch weit davon entfernt. Und die Aufgaben sind ja da. Es ist ja nicht so, dass es für die Daumen und Herren nichts zu tun gäbe - wenn ich mir da nur die Parksituation in meinem Wohnbereich ansehe... Der Herr Runkel mag für die allgemeine Sicherheit in der Stadt zuständig sein, aber die Verantwortung für die Kriminalitätsrate in der Stadt hat die Polizei. Deren personelle Stärkung kann aber ein Dezernent für Sicherheit kaum beeinflussen. Er stellt nicht ein, er bildet nicht aus. Er befehligt nicht. Das Geld für die Polizei kommt aus dem Landeshaushalt. Polizisten werden vom Landesamt für Finanzen bezahlt, nicht vom Herrn Runkel. Der Herr Polizeipräsident Reißmann braucht mehr Leute. Dann haben die mehr Zeit Streife zu fahren, Straftaten zu verhindern und sind schneller an Tatorten. Aber sie können dann auch mehr Verkehrskontrollen machen. Und da werden die Lippen mancher Mitmenschen schnell dünner...

  • 3
    0
    1953866
    18.01.2018

    @pixelhost, ok, hier liegen unsere Meinungen doch nicht weit auseinander. Herr Runkel für Prävention, Polizei für Ermittlung. Natürlich ist dieser Mann nicht unmittelbar schuld an einzelne Straftaten. Eine Verantwortung für die Kriminalitätsrate in der Stadt hat er schon. So wie ich mich an einen Abgeordneten wenden soll, so muss er sich mit höheren Stellen im Land und Bund auseinandersetzen, um das Bestmögliche für die Stadt heraus zu holen. Warum gibt es denn diesen Posten?

  • 2
    1
    Pixelghost
    18.01.2018

    @1953866, ich muss mich berichtigen: Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes dürfen Hundeführer anhalten und nach dem Hundebeutel fragen bzw. bei Verstößen gegen die Leinenpflicht oder dem Nichteinsammeln von Hundekot entsprechende Maßnahmen gegen den Hundeführer durchführen. Durchsuchungen der Person und die Feststellung der Personalien geht nur mit der Erlaubnis der betroffenen Person, ansonsten muss die Polizei ran (siehe Kaufhausdedektiv, CVAG-Kontrolleure etc. pp.).

  • 3
    2
    Pixelghost
    18.01.2018

    @1953866, der Herr Runkel ist Dezernent für Recht und Sicherheit. Das ist richtig. Und sicherlich kann sich der Herr Runkel für eine Gesetzsänderung des Waffenrechts - Verkürzung der Klingenlänge von mitgeführten Messern - stark machen. Das können Sie aber auch: indem Sie zu ihrem Bundestagsabgeorndeten gehen - oder dem eine e-mail schreiben - wie auch immer - und ihn darum bitten, dass seine Fraktion im Bundestag einen Gesetzesänderung auf den Weg bringt. Sollte dies dann beschlossen werden, ist die (Landes-)POLIZEI - und nicht der vom Herrn Runkel geführte Gemeindliche Vollzugsdienst -sprich Ordnungsamt - für deren Kontrolle und Durchsetzung verantwortlich. Da gibt es klare Regeln. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind nämlich nicht berechtigt, Personen anzuhalten und auf ihre mitgeführten Gegenstände zu durchsuchen. Und die Polizei darf das auch nur unter ganz bestimmten, streng ausgelegten Vorraussetzungen. Sie können sich auf jedem Polizeirevier von den Beamten erklären lassen, welche Voraussetzungen das sind. Und auch dort können sie als Bürger der Stadt fordern, dass die Kontrollen in dieser Hinsicht intensiviert werden. Außerdem, so denke ich, weiß die Polizei, anhand ihrer Erkenntnisse über in ihren Bereich begangenen Delikte der Körperverletzung mit Messer und ähnlich benutzen Gegenständen, ganz genau was draußen los ist. Und doch sind ihr im Hinblick auf Kontrollen in vielen Fällen die Hände gebunden, denn die Freizügigkeit und die Persönlichkeitsrechte eines Jeden der sich im öffentlichen Raum bewegt sind ein hohes Gut und Eingriffe in diesen Bereich müssen gut begründet sein. Es gibt eine Menge Leute die, aus den unterschiedlichsten Sichtweisen heraus sofort ?Skandal? rufen. Ich denke dabei nur mal an die in der vergangenen Woche durchführten Kontrolle, an der 100 Beamte beteiligt waren und nur 10 Straftaten festgestellt wurden. Die einen bemängelten die hohe Anzahl der Beamten und machten sofort eine dementsprechende (in meinen Augen blödsinnige) Kostenrechnung auf, die anderen lachten über nur 10 festgestellte Verstöße u.a. auch - wenn ich mich recht erinnere - gegen das Waffenrecht. Und dass sich Politiker gern Erfolge in der Kriminalitätsbekämpfung an ihr Revers heften, obwohl sie nur wenig damit zu tun haben: So what. Ich war 40 Jahre mittendrin und nicht nur dabei.

  • 4
    1
    fschindl
    17.01.2018

    die Runkelrübe kann doch nur Karneval und Blitzer...ihr erwartet echt zuviel von dem Mann

  • 4
    1
    1953866
    15.01.2018

    @Blackadder, die Polizei ist zuständig für die Ermittlungen begangener Straftaten. Herr Runkel ist zuständig für Konzepte die verhindern, dass Straftaten begangen werden. Er könnte sich zum Beispiel dafür stark machen, dass Messer ab einer bestimmten Klingenlänge als Waffen eingestuft und nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden dürfen. Bei dieser Körperverletzung war ja wieder einmal offenbar (Einzelfall!), "Messer" im Spiel. Ist das so schwer zu verstehen?

  • 1
    5
    Blackadder
    15.01.2018

    @ 1953: Wer ist denn Ihrer Meinung nach bei Körperverletzung zuständig, wenn nicht die Polizei?

  • 6
    2
    1953866
    15.01.2018

    @Blackadder, wo steht in meinem Beitrag "Polizei"? Aber bitteschön: Ist Herr Runkel als Dezernent der Stadt Chemnitz für Recht, Sicherheit und Umweltschutz zuständig, also verantwortlich für Recht, Sicherheit...dieser Stadt, ja, oder nein? Ist es seine Aufgabe in Zusammenarbeit u. a. mit der (Landes)-Polizei Konzepte zur Kriminalitätsprävention zu entwickeln, ja, oder nein? http://kommunalwiki.boell.de/index.php/Kriminalit%C3%A4tspr%C3%A4vention Gehört die Stadtpolizei mit dem Chemnitzer Wappen auf dem Ärmel zur Stadt Chemnitz, ja, oder nein? https://www.sachsen-fernsehen.de/neues-outfit-fuer-chemnitzer-stadtpolizei-82289/

  • 2
    5
    Blackadder
    15.01.2018

    @1953: Die Polizei ist aber doch Ländersache, oder nicht?

  • 5
    1
    1953866
    15.01.2018

    @Pixelghost, Meines Wissens ist Herr Runkel Dezernent für Recht, Sicherheit und Umweltschutz. Wer trägt (gerne) die Verantwortung, wenn die Kriminalität in der Stadt rapide sinken würde? Und wie sieht das im Umkehrschluss aus?

  • 5
    5
    Pixelghost
    14.01.2018

    @ArndtBremen, was hat der Herr Runkel damit zu tun, dass sich an einem Samstagabend ein Tunesier und ein Afghane an die Gurgel gehen?

  • 15
    3
    1953866
    14.01.2018

    @Hinterfragt, aktuell (15:42) gibt es 6 Leute die Ihren Vorschlag missbilligen, das Mitführens von Messer, wir reden nicht von Taschenmesser mit 4 cm Klinge, zu verbieten. Wahrscheinlich, weil es sich um eine urdeutsche Tradition handelt, größere Messer in der Öffentlichkeit am ?Mann? zu haben. Und Traditionen muss man ehren. Warum die Leute gegen Ihren Vorschlag sind, werden wir bestimmt nicht erfahren. Hinweis: man hat in den letzten Jahren das Waffenrecht (Schreckschuss-, Luftdruckwaffen, kleiner Waffenschein) geändert. Selbst das Mitführen eines als Tatwaffe geeigneten Gegenstands, z. B. Baseballschläger, kann eingezogen werden, wenn man nicht den Einsatzzweck als Sportgerät beweisen kann. Und natürlich könnte man auch bei einem Verbot von Messer, bestimmte Messer (Butterfly) sind ja schon verboten, dies stichpunktartig kontrollieren, wenn man denn wollte.

  • 21
    3
    Slash140786
    14.01.2018

    Und als Kind dachte ich immer, jmd. der so etwas macht sitzt erst einmal bis zu seiner Verurteilung einer Art Untersuchungshaft (auch schon um die Allgemeinheit zu schützen) - so kann man sich irren. Offenbar helfen da nur messer-sichere Westen für alle oder aber jmd. in Verantwortung der sich der Ursachen annimmt. So zynisch das klingt, sicherer und wahrscheinlich die erste Variante.

  • 15
    8
    Hinterfragt
    14.01.2018

    Wann wird diesen Leuten endlich das Tragen/ Mitführen von Messern untersagt?

  • 12
    10
    ArndtBremen
    14.01.2018

    Herr Runkel, nehmen Sie Ihren Hut und machen Sie Platz für einen Fachmann.



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