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Foto: Armin Weigel/dpa

Streit im Zentrum eskaliert - 35-Jähriger schwer verletzt

erschienen am 14.01.2018

Chemnitz. Ein 35-Jähriger ist bei einer Auseinandersetzung am späten Samstagnachmittag auf der Jägerstraße in Chemnitz schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, gerieten der Tunesier und ein 32-jähriger Afghane gegen 17.45 Uhr in einen Streit, der schließlich eskalierte. Der 32-Jährige verletzte den 35-Jährigen offenbar mit einem Messer und flüchtete anschließend.

Alarmierte Polizisten stellten den 32-Jährigen in der Nähe des Tatortes. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und nach ersten polizeilichen Maßnahmen aus der Polizeidienststelle entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (fp)

 

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
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  • 18.01.2018
    15:39 Uhr

    Pixelghost: @1953866, es gibt noch weitere ?Figuren? auf diesem Schachbrett. Der Herr Runkel ist finanziellen Zwängen unterworfen.
    Seit den 90zigern Jahren wurde in der Landesregierung ein redigierter Sparkurs gefahren, ausgelöst durch MP Biedenkopf. Er war es, der den ÖD landesweit von 125000 auf 97000 Stellen kürzen wollte, und unter Beifall (Wiederwahl) gekürzt hat - befeuert durch die Kostendebatte und den Neid vieler auf die ?hohen? Gehälter der Angestellten und Beamten im ÖD.

    ?Schlanker Staat? war das Zauberwort.

    Und das betraf alle. Lehrer, Polizisten, Angestellte in den Verwaltungen, in Universitäten, Ordnungsämter ect.

    Und wenn die Stadtführung nach Dresden fuhr und für mehr Geld ?demonstrierte? bekam sie wohl eher eine Abfuhr, egal wie der Finanzminister hieß.

    Potsdam z.Bsp. leistet sich - und die Brandenburger schwimmen keineswegs im Geld - seit 2014 54!! OrdnungsamtmitarbeiterInnen, bei einer Einwohnerzahl von ca. 170000.

    Wieviele hat Chemnitz? 2016 beschloss man die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiter bis 2017 auf 22. Die hat man vielleicht jetzt auch endlich auf der Straße. aber sieht man sich die Einwohnerzahl in Chemnitz an, dann ist man gegenüber Potsdam noch weit davon entfernt. Und die Aufgaben sind ja da. Es ist ja nicht so, dass es für die Daumen und Herren nichts zu tun gäbe - wenn ich mir da nur die Parksituation in meinem Wohnbereich ansehe...

    Der Herr Runkel mag für die allgemeine Sicherheit in der Stadt zuständig sein, aber die Verantwortung für die Kriminalitätsrate in der Stadt hat die Polizei.
    Deren personelle Stärkung kann aber ein Dezernent für Sicherheit kaum beeinflussen. Er stellt nicht ein, er bildet nicht aus. Er befehligt nicht. Das Geld für die Polizei kommt aus dem Landeshaushalt. Polizisten werden vom Landesamt für Finanzen bezahlt, nicht vom Herrn Runkel.

    Der Herr Polizeipräsident Reißmann braucht mehr Leute. Dann haben die mehr Zeit Streife zu fahren, Straftaten zu verhindern und sind schneller an Tatorten. Aber sie können dann auch mehr Verkehrskontrollen machen. Und da werden die Lippen mancher Mitmenschen schnell dünner...


    0 2
     
  • 18.01.2018
    12:13 Uhr

    1953866: @pixelhost, ok, hier liegen unsere Meinungen doch nicht weit auseinander. Herr Runkel für Prävention, Polizei für Ermittlung. Natürlich ist dieser Mann nicht unmittelbar schuld an einzelne Straftaten. Eine Verantwortung für die Kriminalitätsrate in der Stadt hat er schon. So wie ich mich an einen Abgeordneten wenden soll, so muss er sich mit höheren Stellen im Land und Bund auseinandersetzen, um das Bestmögliche für die Stadt heraus zu holen. Warum gibt es denn diesen Posten?

    0 2
     
  • 18.01.2018
    10:32 Uhr

    Pixelghost: @1953866, ich muss mich berichtigen: Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes dürfen Hundeführer anhalten und nach dem Hundebeutel fragen bzw. bei Verstößen gegen die Leinenpflicht oder dem Nichteinsammeln von Hundekot entsprechende Maßnahmen gegen den Hundeführer durchführen. Durchsuchungen der Person und die Feststellung der Personalien geht nur mit der Erlaubnis der betroffenen Person, ansonsten muss die Polizei ran (siehe Kaufhausdedektiv, CVAG-Kontrolleure etc. pp.).

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  • 18.01.2018
    10:13 Uhr

    Pixelghost: @1953866, der Herr Runkel ist Dezernent für Recht und Sicherheit. Das ist richtig. Und sicherlich kann sich der Herr Runkel für eine Gesetzsänderung des Waffenrechts - Verkürzung der Klingenlänge von mitgeführten Messern - stark machen.
    Das können Sie aber auch: indem Sie zu ihrem Bundestagsabgeorndeten gehen - oder dem eine e-mail schreiben - wie auch immer - und ihn darum bitten, dass seine Fraktion im Bundestag einen Gesetzesänderung auf den Weg bringt.

    Sollte dies dann beschlossen werden, ist die (Landes-)POLIZEI - und nicht der vom Herrn Runkel geführte Gemeindliche Vollzugsdienst -sprich Ordnungsamt - für deren Kontrolle und Durchsetzung verantwortlich. Da gibt es klare Regeln.

    Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind nämlich nicht berechtigt, Personen anzuhalten und auf ihre mitgeführten Gegenstände zu durchsuchen. Und die Polizei darf das auch nur unter ganz bestimmten, streng ausgelegten Vorraussetzungen. Sie können sich auf jedem Polizeirevier von den Beamten erklären lassen, welche Voraussetzungen das sind. Und auch dort können sie als Bürger der Stadt fordern, dass die Kontrollen in dieser Hinsicht intensiviert werden.

    Außerdem, so denke ich, weiß die Polizei, anhand ihrer Erkenntnisse über in ihren Bereich begangenen Delikte der Körperverletzung mit Messer und ähnlich benutzen Gegenständen, ganz genau was draußen los ist. Und doch sind ihr im Hinblick auf Kontrollen in vielen Fällen die Hände gebunden, denn die Freizügigkeit und die Persönlichkeitsrechte eines Jeden der sich im öffentlichen Raum bewegt sind ein hohes Gut und Eingriffe in diesen Bereich müssen gut begründet sein. Es gibt eine Menge Leute die, aus den unterschiedlichsten Sichtweisen heraus sofort ?Skandal? rufen.
    Ich denke dabei nur mal an die in der vergangenen Woche durchführten Kontrolle, an der 100 Beamte beteiligt waren und nur 10 Straftaten festgestellt wurden. Die einen bemängelten die hohe Anzahl der Beamten und machten sofort eine dementsprechende (in meinen Augen blödsinnige) Kostenrechnung auf, die anderen lachten über nur 10 festgestellte Verstöße u.a. auch - wenn ich mich recht erinnere - gegen das Waffenrecht.

    Und dass sich Politiker gern Erfolge in der Kriminalitätsbekämpfung an ihr Revers heften, obwohl sie nur wenig damit zu tun haben: So what. Ich war 40 Jahre mittendrin und nicht nur dabei.

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  • 17.01.2018
    17:06 Uhr

    fschindl: die Runkelrübe kann doch nur Karneval und Blitzer...ihr erwartet echt zuviel von dem Mann

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