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Unfallschwerpunkt Überflieger-Zufahrt: Vor allem spontane Spurwechsel kurz vor der Brücke sorgen immer wieder für Kollisionen.

Foto: Andreas SeidelBild 1 / 2

Tiefbauamt will Überflieger-Zufahrt entschärfen

Laut Rathaus gilt die Überfahrt vom Südring auf die Neefestraße als Unfallschwerpunkt. Mehrere Veränderungen sollen die Probleme dort beseitigen.

Von Swen Uhlig
erschienen am 11.10.2017

Stelzendorf. Erst vor wenigen Wochen hatte ein Unfall auf dem Südring für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Laut Polizei war ein Autofahrer mit seinem Kleinwagen nahe dem Überflieger beim Spurwechsel mit einem anderen Fahrzeug kollidiert. Beide Autos schleuderten über die Fahrbahn, eines prallte gegen einen Lichtmast. Wegen der Unfallaufnahme und der Räumung der Straße blieb der Südring etwa eine Stunde gesperrt.

Derartige Unfälle gibt es immer wieder an der Zufahrt zum Überflieger. Es sind vor allem Kollisionen beim Spurwechsel: Wer vom Südring kommend in Richtung Autobahn 72 will, muss sich mit seinem Fahrzeug links einordnen. Vor allem ortsfremde Autofahrer tun sich damit offenbar schwer, Unfallhäufungen sind die Folge. Von einem Schwerpunkt spricht man im Rathaus immer genau dann, wenn es im Zeitraum von zwölf Monaten mindestens fünf Unfälle gibt, die sich ähnlich sind. Dieses Kriterium erfüllt die Südring-Zufahrt zum Überflieger wie 88 weitere Unfallschwerpunkte in Chemnitz auch.

Mit einem Maßnahmenpaket versucht das Tiefbauamt inzwischen gegenzusteuern. So ist an dem neuralgischen Punkt geplant, die Geschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde zu reduzieren: Zwar gilt auf dem Überflieger selbst bereits jetzt Tempo 50, bis zur Auffahrt dürfen Autos derzeit aber noch mit 70Kilometer pro Stunde rollen. Zudem wird die Sperrlinie zwischen den Südring-Fahrspuren verlängert, was spontane Spurwechsel verhindern soll. Und als dritte Maßnahme sollen die Wegweiser geändert werden, um Autofahrer schon früher und auch deutlicher auf die verkehrlichen Gegebenheiten hinzuweisen. Das gesamte Paket soll 5000 Euro kosten und bis Monatsende umgesetzt sein - flankiert von regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
7
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 12.10.2017
    14:54 Uhr

    Interessierte: Wenn ich hier 4 Daumen nach unten habe , dann waren wohl doch die Politiker dran Schuld ?

    Man sollte mal aufrufen : A20 Sperrung

    4 1
     
  • 11.10.2017
    23:07 Uhr

    cn3boj00: Der ganze Überflieger ist eine einzige Fehlkonstruktion, die Planer gehören aus ihrem Job entfernt. 90% der Fahrzeuge, die den Südring hinab fahren, wollen auf den Überflieger. Und müssen auf eine Spur. Und so ist die linke Spur in der Rush hour ab der Stolli zu, und wer clever ist fährt rechts, möglichst bis nach der Ampel. Es gibt aber keine Reißverschlussstelle. Es geht nur mit Reindrängeln und hoffen auf das mitspielen derer, die sich brav links anstellen. Ob das reindrängeln mit 50 oder 70 erfolgt wird egal sein, eine längere Sperrlinie wird entweder die Unfallstelle verschieben oder man wird sie missachten. Die Verengung von 2 auf eine Spur ginge eigentlich nur mit einer echten Enfädelstelle mit Reißverschluss (den leider viele auch nicht begreifen).

    1 5
     
  • 11.10.2017
    13:51 Uhr

    Interessierte: Haben das denn Politiker zu verantworten ?

    Ich vermute , dort scheinen Menschen geplant und gebaut zu haben , die keine Ahnung hatten oder vielleicht auch gar keinen ( genügenden ) Abschluß für solch eine Arbeit hatten ?
    So etwas gibt es auch im Westen , also unkompetente Menschen ?

    In Bad Reichenhall war mal ein Dach einer Halle eingestürzt und derzeit besteht dort bei der ^Heilig Geist-Kirche^ aufgrund von Falschplanung - Einsturzgefahr
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/landkreis-starnberg-diese-kirche-ist-zu-gefaehrlich-zum-beten-1.3703313

    In der DDR habe ich so etwas nicht gehört , da gab es nur Asbest ?.
    Aber im Westen wurde der damals auch verbaut , nur hat man da wohl bis heute nicht so genau hingeschaut ...

    7 3
     
  • 11.10.2017
    13:25 Uhr

    fsaenge: Da kann ich nur sagen, selbstgemachtes Leid der seinerzeitig Verantwortlichen im Rathaus, welches jetzt die Bürger ausbaden dürfen. Hätte man seinerzeit die Planungen und Umsetzung des Überfliegers nicht dermaßen verhauen, dann gäbe es das Problem heute nicht. Aber den Altparteinen ging es schon damals nur um "schnell, schnell". Und dann wird es eben Mist.

    6 8
     
  • 11.10.2017
    12:13 Uhr

    881924: Sehe ich ähnlich, eine völlig sinnlose Maßnahme und es wird die Unfälle nicht verringern. Vielleicht passieren diese dann weiter oben oder eben mit geringerer Geschwindigkeit. Ich vermute am Ende ensteht an der Stelle nur noch mehr Stau. Liebe Damen und Herren im Rathaus einfach mal Montags 07:30 Uhr an die Stelle stellen und den täglichen Krieg beobachten dann erkennt man auch das grundsätzliche Problem und die Fehlplanung am Überflieger!

    1 9
     
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