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Auf Shopping-Tour: Carsten Mohe, Andrea Lieber, Maik Mohe und Susann Hachenberger. Die neue Sonnenbrille war ein Spontankauf.

Foto: Carsten WagnerBild 1 / 3

Eine Kreisstadt im Modefieber

Die fehlende Hauptbühne wurde zur Modenacht kaum vermisst. Dafür gab es im Atelier West großes Kino und echte Trends für Groß und Klein bei den Händlern zu entdecken.

Von Katja Lippmann-Wagner
erschienen am 14.05.2018

Annaberg-Buchholz. Die Hauptbühne auf dem Annaberger Markt fehlte zwar diesmal, doch gähnende Leere herrschte in diesem Bereich zur Annaberger Modenacht trotzdem nicht. Vor den Verpflegungsbuden bildeten sich nicht nur zur besten Abendbrotzeit lange Schlangen. Das Wetter hätte zur Annaberger Modenacht am Samstagabend nicht besser sein können und auch das Programm bot alles, was das Herz von modebewussten Menschen begehrt.

Die Meinungen über die fehlende Bühne gingen unter den Besuchern weit auseinander. Denise Bach aus Sehma, die mit ihren beiden Töchtern Emilia (8) und Mariella (3) auf Shopping-Tour war, vermisste die große Bühne nicht: "Mir ist das gar nicht richtig aufgefallen. Es ist doch überall viel los." Sie wollte für ihre Mädchen noch Schuhe und Sommerklamotten kaufen. "Ich bin gern bei der Modenacht und ich gehe gern in Annaberg einkaufen", so Denise Bach.

Carsten Mohe aus Crottendorf sah das ganz anders: "Es ist wirklich schade, dass die Stadt diesmal keine Bühne aufgebaut hat. Ein zentraler Anlaufpunkt ist besser." Susann Hachenberger meinte jedoch: "Obwohl keine Bühne auf dem Markt steht, ist er komplett voll. Überhaupt sind viele Leute da, das Wetter passt." Die Modenacht sei immer wieder schön. Maik Mohe kam nicht nur zum Bummeln, sondern entdeckte eine neue Sonnenbrille. "Das war ein Spontankauf", sagt er: "Es gab eine nette Beratung und die Brille ist richtig schön." Andrea Süß aus Elterlein kam ebenfalls mit ihrer besseren Hälfte zum Bummeln. "Wir wollten einfach mal raus, ein bisschen abschalten."

Möglichkeiten gab es auf mehreren kleinen Bühnen und Laufstegen viele. Bei Maroo beispielsweise zeigte sich, dass auffällig gemusterte Hosen in diesem Sommer im Trend sind, pastellfarbene Oberteilen ebenso. Während auf der Bühne bei Maroo Mode für junge Frauen und Männer präsentiert wurde, hatte man am Atelier West den roten Teppich ausgerollt und wie bei großen Modepräsentationen eine Fotowand aufgebaut. In der Galerie selbst war es diesmal abgedunkelt. Dafür leuchten in der Mitte des Raums bunte Hemden. Sie stammen vom Label Germens und sind bis Ende Juni zu sehen. Der Herr dieser Hemden ist René König. Er arbeitet dafür mit verschiedenen Künstlern zusammen. Das Label sei in einem Zusammenspiel zwischen ihm und dem Künstler Gregor T. Kozik entstanden. "Die Hemden sind je Farbkombination auf 99 Stück limitiert", verspricht König. Dafür gibt es seine Hemden in zehn Größen - von XS bis zu 6XL. Aufgrund überwiegend auffälliger Muster sind sie allerdings nur etwas für den modebewussten Herren. "Der Stoff ist pflegeleicht und bis 60 Grad Celsius waschbar. Es ist ägyptische Baumwolle, die in der Lausitz gewebt wird", erklärte König. Druckvorbereitung, Druck und Stoffveredelung würden in Frankenberg geschehen. Zugeschnitten und genäht wird der Stoff in einer Manufaktur in Polen. Die Ausstellung der Hemden habe man so konzipiert, dass sie auf "Wanderschaft" gehen kann. "In Annaberg - hier zur Modenacht - war der Auftakt", sagte René König, der auf internationale Erfahrungen als Ausstellungsgestalter zurückgreifen kann und natürlich ganz genau weiß, wie man Dinge wirkungsvoll in Szene setzt.

 
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