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Eltern von Luca hoffen auf ein Wunder

Der Sechsjährige ist an Leukämie erkrankt. Doch trotz moderner Therapie erlitt er einen Rückfall. Mittlerweile wurde er in ein Chemnitzer Krankenhaus verlegt. Sein Zustand ist kritisch.

Von Denise Märkisch
erschienen am 12.05.2018

Ehrenfriedersdorf/Chemnitz. Das Schicksal des kleinen Luca aus Ehrenfriedersdorf berührt eine ganze Stadt. Nachdem sein Kindergarten - die Kita "Sonnenhügel" - für den Sechsjährigen und seine Familie eine Spendenaktion ins Leben gerufen hatte, wurden Benefizveranstaltungen organisiert und Spendenboxen aufgestellt. Unzählige Menschen nahmen Anteil, spendeten Geld. Tausende Euro sind so bereits zusammengekommen. Ein kleiner Teil davon floss inzwischen in eine Art ferngesteuerten Gabelstapler, der Luca etwas Ablenkung bringt. Doch nicht nur materiell ist die Anteilnahme groß, sagt Kitaleiterin Dana Clauß. Auch emotional fühlen die Ehrenfriedersdorfer mit der Familie mit.

Im vergangenen Sommer erkrankte Luca an einer B-Zell Leukämie vom Typ Burkitt. Zunächst bekam er Ohrenschmerzen, dann taten Mund, Lippen und der Rücken weh. Keiner wusste, was ihm fehlt. Die Ärzte vermuteten erst, dass sich Luca mit dem Epstein Barr Virus, dem Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers, infiziert hat. Doch weitere Untersuchungen brachten schließlich die traurige Gewissheit, dass es Leukämie ist.

Chemotherapie folgte, die zunächst auch gut anschlug. Doch der Krebs kehrte zurück. Luca kam in die Berliner Charité. Er erhielt spezielle Antikörper und auch eine Stammzellentransplantation. Doch kurz darauf erlitt der Erzgebirger erneut einen Rückfall. Die Mediziner in Berlin konnten für Luca nichts weiter tun, was nicht auch in einem anderen Krankenhaus getan werden kann. Also wurde der kleine Junge nun wieder nach Chemnitz verlegt. Näher an seine Heimat. Der behandelnde Arzt versucht laut seinem Vater sein Möglichstes, um dem Jungen etwas Linderung zu verschaffen. "Wir hoffen, dass noch ein Wunder geschieht."

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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