Kurort investiert mehr als 500.000 Euro

Zu den größten Posten des Thermalbad Wiesenbader Haushaltes gehören der geplante Abriss der Himmelmühle und ein neues Feuerwehrfahrzeug. Eine Steuererhöhung ist nicht vorgesehen.

Thermalbad Wiesenbad.

Im Kurort wird sich in diesem Jahr einiges tun. Wenn alles klappt, das heißt, Fördermittel fließen, wird beispielsweise die Industriebrache Himmelmühle abgerissen. Allein dafür sind im Haushalt der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad knapp 700.000 Euro eingeplant. Die Kommune hofft auf 625.500 Euro Fördermittel.

Doch in Thermalbad Wiesenbad soll nicht nur weggerissen werden, sondern auch Neues entstehen. Allein in der Rubrik Investitionen sind 566.000 Euro verplant. Der größte Posten wird die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für die Thermalbad Wiesenbader Feuerwehr sein. 170.000 Euro sind dafür eingeplant, 120.000 Euro davon werden mit Fördermitteln finanziert. Das alte Fahrzeug ist mehr als 40 Jahre alt und muss dringend ersetzt werden. Zudem sollen der Buchenweg und Auenweg in Schönfeld gebaut werden. Für diese Maßnahmen rechnet Kämmerin Katrin Wasner mit Kosten in Höhe von 145.000 beziehungsweise 138.000 Euro. Die Straßenbeleuchtung auf dem Auenweg wird mit zusätzlichen 15.000 Euro zu Buche schlagen. Ein Multicar für den Bauhof soll nochmals knapp 100.000 Euro kosten.

Außerdem hat die Gemeinde noch einige Posten aus dem Vorjahr offen. Dazu zählt unter anderem die Trauerhalle in Schönfeld. Deren Modernisierung ist seit Jahren geplant. Lange stand aber nicht fest, wie das Vorhaben finanziert werden kann. Bis sich ein Fördertopf auftat. Allerdings kam die Zusage für die Mittel im vergangenen Jahr zu spät, sodass der Umbau und die Modernisierung der Trauerhalle im 2018er-Haushalt wieder auftauchen. Die Gemeinde geht von Kosten in Höhe von 200.000 Euro aus.

Für Instandhaltungsmaßnahmen sind 2018 rund 950.000 Euro vorgesehen. Neben der Himmelmühle fallen darunter beispielsweise auch Vorhaben am Sportlerheim in Wiesa. Das Haus am Fußballplatz hat die besten Zeiten schon lange hinter sich. Für Dach, Heizung, Duschen sind nun insgesamt 20.000 Euro einplant. Zudem soll die Treppenanlage an der Dreigüterstraße in Wiesa für 22.000 Euro instand gesetzt werden. Und auch in die Schulgasse in Neundorf fließen mehr als 75.000 Euro.

An den Hebesätzen für die Grundsteuer A und B sowie Gewerbesteuer soll sich in diesem Jahr nichts ändern, erklärte Katrin Wasner bei der 1. Lesung des Haushalts. Sie liegen weiterhin bei 300 Prozent bei der Grundsteuer A, bei 395 Prozent bei der Grundsteuer B und bei 375 Prozent bei der Gewerbesteuer. In der nächsten Sitzung des Gemeinderates soll das Zahlenwerk beschlossen werden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...