Neudorfer feiern Weltmeister im Suppentopfziehen

Neudorf. Porreesuppe mit Lachs und Dill: Das ist das Erfolgsrezept von Gabi Schellenberger (58) aus Auerswalde. Bereits im vergangenen Jahr wollte sie Suppenkönigin werden, landete auf dem dritten Platz. Nun klappte es, ihr Rezept überzeugte die Jury vor 23 anderen. Sonst verwöhnt sie ihre große Familie mit ihren Kochkünsten. Freilich durften am Sonntag auch die rund 400 Zuschauer im Neudorfer Kaiserhof bei der nunmehr zehnten Auflage des Wettstreits zum Suppenlöffel greifen.

 

Gegen 15 Uhr stand dann ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags an: die Weltmeisterschaft im Suppentopfziehen. Mit acht Leuten fiel die Beteiligung etwas geringer aus als in den vergangenen Jahren. Als stärkster Suppentopfzieher setzte sich Rene Weighardt aus Neudorf durch. Laut Organisatorin Kerstin Jahn gab es fantastische Kämpfe. Im Finale habe sich der Suppentopf unter höchster Muskelanspannung der Kontrahenten teilweise eine Minute lang gar nicht gerührt. "Für die Weltmeisterschaft muss man schon trainiert sein", sagt Kerstin Jahn. Man brauche starke Muskeln und Training. "Ungeübte haben keine Chance." (bemä)

Video: Bernd März

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