Oberwiesenthal: Steinmeier kommt zum Antrittsbesuch nach Sachsen

Oberwiesenthal. Antrittsbesuch in Sachsen auf dem Dach des Freistaats: Bei 20 Zentimeter Neuschnee und dichtem Nebel ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Montagmittag auf dem Fichtelberg eingetroffen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender kam das Staatsoberhaupt im Fichtelberghaus mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und den sächsischen Landräten zu einem Gespräch über den demografischen Wandel im ländlichen Raum zusammen. Zuvor besuchte Steinmeier die Grube in Niederschlag, wo seit einigen Jahren Roherz zur Gewinnung von Flusssäure gefördert wird. Es ist das erste neu erschlossene Bergwerk seit 40 Jahren mit Übergang in den Regelbetrieb in Deutschland.

Bei seinem Besuch hob der Bundespräsident den Dialog der Politik mit den Bürgern als Mittel gegen erstarkenden Populismus hervor. Die Debatte über die Zukunft der Demokratie müsse "nicht nur, aber auch in Sachsen" geführt werden. Steinmeier ist seit dem 19. März 2017 der zwölfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland; Sachsen ist die neunte Station seiner Antrittsbesuche in den 16 Bundesländern. Termine in Penig, Bad Lausick, Nünchritz und Großenhain runden den ersten Besuchstag ab. Am Dienstag stehen mehrere Stationen in Dresden auf dem Programm. Dort will Steinmeier auch an einer Sitzung des sächsischen Kabinetts teilnehmen und auf einer Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung zum Thema Demokratie sprechen. Ein Besuch im Zentrum für regenerative Therapien rundet die Visite am Nachmittag ab. (oha/dpa)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...