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Mario Böhme - Betriebsführer Schmalspurbahn Steinbach-Jöhstadt

Foto: Sebastian Paul

Preßnitztalbahn traut sich - auf ein neues Terrain

Heiraten im klassischen Standesamt ist noch immer die Regel. Alternative Orte werden allerdings mehr denn je nachgefragt. Ein solcher könnte bald auch ein Wagen der Schmalspurbahn sein.

Von Thomas Wittig
erschienen am 07.12.2017

Jöhstadt. Geht nicht, gibt es nicht bei Mario Böhme. "Wir stehen allen neuen Ideen offen gegenüber", sagt der Chef der Preßnitztalbahn. Und so ist vor einiger Zeit auch Jens Schmiedel bei Mario Böhme auf offene Ohren gestoßen, als ihm der Standesbeamte die Idee vom Heiraten in der Schmalspurbahn vorstellte. Seither sind einige Monate vergangen, die Idee aber nicht in Vergessenheit geraten - im Gegenteil.

"Wir wollen dafür nächstes Jahr ein richtiges Konzept erarbeiten", sagt Böhme. Dabei werde es sicherlich um den Umbau eines Wagens gehen, der dann für solche Zeremonien entsprechend zur Verfügung steht, aber auch für andere Anlässe passe. Denn es werde vermutlich nicht so sein, dass dieser Wagen dann jede Woche als Trauort benötigt wird. "Wir wollen das aber machen und den Heiratswilligen damit natürlich auch etwas bieten", so Böhme. Das könne bei Interesse und Bedarf sogar über die reine Trauung hinausgehen. "Wer etwa aufgrund einer großen Hochzeitsgesellschaft auch einen großen Raum für die Feier sucht, kann gern unsere Fahrzeughalle mieten", sagt Böhme.

Bislang sei an ihn aber noch von niemandem die Frage nach einer Trauung in der Bahn herangetragen worden, sagt der Chef der Preßnitztalbahn. Dass außergewöhnliche Orte für eine Hochzeit heutzutage aber immer öfter nachgefragt werden, ist ihm durchaus nicht verborgen geblieben. Was hingegen bislang schon sehr gern genutzt werde, seien Fahrten mit der Preßnitztalbahn im Anschluss an eine Trauung. "Wir sind in solchen Sachen flexibel", betont Böhme. So werde man sich auch nicht verschließen, wenn schon jetzt Heiratswillige kommen und sich unbedingt in einem Wagen der Bahn das Ja-Wort geben wollen.

"Damit dort geheiratet werden kann, muss das vom Standesbeamten beim Landratsamt angezeigt werden", erläutert Schmiedel. Ansonsten könne die Zeremonie in Jöhstadt, Steinbach oder auf Wunsch auch während der Fahrt erfolgen, da die gesamte Strecke der Preßnitztalbahn innerhalb des per 1. Januar dieses Jahres gebildeten Standesamtsbezirkes Bärenstein liegt.

Die Preßnitztalbahn wäre damit aber längst nicht der einzige alternative Trauort im Altkreis Annaberg. Den Bund fürs Leben kann man unter anderem auch auf dem Turm in Scheibenberg, im Markus-Röhling-Stolln Frohnau sowie im Wachtturm Geyer eingehen.

 
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