Auf den schönsten Routen durchs Gebirge

Bei der Zwönitztal-Radtour stehen tolle Ausblicke im Vordergrund. Zwei sorgen dafür, dass es keine Wiederholungen gibt.

Zwönitz.

Was ist das wichtigste an einer Radtour? Genau, die Strecken! Gerade wenn es, wie bei der Zwönitztalradtour, nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um landschaftliche Schönheiten geht, sind sie sehr wichtig. Bisher hat sich in der zehnjährige Geschichte der Radsportveranstaltung noch keine Strecke wiederholt. Dass das so ist, ist Olaf Neukirchner und seinem Vater Klaus zu verdanken. Seit Bestehen der Tour kümmern sie sich um die Routen.

"Die zehnte Auflage ist für uns eigentlich fast schon abgehakt", sagt Olaf Neukirchner und lächelt. "Wir planen bereits die Strecken für die elfte Auflage. Spätestens im Herbst muss alles komplett fertig sein." Das heißt, dass dann nicht nur die Route klar sein muss, sondern auch die Rastpunkte feststehen. "Jens und Joachim Roth verhandeln mit den Vereinen, die diese betreuen", so Neukirchner Junior. Auch das müsste im September oder Oktober bereits in Sack und Tüten sein. Der Streckenverantwortliche macht damit deutlich, wie lang der Vorlauf ist, den die Organisatoren der Zwönitztalradtour benötigen.

Bei der Aktivenstrecke legen die beiden Neukirchners Wert darauf, dass einige Höhenmeter zusammenkommen. Sie dürfe ruhig anspruchsvoll sein, das erwarten die Teilnehmer. "Wir orientieren da immer auf etwa 1000 Höhenmeter." Bei den beiden kürzeren Strecken stehe hingegen der Genuss im Vordergrund. "Es ist kein Rennen, sondern eine Tour", so der 47-jährige Olaf Neukirchner. Die Familienstrecke darf hingegen maximal 350 Höhenmeter haben, denn sie muss, wie es der Name verrät, auch für den Nachwuchs geeignet sein. Bei der Wahl der Streckenführung gibt es auch absolute Tabus. Passagen über Bundesstraßen beispielsweise kommen überhaupt nicht infrage. "Maximal nur wenig befahrene Nebenstraßen, am liebsten aber Radwege, Feld- oder Wiesenwege."

Bis zum Start der Tour am 24. Juni haben Olaf Neukirchner und sein Vater trotzdem noch einiges zu tun. Denn die beiden sind auch in die Beschilderung eingebunden. Vier je zweiköpfige Streckenmarkierungsteams sind in den nächsten Tagen unterwegs, um die Beschilderung vorzunehmen. Auf den langen Kanten werden gleich zwei Teams für die Markierung unterwegs sein. "Einerseits nehmen wir Spray, dafür muss es natürlich trocken sein. Andererseits setzten wir Pfosten mit entsprechender Beschilderung oder nutzen, wie es die Vorschriften erlauben, auch Bäume", sagt Olaf Neukirchner. Eine Stunde vor dem Start werde die jeweilige Strecke noch einmal mit dem Motorrad zur Kontrolle abgefahren. Glücklicherweise habe man nur wenig mit Vandalismus zu tun. In diesem Jahr schwärmt Olaf Neukirchner besonders für die Fitnessstrecke.

Weitere Informationen gibt es unter www.zwoenitztal-radtour.de oder unter Telefon: 037754 713990.

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