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Angelique Le Petit (links) und Carolin Löps haben an der Peter-Pauls-Kirche Leckereien verkauft.

Foto: Katja Lippmann-WagnerBild 1 / 4

Erzgebirge startet in den Advent

Für viele hat die schönste Zeit in unserer Region am Wochenende begonnen. Doch bei so vielen Angeboten fiel die Wahl schwer.

Von Ramona Schwabe
erschienen am 04.12.2017

Aue/Schwarzenberg. An diesem Wochenende wurde in zahlreichen Orten des Erzgebirges die Adventszeit eingeläutet. Die Pyramiden wurden angeschoben, die Ortslichterbögen festlich entzündet, es gab Paraden und die Weihnachtsmärkte lockten mit Glühweinständen.

In der Stadt Aue standen beim traditionellen Raachermannelmarkt von Freitag bis Sonntag die Tore offen. Besonders dichtes Gedränge herrschte zu den beiden Höhepunkten. Dazu gehörte am Samstag der Umzug der lebendigen Pyramidenfiguren mit anschließendem Anschieben der Auer Stadtpyramide. Viele Auer und auch Gäste von weiter her nutzten die Gelegenheit, um etwas Weihnachtsluft zu schnuppern und sich auf die besinnliche Zeit einzustimmen. Zahlreiche Besucher haben zudem bei der Großen Bergparade des Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine gestern die Straßen von Aue gesäumt. Zur Parade wirkten über 500 Habitträger und Bergmusikanten mit.

In Beierfeld hat es schon zum zweiten Mal am Wochenende an der Peter-Pauls-Kirche einen gemütlichen Weihnachtsmarkt gegeben. Dieser verdient das Prädikat klein aber fein. Einige Buden werden von ortsansässigen Vereinen betrieben. Aktiv war beispielsweise der Förderverein der Grundschule. An seiner Bude, die von Mamas betreut wurde, gab es leckere Plätzchen, die die Viertklässler gebacken hatten, dazu frische Waffeln mit süßem Aufstrich und natürlich Kinderpunsch. "Das Geld kommt dem Förderverein zugute. Dieser finanziert unter anderem Klassenfahrten, Kegelveranstaltungen und Abschiedsgeschenke davon", so Carolin Löps. Damit aber nicht genug: Im Gotteshaus war eine Bühne aufgebaut. Auf dieser präsentierten sich die Steppkes aus der Kindertagesstätte, der Grundschule und es gestalteten auch die Oberschüler ein Programm.

In Eibenstock hat es eine gelungene Premiere beim beliebten Eibenstocker Weihnachtsmarkt gegeben. Erstmals konnten virtuelle Märchen bestaunt werden. Gesorgt hat dafür Lokalmatador Enrico Oswald. Mit seiner Laser-Event-Company projiziert er seit Jahren verschiedenste Geschichten auf Leinwände und Hausfasaden. "Warum also nicht auch Märchen", so der Lichtkünstler. "Und warum nicht auch in Eibenstock!" So wurde Schneewittchen und die sieben Zwerge am Samstagabend auf der Außenwand der Unterstadt-Villa in einer zwanzigminütigen Animation lebendig. Eingebettet war diese Überraschung ins Programm der traditionellen Märchenweihnacht. Dabei waren am Nachmittag 300 kostümierte Laiendarsteller aus der ganzen Region zu Fuß, in Kutschen oder im Pferdesattel durch die Bergstadt unterwegs. In 30 Bildern wurden farbenfroh Kindheitserinnerungen wachgerufen. "Der kleine Muck" gab sich dabei ebenso die Ehre wie "König Drosselbart" oder die "Gänsemagd". Sachsens größter Märchenumzug im Advent zog bei seiner 20. Jubiläumsauflage tausende Besucher in seinen Bann.

Auch die Stadt Zwönitz erstrahlt wieder im Lichterglanz und das bleibt auch bis zu Lichtmess am 2.Februar so. Zu den Hutzentagen konnten die Zwönitzer Freitag bis Sonntag zahlreiche Gäste in der Stadt begrüßen. Ob zur Weihnachtsmannparade mit Pyramidenanschieben am Samstag früh, wo besonders die Kinder mit großen Augen am Straßenrand standen oder beim Bergaufzug mit über 400 Mitwirkenden aus sächsischen Vereinen am Samstag. Typisch weihnachtliches Gebäck gab es am Sonntag zu verkosten, denn am Nachmittag hat man in der Stadt Zwönitz wie jedes Jahr den Riesenstollen angeschnitten. (mit klin, emä, wend)

 
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