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Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Lößnitz unter Leitung von Jugendwartin Janine Pfaff halfen bei den Vorbereitungen für das Osterfeuer, das 2016 seine Premiere hatte.

Foto: Katja Lippmann-Wagner

Feuerwehr startet neue Tradition

Im Erzgebirge gibt es mehr Hexen- als Osterfeuer. Trotzdem kommt die Idee in Lößnitz sehr gut an. Besonders weil Jung und Alt gemeinsam feiern.

Von Katja Lippmann-Wagner
erschienen am 18.04.2017

Lößnitz. Wie vielerorts organisierten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lößnitz alljährlich am 30. April ein Hexenfeuer. Doch Dinge wandeln sich. Kamen anfangs ganz viele Besucher, ging die Zahl mit den Jahren zurück. "Wir haben in Lößnitz mehr als 200 private Feuer und da war bei uns dann auch nicht mehr so viel los", erinnert sich Jugendwartin Janine Pfaff. Also überlegte man und kam auf die Idee, anstelle des Hexenfeuers lieber ein Osterfeuer zu organisieren - auch wenn es in hiesiger Region bisher keine Tradition dafür gibt. Vor zwei Jahren war dies ein interner Versuch, im vergangenen Jahr feierte das Osterfeuer am Depot der Freiwilligen Feuerwehr Lößnitz Stadt seine öffentliche Premiere.

"Das kam ganz gut an", sagt Hartmut Pfaff, stellvertretender Löschzugführer Lößnitz Stadt. Und die Jugendwartin ergänzt: "Im vergangenen Jahr haben wir erstmals unsere Fahrzeuge präsentiert. In diesem Jahr haben wir daraus einen Tag der offenen Tür gemacht." Zudem bündelten Jugendfeuerwehr und aktive Wehr die Kräfte. "Wir hatten vor, es wirklich gemeinsam zu machen", erklärt Hartmut Pfaff.

Im angebotenen Stationsbetrieb kamen deshalb sowohl Nachwuchs als auch die großen Kameraden zum Einsatz. Das Angebot reichte von Erste-Hilfe-Station über Glücksrad und Technik bis hin zur Kübelspritze. "Die Kinder und Jugendlichen haben sich richtig darauf vorbereitet und die Technik selbst erklärt", sagt Janine Pfaff.

Für besonders viel Spaß sorgte eine Station, in der der sogenannte Spreizer, der hauptsächlich bei schweren Unfällen mit eingeklemmten Personen zum Einsatz kommt, zweckentfremdet wurde. Dabei mussten die Gäste ein Ei transportieren. "Am Anfang hatten wir echte hartgekochte Eier, doch die waren schnell weg", so Janine Pfaff. Denn das eine oder andere fiel zu Boden. Und manches wurde vom Spreizer zerquetscht. Anschließend mussten Plastikeier daran glauben.

Insgesamt zählt die Lößnitzer Jugendfeuerwehr 28 Mitglieder, die von sechs Ehrenamtlichen betreut werden. "Wir hatten in den vergangenen 18 Monaten einen Zuwachs um 50 Prozent", sagt Janine Pfaff. Das sei ein großer Erfolg und liege vor allem daran, dass man nicht nur für Wettbewerbe trainiere, sondern auch auf andere sinnvolle Freizeitbeschäftigungen setze.

Zum Ausklang des Ostersonntags sollte es dann am Osterfeuer richtig gemütlich werden. "Wir können sehr zufrieden sein", sagt Hartmut Pfaff: "Es war die ganze Zeit über etwas los." Insgesamt wurden zirka 450 Besucher gezählt.

 
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