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Feuerwehruniformen und -helme sollen als Spende mit auf die Reise nach Rumänien gehen, sobald Evelyn Fischer aus Sosa auch noch das Feuerwehrauto dazu aufgetrieben hat.

Foto: Ralf Wendland

Feuerwehruniformen für Rumänien

Evelyn Fischer aus Sosa bereitet wieder einen Spendentransport vor. Dieses Mal könnten sie Feuerwehrleute begleiten.

Von Heike Mann
erschienen am 12.02.2018

Sosa. Ende Mai, Anfang Juni will Evelyn Fischer wieder mit einem Transporter voller Spendengüter in das rumänische Bergdorf Petrova nahe der Grenze zur Ukraine fahren. Möglicherweise begleiten sie dieses Mal mehrere Feuerwehrmänner aus Bockau. Denn die haben ihr versprochen, eine ausgemusterte Tragkraftspritze für ihre rumänischen Feuerwehrkollegen zu spenden.

In der großen Scheune gleich neben ihrem Wohnhaus in Sosa liegen aber auch noch drei Säcke voll mit Hosen, Jacken und Helmen für Feuerwehrleute. Diese wiederum sind eine Spende der Feuerwehr Großkorbetha (Sachsen-Anhalt). Übergeben hat sie Jens Müller von der Christlichen Feuerwehr-Vereinigung. Ebenfalls in Sosa zu Hause, hat er seit einigen Jahren Kontakt zu Evelyn Fischer und weiß von ihrem Anliegen, eine ausgediente Feuerwehr aus dem Erzgebirge für das rumänische Dorf zu beschaffen. Die bisherigen Anläufe führten nicht zum Erfolg. Doch beide Sosaer versichern, dass sie dran bleiben wollen. Wenn es die Feuerwehr für Rumänien gibt, dann sollen die Uniformen mit auf die Reise gehen. "Vielleicht schaffen wir es dieses Jahr noch", deutet die Sosaerin an, dass man die Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt hat.

"Die Verhältnisse in Osteuropa sind mit deutschen Standards nicht vergleichbar", sagt Jens Müller. "Ein flächendeckendes Feuerwehrwesen wie bei uns gibt es nicht. Viele Kommunen bauen gerade erst Feuerwehren auf, die Kameraden bezahlen alle Kosten aus eigener Tasche, um Nachbarn in Not zu helfen."

Evelyn Fischer fährt seit Jahren nach Rumänien und nimmt dabei jedes Mal vor allem Kleidung zum Verteilen an Rumänen mit, die das dringend gebrauchen können. Weil sich das in der erzgebirgischen Heimat herumgesprochen hat, kommen viele und geben Sachen bei ihr ab. In diesem Jahr hat sie verstärkt junge Mütter angesprochen und Kindersachen gesammelt Denn dieses Mal will sie auch ein Kinderheim ansteuern in der rumänsichen Region. Vieles muss noch aufgearbeitet und sortiert werden - um die 300 Bananenkartons.

 
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