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Reiner Uhlisch (l.) als Koordinator der Jubiläumsveranstaltung und Mike Rothemann von der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade", müssen in Vorbereitung des Tages eine Menge bedenken.

Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Köhlerturm bildet den Mittelpunkt von drei Jubiläen

Am Pfingstmontag werden auf dem Gleesberg in Neustädtel gleich drei runde Geburtstage gefeiert. Darin reiht sich auch der 120. Jahrestag des Aussichtsturms mit ein, um dessen Erhalt sich seit einigen Jahren die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" kümmert.

Von Georg Dostmann
erschienen am 16.05.2018

Schneeberg-Neustädtel. Seit mittlerweile 120 Jahren ist der Köhlerturm auf dem Gleesberg eines der Hauptausflugsziele für Wanderer im Erzgebirge. Und so soll es auch bleiben, hoffen die Organisatoren der Jubiläumsveranstaltung.

Deshalb lädt die die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" für Pfingstmontag Interessierte ab 10.30 Uhr ein, auf dem Gleesberg in Neustädtel. Dort gibt es dann gleich mehrere gute Gründe, um gemeinsam zu feiern. Dies wäre zum einen das 120-jährige Bestehen des Köhlerturms und der Berggaststätte Gleesberg, zum anderen der 140. Jahrestag des Erzgebirgsvereins und natürlich des dazugehörigen Erzgebirgszweigvereins (EZV) Schneeberg/Neustädtel.

"In der Gaststätte wird es eine Ausstellung über die Geschichte des Gleesbergs mit dem Köhlerturm und natürlich des Erzgebirgsvereins geben", berichtet Reiner Uhlisch, der als Koordinator der Jubiläumsveranstaltungen die Fäden fest in Händen hält. Gezeigt werden in der geplanten Sonderschau etwa 40 Fotos vom Bau bis heute. "Außerdem soll es eine Sternwanderung geben, bei der Mitglieder aus den verschiedenen Erzgebirgszweigvereinen der Region morgens in ihren Orten starten und gegen halb elf auf dem Gleesberg eintreffen", sagt der 74-Jährige. Für die musikalische Unterhaltung an diesem Tag werden die Bergkapelle Schneeberg sowie der "Glück auf"- Chor sorgen.

Um den Erhalt des Köhlerturms hatte sich bis 2007 der Erzgebirgszweigverein Schneeberg/Neustädtel gekümmert. Dieser hatte auch im Jahr 1898 den Bau des Turms in Auftrag gegeben. Anlass war damals die Errichtung eines Aussichtspunktes. Benannt wurde der Turm nach Johann August Ernst Köhler, dem Mitbegründer und ersten Vorsitzenden des Erzgebirgsvereins.

Seit 2007 sorgt die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" für den Erhalt des Turms, da sich der Erzgebirgszweigverein aus Altersgründen dazu nicht mehr in der Lage sah. "Wir organisieren im Frühjahr und im Herbst jeweils einen Arbeitseinsatz", sagt Mike Rothemann, der bei der Bergbrüderschaft für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Dabei werden die Fenster geputzt, die Treppen gekehrt oder auch kleine Reparaturarbeiten durchgeführt. Außerdem kümmern sie sich um die Bildausstellung im Turm, die vor Feuchtigkeit geschützt werden muss. Diese wurde vor vielen Jahren vom EZV gestaltet. In den nächsten ein bis zwei Jahren möchten die Bergbrüder auch den Sockel des Turms erneuern.

Allerdings sei auch die Bergbrüderschaft in ihrem ehrenamtlichen Engagement auf Hilfe anderer angewiesen "Die Aussicht vom Turm ist mittlerweile durch den Baumwuchs sehr stark eingeschränkt, außerdem müsste der Turm wieder einmal von außen gesäubert werden", meint Mike Rothemann. Diese Arbeiten müssten allerdings von der Stadt Schneeberg in Auftrag gegeben und von einer Fachfirma durchgeführt werden. Der 31-Jährige sagt: "Generell würde ich mir wünschen, dass für den Turm viel mehr Werbung gemacht wird und mehr Veranstaltungen durchgeführt werden."

Folgendes Programm ist geplant: ab 10Uhr Sternwanderung der Erzgebirgsvereine und Besucher zum Gleesberg; ab 10.30 Unterhaltungsmusik mit dem Bergchor "Glück Auf" Schneeberg und der Schneeberger Bergkapelle; 11.30 Uhr Festreden zum Anlass der Jubiläen durch Bürgermeister Ingo Seifert und Lothar Wetzel, Vorsitzender des Erzgebirgszweigvereins Schneeberg/Neustädtel sowie Vertretern des Erzgebirgsvereins. Anschließend kurzweiliges Programm mit der Schneeberger Bergkapelle und dem Bergchor "Glück Auf" Schneeberg.

 
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