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Das Gebäude Vordere Rehmerstraße 19 wird abgerissen.

Foto: Ralf Wendland

Marode Gebäude weichen

Eibenstock hat sein Stadtumbaugebiet erweitert. Dabei geht es nicht nur um Abriss, sondern auch um Aufwertung von Flächen.

Von Heike Mann
erschienen am 16.04.2018

Eibenstock. Zurückgehende Einwohnerzahlen bedeuten für die Stadt Eibenstock auch leerstehenden Wohnraum. Davon ausgehend, ist der Rückbau von Wohngebäuden ein Bestandteil des Stadtumbaus. Allein elf Gebäude sind in einem Fördergebietskonzept festgehalten, das für die Jahre bis 2023 jetzt fortgeschrieben wurde.

Eibenstock hat das Fördergebiet für das Programm "Stadtumbau" erweitert. Und zwar von 37 Hektar auf aktuell 44,1 Hektar. Neben der Beseitigung von nicht mehr genutzten und stark sanierungsbedürftigen Gebäuden, geht es dabei auch um die Aufwertung von Flächen. Unter anderem sind dafür der Parkplatz Bergstraße, der Albertplatz, die Treppenanlage Feuerwehrstraße, die Wegverbindung zwischen West- und Winklerstraße, die Grünfläche zwischen Marktplatz und Schönheider Straße mit Treppenanlage sowie die Aufwertung der Rückbaufläche Hugo-Zschau-Straße 22/24 vorgesehen. Bürgermeister Uwe Staab (CDU) machte zur jüngsten Sitzung des Eibenstocker Stadtrates darauf aufmerksam, dass 2017 über 40 Millionen Euro Fördermittel aus dem Programm "Stadtumbau" im Freistaat nicht in Anspruch genommen wurden. Nachdem die Kommunen bis vor kurzem noch angehalten worden seien, die Maßnahmen in ihren Sanierungsgebieten zu reduzieren, werde neuerdings wieder dazu aufgefordert, die Gebiete zu erweitern. "Die städtebaulichen Entwicklungsprogramme sollen fortgeführt werden", sagte Staab. Dabei fließen Fördermittel zu je einem Drittel von Bund und Land, ein Drittel muss die Kommune als Eigenmittel beisteuern. Auch die Förderung von privaten Baumaßnahmen ist in dem von der Stadt festgelegten Gebiet möglich.

Im Stadtumbaugebiet sollen Missstände und Substanzschwächen behoben werden. Das Programm reicht bis 2023.

 
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