Tödlicher Unfall: Polizei hat neue Erkenntnisse

Passant ist nachts von Aue nach Lauter gelaufen - mit dunkler Kleidung

Aue/Lauter.

Nachdem ein Auto einen Fußgänger auf der Bundesstraße 101 zwischen Aue und Lauter vor wenigen Wochen erfasst und tödlichen verletzt hat, sind jetzt neue Details zum Unfallhergang bekannt geworden. Wie Sprecher Andrzej Rydzik berichtet, lief der Passant (79) in der Nacht des 29. November am linken Fahrbahnrand von Aue in Richtung Lauter. Er war somit nicht mit, sondern entgegen der Fahrtrichtung unterwegs - so wie es Verkehrsexperten empfehlen.

Der tragische Unfall löste damals bei vielen Menschen Betroffenheit aus und eine Diskussion, ob der Bau eines Gehwegs entlang der Bundesstraße 101 notwendig ist. Laut Rydzik hatte das Unfallopfer zum Zeitpunkt der Karambolage dunkle Kleidung getragen. Er war somit für den Autofahrer womöglich nur schwer zu erkennen.

Der Senior war von einem Auto (Fahrer: 50) in einer lang gezogenen Rechtskurve erfasst worden. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Warum genau er vom dem Fahrer übersehen wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen. Polizeisprecher Rydzik dazu: "Zu weiteren Details kann ich hinsichtlich des noch laufenden Verfahrens keine Auskünfte geben." Gegen den Fahrer werde aber weiter wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Die konkrete Unfallstelle ist laut Rydzik bisher nicht für schwere Unfälle bekannt. Wie die Auswertung einer Statistik für die vergangenen drei Jahre zeigt, gehört die Bundesstraße zwischen Aue und Lauter-Bernsbach nicht zur Kategorie der Unfallschwerpunkte.

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