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Stadtmarketing im Netz: Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Samira Bouslimi (links) und Kristina Ebert zeigt Stadtsprecherin Jana Hecker (rechts) im sozialen Netzwerk Instagram Aues schönste Seiten.

Foto: Georg Ulrich Dostmann

Was die Stadt Aue bei Instagram macht

Das Foto-Netzwerk erfreut sich bei jungen Leuten zunehmender Beliebtheit. Davon will die Stadt nun profitieren - und hat ein Konto eröffnet. Das soll auch im Krisenfall helfen.

Von Jürgen Freitag
erschienen am 14.07.2017

Aue. Er ist etwas verwackelt, hat aber fünf "Gefällt mir"-Klicks eingesammelt: Mit einem Schnappschuss vom Riesenrad auf dem Anton-Günther-Platz hat die Stadt Aue vor wenigen Tagen heimlich einen eigenen Instagram-Account gestartet. "Wir wollten eigentlich, dass das noch nicht bekannt wird", sagt Sprecherin Jana Hecker. Schließlich sei man noch im Testmodus.

Das Foto-Netzwerk, das sich vor allem bei jungen Leuten wachsender Popularität erfreut, steckt für ungeübte Finger nämlich voller Tücken. Diese Erfahrung musste auch Hecker schon machen. Einmal falsch geklickt, postete sie kürzlich aus Versehen ein privates Foto. Doch so schnell die Panne passiert war, so schnell war sie wieder behoben.

Mit dem Instagram-Konto wagt man sich laut Hecker als vermutlich erste Stadt im Erzgebirgskreis in das soziale Netzwerk. "Bei Facebook sind wir ja bereits seit vielen Jahren präsent. Mittlerweile ist das aber eher etwas für Alte. Die ganz Jungen sind auf anderen Seiten aktiv." Als Stadtverwaltung wolle man aber jeden Bürger erreichen - deshalb nun die digitale Expansion.

Zweiflern, die die Internetseiten allesamt für überflüssig halten, entgegnet die Stadtsprecherin, dass diese beim Hochwasser im Jahr 2013 geholfen hätten. "Facebook hat uns damals gerettet", sagt sie. Als die städtischen Server zusammenbrachen, habe man nur noch über das Netzwerk wichtige Informationen verbreiten können, etwa wie hoch die Pegelstände sind. Ein weiterer Grund, der laut Hecker für die Seiten spricht: Man könne sie als kostenlose Werbeplattform nutzen.

17 Leute haben die Auer Instagram-Seite bisher abonniert - im Vergleich zu den gut 2000 Fans bei Facebook eher bescheiden. "Aber wir legen ja auch erst zum Stadtfest richtig los", erklärt Hecker. Mehrere Leute im Wechsel sollen das Profil künftig mit Fotos bestücken.

Damit der Auftritt ein Erfolg wird, hat sich die Stadt professionelle Hilfe geholt - von der Hochschule Zwickau. Bei einem Treffen gab Sascha Vogelsang von der Pressestelle Tipps. Wichtig sei, beliebte Wörter, sogenannte Hashtags, zu verwenden, sagt er. "Man muss sich auch aktiv mit anderen Nutzern verbinden, in dem man Beiträge 'liked'." Schützenhilfe will man sich laut Hecker demnächst auch beim FCE holen. Die Mannschaft muss sich bei Instagram nämlich schon lange nicht mehr mit ein paar Klicks zufrieden geben - fast 17.000 Fans folgen dem Club. "Um das zu erreichen, fehlt uns allerdings der nötige Sportgeist", sagt Hecker und lacht.

.www.freiepresse.de/instaaue

 
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