200 Gruppen wollten auf dem Katzenstein spielen

Nächstes Wochenende ist wieder Rock auf dem Berg. Insgesamt 13 Bands stehen an den beiden Tagen auf der Bühne. Viele kommen aus der Region - es sind aber auch weit gereiste Gäste dabei.

Pobershau.

Die Vorbereitungen für den 19. Rock auf dem Berg sind größtenteils abgeschlossen. "Das Programm ist schon seit Mai fertig. Jetzt sind vor allem noch kleinere Dinge zu tun: etwa überprüfen, ob alle Genehmigungen rein sind. Am Mittwoch fangen wir mit dem Aufbau an", sagte Michael Oestreich.

Oestreich ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins Rock auf dem Berg und einer der Koordinatoren der Veranstaltung. Vieles, was im Vorfeld zu tun ist, erfolgt mittlerweile im Selbstlauf. Eingearbeitete Gruppen sind für ihre Bereiche verantwortlich und arbeiten selbstständig. Sie lernen auch neue Helfer an.

Wie immer hat der Verein mit seinen etwa 30 Mitgliedern - und noch einmal so vielen Helfern - ein vielseitiges Programm erarbeitet. Mehrere der insgesamt 13 Bands kommen wieder aus dem Erzgebirge. Mit den beiden Hauptacts, First Blood aus den USA und Taped aus Liechtenstein, sind außerdem zwei weit gereiste Formationen dabei.

Die Musik spricht auch in diesem Jahr eine Vielzahl von Geschmäckern an. Metal, Metal Core, Hardcore, Rockabilly, Ska-Punk und Punk-Rock sind vertreten. Ein Gremium hat sie aus 200 Bewerbungen ausgewählt. Die Bewerbungen gehen per Post, E-Mail oder Facebook ein. "Vor Jahren standen uns nur Musikkassetten und CDs zur Verfügung. Mittlerweile gibt es dafür Youtube. Damit können wir die Performance der Bands gut beurteilen", so der Gebirger.

Nach wie vor ist das Festival auf dem Katzenstein vor allem für Nachwuchsbands aus der Region die Chance auf einen Auftritt vor großem Publikum. Neu in diesem Jahr: die Annaberger Band Audio-Activ. Sie hat das Gremium überzeugt. Bloodstained Coffin aus Marienberg und Old Anchored Stuff aus Niederschmiedeberg haben dagegen schon Rock-auf-dem-Berg-Erfahrungen gesammelt.

Probleme mit dem Helfernachwuchs hat der Verein Rock auf dem Berg nicht mehr. "Wir haben mit dem Pobershauer Jugendclub Schießhäusel einen großen Unterstützer", erklärt Michael Oestreich.

Seit die Veranstaltung 2009 nach einem Unwetter buchstäblich ins Wasser fiel, gibt es ein großes Festzelt für 1000 Gäste auf dem Festplatz. Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein. Dennoch hofft der Verein auf gutes Wetter. "Viele übernachten erfahrungsgemäß im Zelt. Regen ist dafür weniger schön", so Michael Oestreich.

Sportliche Betätigung zählt ebenfalls zum Programm des Festivals. Am Samstag startet um 12.30 Uhr ein Besucherfußballturnier. Die Anmeldebedingungen sind auf Facebook zu finden.


Rock auf dem Berg: Das Programm

Freitag, 22. Juli

19 bis 19.35 Uhr: Old Anchored Stuff mit Metalcore aus Niederschmiedeberg

20 bis 20.40 Uhr: 4 Pin Socket mit Alternative Rock aus Chemnitz und Pockau

21 bis 21.45 Uhr: Janiz mit Rock,

Pop und Alternative-Rock aus

Chemnitz

20.05 bis 22.50 Uhr: GrooVenoM mit Modern Death Pop aus Dresden

23.15 bis 0.15 Uhr: First Blood mit Hardcore aus San Francisco, USA

0.45 bis 2 Uhr: Horny Lulu mit Ska Punk aus Sigmaringen

Samstag 23. Juli

18 bis 18.40 Uhr: Audio-Activ mit Rock aus Annaberg-Buchholz

19 bis 19.40 Uhr: Last Chapter mit

Metal und Hardcore aus Leipzig

20 bis 20.40 Uhr: Lumberhead mit Metal und Southern Rock aus Leipzig

21.10 bis 21.55 Uhr: The Guardian mit Heavy Metal aus Belgien

22.15 bis 23 Uhr: Bloodstained Coffin mit Melodic Death Metal aus

Marienberg

23.20 bis 0.15 Uhr: Taped mit Metalcore und Hardcore aus Liechtenstein

0.45 Uhr bis 1.45 Uhr: Rampires mit Horrorpunk aus Münster

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