Böhmischer Nebel: Forscher schließen mehrere Substanzen aus

Olbernhau. Wissenschaftler wollen das Rätsel um den Böhmischen Nebel lösen und herausfinden, ob Stoffe aus tschechischen Industrieanlagen für die Geruchsbelastungen und die damit verbundenen Gesundheitsbeschwerden im Erzgebirge verantwortlich sind. Vor allem in den Wintermonaten treten sie in den grenznahen Orten auf. Nun stellten die Forscher in Olbernhau erste Zwischenergebnisse des von der Europäischen Union geförderten Projektes Odcom vor. Fest steht: Weder Mercaptane (stinkende organische Verbindungen) noch Bioaerosole (über die Luft übertragende Mikroorganismen) kommen infrage. Unter anderem scheiden auch Stickstoffdioxid sowie Benzol aufgrund der zu niedrigen Konzentrationen aus. Bis März 2019 läuft das Projekt. Bis dahin sollen unter anderem noch Proben analysiert werden, die Freiwillige mit speziellen Behältern gesammelt haben. (geom)
 

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